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  • Destatis: Nahrungsmittelpreise weiter gestiegen


Seit Jahren steigen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel an. Im Jahr 2014 waren sie um 11,5 Prozent höher als im Jahr 2010. Dies berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2015 in Berlin. Vor allem Molkerei-Produkte kosten deutlich mehr.

Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind in den letzten fünf Jahren deutlich stärker gestiegen, als die Verbraucherpreise insgesamt. Insbesondere in den Jahren 2012 und 2013 verteuerten sich laut Destatis Nahrungsmittel überdurchschnittlich. Im Jahr 2014 stiegen die Nahrungsmittelpreise dagegen nur geringfügig stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Im vergangenen Jahr mussten die Verbraucher vor allem für Molkereiprodukte (+ 19,5 %), Obst (+ 16,8 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+ 15,1 %) mehr ausgeben.

In einem früheren Beitrag erläutert Destatis, durch welche Einflussfaktoren der Weltmarkt die Nahrungsmittelpreise bestimmt: Zum Beispiel spielt die wachsende Weltbevölkerung in Kombination mit steigendem wirtschaftlichen Wohlstand eine wichtige Rolle. Sogenannte Schwellenländer wie China oder Brasilien konsumieren anders als früher, die Nachfrage nach bestimmen Nahrungsmitteln wie Milchprodukten ist dabei stärker angestiegen ist als das Angebot. Zudem nutzen Landwirte ihre Anbauflächen öfter für den Anbau von Energiepflanzen für die Bioenergieproduktion. Auch würden Fischfangquoten oder Ernteausfälle zu höheren Preisen führen und der Ölpreis wirke sich auf die Produktionskosten in der Landwirtschaft aus, so der Bericht.

Destatis: Zahl der Woche

Destatis: Nahrungsmittelpreise in Zeiten der Globalisierung

Bild: © VladislavStarozhilov / iStock / Thinkstock



© VladislavStarozhilov / iStock / Thinkstock
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Seit Jahren steigen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel an. Im Jahr 2014 waren sie um 11,5 Prozent höher als im Jahr 2010. Dies berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2015 in Berlin. Vor allem Molkerei-Produkte kosten deutlich mehr.

Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind in den letzten fünf Jahren deutlich stärker gestiegen, als die Verbraucherpreise insgesamt. Insbesondere in den Jahren 2012 und 2013 verteuerten sich laut Destatis Nahrungsmittel überdurchschnittlich. Im Jahr 2014 stiegen die Nahrungsmittelpreise dagegen nur geringfügig stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Im vergangenen Jahr mussten die Verbraucher vor allem für Molkereiprodukte (+ 19,5 %), Obst (+ 16,8 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+ 15,1 %) mehr ausgeben.

In einem früheren Beitrag erläutert Destatis, durch welche Einflussfaktoren der Weltmarkt die Nahrungsmittelpreise bestimmt: Zum Beispiel spielt die wachsende Weltbevölkerung in Kombination mit steigendem wirtschaftlichen Wohlstand eine wichtige Rolle. Sogenannte Schwellenländer wie China oder Brasilien konsumieren anders als früher, die Nachfrage nach bestimmen Nahrungsmitteln wie Milchprodukten ist dabei stärker angestiegen ist als das Angebot. Zudem nutzen Landwirte ihre Anbauflächen öfter für den Anbau von Energiepflanzen für die Bioenergieproduktion. Auch würden Fischfangquoten oder Ernteausfälle zu höheren Preisen führen und der Ölpreis wirke sich auf die Produktionskosten in der Landwirtschaft aus, so der Bericht.

Destatis: Zahl der Woche

Destatis: Nahrungsmittelpreise in Zeiten der Globalisierung

Bild: © VladislavStarozhilov / iStock / Thinkstock



Destatis: Nahrungsmittelpreise weiter gestiegen

Seit Jahren steigen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel an. Im Jahr 2014 waren sie um 11,5 Prozent höher als im Jahr 2010. Dies berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Grünen …

Seit Jahren steigen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel an. Im Jahr 2014 waren sie um 11,5 Prozent höher als im Jahr 2010. Dies berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2015 in Berlin. Vor allem Molkerei-Produkte kosten deutlich mehr.

Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind in den letzten fünf Jahren deutlich stärker gestiegen, als die Verbraucherpreise insgesamt. Insbesondere in den Jahren 2012 und 2013 verteuerten sich laut Destatis Nahrungsmittel überdurchschnittlich. Im Jahr 2014 stiegen die Nahrungsmittelpreise dagegen nur geringfügig stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Im vergangenen Jahr mussten die Verbraucher vor allem für Molkereiprodukte (+ 19,5 %), Obst (+ 16,8 %) sowie Speisefette und Speiseöle (+ 15,1 %) mehr ausgeben.

In einem früheren Beitrag erläutert Destatis, durch welche Einflussfaktoren der Weltmarkt die Nahrungsmittelpreise bestimmt: Zum Beispiel spielt die wachsende Weltbevölkerung in Kombination mit steigendem wirtschaftlichen Wohlstand eine wichtige Rolle. Sogenannte Schwellenländer wie China oder Brasilien konsumieren anders als früher, die Nachfrage nach bestimmen Nahrungsmitteln wie Milchprodukten ist dabei stärker angestiegen ist als das Angebot. Zudem nutzen Landwirte ihre Anbauflächen öfter für den Anbau von Energiepflanzen für die Bioenergieproduktion. Auch würden Fischfangquoten oder Ernteausfälle zu höheren Preisen führen und der Ölpreis wirke sich auf die Produktionskosten in der Landwirtschaft aus, so der Bericht.

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Veröffentlicht: 21.01.2015

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