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  • Die langen Wege der Lebensmittel in Europa


Die Importe von Lebensmitteln in die Europäische Gemeinschaft nehmen drastisch zu und damit die Transportwege für Lebensmittel. Über diese Entwicklung berichteten Wissenschaftler und Politiker auf einer Konferenz der European Science Foundation (ESF) im vergangenen Herbst in Budapest.

In England stammen mittlerweile die Hälfte des verbrauchten Gemüses und 95 % der angebotenen Früchte aus anderen Ländern. Auch in den übrigen EU-Ländern geht der Trend in die gleiche Richtung.

Als Ursache für diese Entwicklung werden die günstigen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsstaaten angegeben. Lebensmittel können dort häufig erheblich billiger als in Europa produziert werden, vor allem weil die Arbeitskräfte günstig sind. Gleichzeitig fallen die Transportkosten kaum ins Gewicht.

Nach Ansicht der Experten trägt auch die Ausbreitung der großen Discount-Ketten in ganz Europa zu dieser Entwicklung bei. Diese kaufen Gemüse und Obst weltweit im großen Maßstab ein und stellen so ein ganzjähriges Angebot fast aller Lebensmittel sicher. Inwieweit der Handel damit das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflusst oder deren Wünsche erfüllt, war nicht eindeutig zu klären.

Fest steht, dass die Europäer immer weniger lokal erzeugte Lebensmittel kaufen. Auch die wachsende Beliebtheit von Convenience-Food sorgt für einen erhöhten Transportbedarf. Oft stammen die Zutaten aus mehreren verschiedenen Ländern. Zudem findet das Schneiden, Kochen und Verpacken dieser Produkte häufig an verschieden Standorten statt, was weitere Transporte mit entsprechendem Energiebedarf und CO2-Emissionen nach sich zieht. Zudem machen die Transporte mehr schützendes Verpackungsmaterial erforderlich.

Die Forscher hoffen, dass mit dem Wissen über die Wege der Lebensmittel in Zusammenarbeit mit der Politik langfristig die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln innerhalb der EU effizienter gestaltet werden kann.
Weitere Informationen: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-12/esf-fff121007.php (16.04.08) 





Die Importe von Lebensmitteln in die Europäische Gemeinschaft nehmen drastisch zu und damit die Transportwege für Lebensmittel. Über diese Entwicklung berichteten Wissenschaftler und Politiker auf einer Konferenz der European Science Foundation (ESF) im vergangenen Herbst in Budapest.

In England stammen mittlerweile die Hälfte des verbrauchten Gemüses und 95 % der angebotenen Früchte aus anderen Ländern. Auch in den übrigen EU-Ländern geht der Trend in die gleiche Richtung.

Als Ursache für diese Entwicklung werden die günstigen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsstaaten angegeben. Lebensmittel können dort häufig erheblich billiger als in Europa produziert werden, vor allem weil die Arbeitskräfte günstig sind. Gleichzeitig fallen die Transportkosten kaum ins Gewicht.

Nach Ansicht der Experten trägt auch die Ausbreitung der großen Discount-Ketten in ganz Europa zu dieser Entwicklung bei. Diese kaufen Gemüse und Obst weltweit im großen Maßstab ein und stellen so ein ganzjähriges Angebot fast aller Lebensmittel sicher. Inwieweit der Handel damit das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflusst oder deren Wünsche erfüllt, war nicht eindeutig zu klären.

Fest steht, dass die Europäer immer weniger lokal erzeugte Lebensmittel kaufen. Auch die wachsende Beliebtheit von Convenience-Food sorgt für einen erhöhten Transportbedarf. Oft stammen die Zutaten aus mehreren verschiedenen Ländern. Zudem findet das Schneiden, Kochen und Verpacken dieser Produkte häufig an verschieden Standorten statt, was weitere Transporte mit entsprechendem Energiebedarf und CO2-Emissionen nach sich zieht. Zudem machen die Transporte mehr schützendes Verpackungsmaterial erforderlich.

Die Forscher hoffen, dass mit dem Wissen über die Wege der Lebensmittel in Zusammenarbeit mit der Politik langfristig die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln innerhalb der EU effizienter gestaltet werden kann.
Weitere Informationen: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-12/esf-fff121007.php (16.04.08) 



Die langen Wege der Lebensmittel in Europa

Die Importe von Lebensmitteln in die Europäische Gemeinschaft nehmen drastisch zu und damit die Transportwege für Lebensmittel. Über diese Entwicklung berichteten Wissenschaftler und Politiker auf einer Konferenz der European Science …

Die Importe von Lebensmitteln in die Europäische Gemeinschaft nehmen drastisch zu und damit die Transportwege für Lebensmittel. Über diese Entwicklung berichteten Wissenschaftler und Politiker auf einer Konferenz der European Science Foundation (ESF) im vergangenen Herbst in Budapest.

In England stammen mittlerweile die Hälfte des verbrauchten Gemüses und 95 % der angebotenen Früchte aus anderen Ländern. Auch in den übrigen EU-Ländern geht der Trend in die gleiche Richtung.

Als Ursache für diese Entwicklung werden die günstigen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsstaaten angegeben. Lebensmittel können dort häufig erheblich billiger als in Europa produziert werden, vor allem weil die Arbeitskräfte günstig sind. Gleichzeitig fallen die Transportkosten kaum ins Gewicht.

Nach Ansicht der Experten trägt auch die Ausbreitung der großen Discount-Ketten in ganz Europa zu dieser Entwicklung bei. Diese kaufen Gemüse und Obst weltweit im großen Maßstab ein und stellen so ein ganzjähriges Angebot fast aller Lebensmittel sicher. Inwieweit der Handel damit das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflusst oder deren Wünsche erfüllt, war nicht eindeutig zu klären.

Fest steht, dass die Europäer immer weniger lokal erzeugte Lebensmittel kaufen. Auch die wachsende Beliebtheit von Convenience-Food sorgt für einen erhöhten Transportbedarf. Oft stammen die Zutaten aus mehreren verschiedenen Ländern. Zudem findet das Schneiden, Kochen und Verpacken dieser Produkte häufig an verschieden Standorten statt, was weitere Transporte mit entsprechendem Energiebedarf und CO2-Emissionen nach sich zieht. Zudem machen die Transporte mehr schützendes Verpackungsmaterial erforderlich.

Die Forscher hoffen, dass mit dem Wissen über die Wege der Lebensmittel in Zusammenarbeit mit der Politik langfristig die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln innerhalb der EU effizienter gestaltet werden kann.
Weitere Informationen: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-12/esf-fff121007.php (16.04.08) 

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Veröffentlicht: 16.04.2008

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