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  • Das Risiko für Neurodermitis reduzieren


Die ideale Nahrung für Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko für eine atopische Erkrankung aufweisen, ist die Muttermilch. Dies gilt umso mehr, je vitaminreicher sich die Mutter in der Stillzeit ernährt: Enthält die Muttermilch hohe Konzentrationen an Vitamin C, so verringert sich bei Kleinkindern das Risiko für eine atopische Erkrankung, wie etwa eine Neurodermitis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Finnland, die im European Journal of Clinical Nutrition (2005; 59: 123-128) veröffentlicht wurde.

Wichtig dabei sei, dass das Vitamin über die Nahrung eingenommen werden. Vitamin-C-Präparate hatten keinen Einfluss auf den Gehalt in der Muttermilch und damit keine vorbeugende Wirkung auf atopische Erkrankungen.

An der Studie nahmen 34 Mütter teil, die alle an atopischen Erkrankungen litten, und ihre Säuglinge ausschließlich oder überwiegend über einen Zeitraum von 4 bis 6 Monaten stillten. Dabei protokollierten die Mütter während der Stillzeit ihre Essgewohnheiten. Die Säuglinge wurden im Verlauf der Studie regelmäßig auf Symptome einer Neurodermitis untersucht. Im Alter von 12 Monaten wurde ein Pricktest durchgeführt. Dieser Hauttest wird eingesetzt, um atopische Erkrankung nachzuweisen.

Alle an der Studie teilnehmenden Kleinkinder hatten wegen der familiären Prädisposition ein erhöhtes Risiko, eine atopische Erkrankung zu entwickeln. Eine Atopie brach im 1. Lebensjahr jedoch vorzugsweise bei denjenigen Kindern aus, die mit der Muttermilch wenig Vitamin C erhielten, weil ihre Mütter wegen einer Überempfindlichkeit bestimmte Obst- und Gemüsesorten nicht verzehren konnten. Die Kinder der Mütter, die während der Stillzeit Vitamin-C-reiche Lebensmittel essen konnten, hatten ein deutlich reduziertes Risiko an einer Atopie zu erkranken. Wie die finnischen Wissenschaftler betonen, wurde die Konzentration des Vitamin C in der Muttermilch allein durch eine entsprechende Nahrung beeinflusst; die zusätzliche Einnahme von Vitamin-Präparaten erhöhte den Vitamin-C-Gehalt nicht. (09.03.05)





Die ideale Nahrung für Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko für eine atopische Erkrankung aufweisen, ist die Muttermilch. Dies gilt umso mehr, je vitaminreicher sich die Mutter in der Stillzeit ernährt: Enthält die Muttermilch hohe Konzentrationen an Vitamin C, so verringert sich bei Kleinkindern das Risiko für eine atopische Erkrankung, wie etwa eine Neurodermitis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Finnland, die im European Journal of Clinical Nutrition (2005; 59: 123-128) veröffentlicht wurde.

Wichtig dabei sei, dass das Vitamin über die Nahrung eingenommen werden. Vitamin-C-Präparate hatten keinen Einfluss auf den Gehalt in der Muttermilch und damit keine vorbeugende Wirkung auf atopische Erkrankungen.

An der Studie nahmen 34 Mütter teil, die alle an atopischen Erkrankungen litten, und ihre Säuglinge ausschließlich oder überwiegend über einen Zeitraum von 4 bis 6 Monaten stillten. Dabei protokollierten die Mütter während der Stillzeit ihre Essgewohnheiten. Die Säuglinge wurden im Verlauf der Studie regelmäßig auf Symptome einer Neurodermitis untersucht. Im Alter von 12 Monaten wurde ein Pricktest durchgeführt. Dieser Hauttest wird eingesetzt, um atopische Erkrankung nachzuweisen.

Alle an der Studie teilnehmenden Kleinkinder hatten wegen der familiären Prädisposition ein erhöhtes Risiko, eine atopische Erkrankung zu entwickeln. Eine Atopie brach im 1. Lebensjahr jedoch vorzugsweise bei denjenigen Kindern aus, die mit der Muttermilch wenig Vitamin C erhielten, weil ihre Mütter wegen einer Überempfindlichkeit bestimmte Obst- und Gemüsesorten nicht verzehren konnten. Die Kinder der Mütter, die während der Stillzeit Vitamin-C-reiche Lebensmittel essen konnten, hatten ein deutlich reduziertes Risiko an einer Atopie zu erkranken. Wie die finnischen Wissenschaftler betonen, wurde die Konzentration des Vitamin C in der Muttermilch allein durch eine entsprechende Nahrung beeinflusst; die zusätzliche Einnahme von Vitamin-Präparaten erhöhte den Vitamin-C-Gehalt nicht. (09.03.05)



Das Risiko für Neurodermitis reduzieren

Die ideale Nahrung für Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko für eine atopische Erkrankung aufweisen, ist die Muttermilch. Dies gilt umso mehr, je vitaminreicher sich die Mutter in der Stillzeit ernährt: …

Die ideale Nahrung für Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko für eine atopische Erkrankung aufweisen, ist die Muttermilch. Dies gilt umso mehr, je vitaminreicher sich die Mutter in der Stillzeit ernährt: Enthält die Muttermilch hohe Konzentrationen an Vitamin C, so verringert sich bei Kleinkindern das Risiko für eine atopische Erkrankung, wie etwa eine Neurodermitis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Finnland, die im European Journal of Clinical Nutrition (2005; 59: 123-128) veröffentlicht wurde.

Wichtig dabei sei, dass das Vitamin über die Nahrung eingenommen werden. Vitamin-C-Präparate hatten keinen Einfluss auf den Gehalt in der Muttermilch und damit keine vorbeugende Wirkung auf atopische Erkrankungen.

An der Studie nahmen 34 Mütter teil, die alle an atopischen Erkrankungen litten, und ihre Säuglinge ausschließlich oder überwiegend über einen Zeitraum von 4 bis 6 Monaten stillten. Dabei protokollierten die Mütter während der Stillzeit ihre Essgewohnheiten. Die Säuglinge wurden im Verlauf der Studie regelmäßig auf Symptome einer Neurodermitis untersucht. Im Alter von 12 Monaten wurde ein Pricktest durchgeführt. Dieser Hauttest wird eingesetzt, um atopische Erkrankung nachzuweisen.

Alle an der Studie teilnehmenden Kleinkinder hatten wegen der familiären Prädisposition ein erhöhtes Risiko, eine atopische Erkrankung zu entwickeln. Eine Atopie brach im 1. Lebensjahr jedoch vorzugsweise bei denjenigen Kindern aus, die mit der Muttermilch wenig Vitamin C erhielten, weil ihre Mütter wegen einer Überempfindlichkeit bestimmte Obst- und Gemüsesorten nicht verzehren konnten. Die Kinder der Mütter, die während der Stillzeit Vitamin-C-reiche Lebensmittel essen konnten, hatten ein deutlich reduziertes Risiko an einer Atopie zu erkranken. Wie die finnischen Wissenschaftler betonen, wurde die Konzentration des Vitamin C in der Muttermilch allein durch eine entsprechende Nahrung beeinflusst; die zusätzliche Einnahme von Vitamin-Präparaten erhöhte den Vitamin-C-Gehalt nicht. (09.03.05)

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Veröffentlicht: 09.03.2005

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