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  • Direktvermarktung versus Lebensmitteleinzelhandel


Verbrauchermarkt, Discounter oder Hofladen: Wo geben private Haushalte ihr Geld für Milch, Fleisch, Gemüse oder Brot aus? Wie gestalten sich die Wettbewerbsverhältnisse auf den Frischemärkten? Antworten auf diese Fragen gibt die Studie "Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel". Die von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) und der Centralen Marketing-Gesellschaft (CMA) auf Basis von Daten des Haushaltspanels der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) erstellte Studie analysiert die Absatzkanäle für frische und verpackte Produkte in den Warengruppen Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch sowie Geflügel, Wurst und Fleischwaren, Eier, Brot und Käse.

Bei industriell gefertigten und abgepackten Lebensmitteln hat der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die meisten Märkte fest in der Hand. Alternative Absatzkanäle werden von den privaten Haushalten nur sehr selektiv genutzt. Anders sieht dies für frische, nicht verpackte Ware aus. Hier nutzt der Verbraucher in erheblichem Umfang Fachgeschäfte, Wochenmärkte und den Direktbezug beim Erzeuger, die somit im direktem Wettbewerb zum LEH stehen: Laut Studie laufen bei Eiern fast 60 % der Ausgaben privater Haushalte am LEH vorbei – wichtigste Bezugsquelle ist der direktvermarktende Erzeuger. Mehr als die Hälfte der Ausgaben für Brot tätigen die Verbraucher in der Bäckerei.

Bei Fleisch (inklusive Geflügel) haben Verbrauchermärkte allerdings die Nase vorn. Auch bei Obst und Gemüse dominieren Verbrauchermärkte und insbesondere Discounter immer stärker den Markt. Dies gilt allerdings nicht für Spargel, Kirschen und Erdbeeren, bei denen die Direktvermarktung eine bedeutende Rolle spielt. Bei Kartoffeln erreicht der Ab-Hof-Verkauf fast die Umsatzgrößenordnung des Discountbereiches.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Die Direktvermarktung von Obst konzentriert sich auf Äpfel und Erdbeeren. Über diese beiden Segmente laufen 80 % der Umsätze.
  • Sortimentsschwerpunkte im Fleischverkauf setzen Verbrauchermärkte bei Schwein (50 % Mengenanteil) und Geflügel (27 %), Discounter vor allem bei Geflügel (52 %). Mehr als 90 % des Fleisches, das über die Ladentheken der Metzgereien geht, ist Rind und Schwein. In der Direktvermarktung konzentrieren sich die Erzeuger vor allem auf Rind (40 %); gefolgt von Schwein (29 %) und Geflügel (25 %).
  • 90 % der deutschen Haushalte nutzen Fachgeschäfte, jedem zweiten Haushalt bietet die Ab-Hof-Vermarktung eine (wenn auch selektiv genutzte) Einkaufsalternative, die im Schnitt alle vier Wochen einmal genutzt wird. Je Besuch werden für die analysierten Produkte ca. 6 Euro dort ausgegeben. Ähnliche Einkaufskennziffern zeichnen den Wochenmarkt aus.
  • Mehr als 60 % des Direktvermarktungs-Umsatzes entfallen auf Haushaltsführende, die älter als 50 Jahre sind. Auf dem Wochenmarkt liefert diese Kundengruppe einen noch höheren Umsatzbeitrag (67 %).

Die Studie "Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel" kann für 92 Euro bestellt werden bei: ZMP – Zentrale Markt- und Preisberichtstelle, Rochusstr. 2, 53123 Bonn, E-Mail info@zmp.de, Fax: 02 28/97 77-179. 21.05.02



Verbrauchermarkt, Discounter oder Hofladen: Wo geben private Haushalte ihr Geld für Milch, Fleisch, Gemüse oder Brot aus? Wie gestalten sich die Wettbewerbsverhältnisse auf den Frischemärkten? Antworten auf diese Fragen gibt die Studie "Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel". Die von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) und der Centralen Marketing-Gesellschaft (CMA) auf Basis von Daten des Haushaltspanels der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) erstellte Studie analysiert die Absatzkanäle für frische und verpackte Produkte in den Warengruppen Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch sowie Geflügel, Wurst und Fleischwaren, Eier, Brot und Käse.

Bei industriell gefertigten und abgepackten Lebensmitteln hat der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die meisten Märkte fest in der Hand. Alternative Absatzkanäle werden von den privaten Haushalten nur sehr selektiv genutzt. Anders sieht dies für frische, nicht verpackte Ware aus. Hier nutzt der Verbraucher in erheblichem Umfang Fachgeschäfte, Wochenmärkte und den Direktbezug beim Erzeuger, die somit im direktem Wettbewerb zum LEH stehen: Laut Studie laufen bei Eiern fast 60 % der Ausgaben privater Haushalte am LEH vorbei – wichtigste Bezugsquelle ist der direktvermarktende Erzeuger. Mehr als die Hälfte der Ausgaben für Brot tätigen die Verbraucher in der Bäckerei.

Bei Fleisch (inklusive Geflügel) haben Verbrauchermärkte allerdings die Nase vorn. Auch bei Obst und Gemüse dominieren Verbrauchermärkte und insbesondere Discounter immer stärker den Markt. Dies gilt allerdings nicht für Spargel, Kirschen und Erdbeeren, bei denen die Direktvermarktung eine bedeutende Rolle spielt. Bei Kartoffeln erreicht der Ab-Hof-Verkauf fast die Umsatzgrößenordnung des Discountbereiches.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Die Direktvermarktung von Obst konzentriert sich auf Äpfel und Erdbeeren. Über diese beiden Segmente laufen 80 % der Umsätze.
  • Sortimentsschwerpunkte im Fleischverkauf setzen Verbrauchermärkte bei Schwein (50 % Mengenanteil) und Geflügel (27 %), Discounter vor allem bei Geflügel (52 %). Mehr als 90 % des Fleisches, das über die Ladentheken der Metzgereien geht, ist Rind und Schwein. In der Direktvermarktung konzentrieren sich die Erzeuger vor allem auf Rind (40 %); gefolgt von Schwein (29 %) und Geflügel (25 %).
  • 90 % der deutschen Haushalte nutzen Fachgeschäfte, jedem zweiten Haushalt bietet die Ab-Hof-Vermarktung eine (wenn auch selektiv genutzte) Einkaufsalternative, die im Schnitt alle vier Wochen einmal genutzt wird. Je Besuch werden für die analysierten Produkte ca. 6 Euro dort ausgegeben. Ähnliche Einkaufskennziffern zeichnen den Wochenmarkt aus.
  • Mehr als 60 % des Direktvermarktungs-Umsatzes entfallen auf Haushaltsführende, die älter als 50 Jahre sind. Auf dem Wochenmarkt liefert diese Kundengruppe einen noch höheren Umsatzbeitrag (67 %).

Die Studie "Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel" kann für 92 Euro bestellt werden bei: ZMP – Zentrale Markt- und Preisberichtstelle, Rochusstr. 2, 53123 Bonn, E-Mail info@zmp.de, Fax: 02 28/97 77-179. 21.05.02

Direktvermarktung versus Lebensmitteleinzelhandel

Verbrauchermarkt, Discounter oder Hofladen: Wo geben private Haushalte ihr Geld für Milch, Fleisch, Gemüse oder Brot aus? Wie gestalten sich die Wettbewerbsverhältnisse auf den Frischemärkten? Antworten auf diese Fragen gibt …

Verbrauchermarkt, Discounter oder Hofladen: Wo geben private Haushalte ihr Geld für Milch, Fleisch, Gemüse oder Brot aus? Wie gestalten sich die Wettbewerbsverhältnisse auf den Frischemärkten? Antworten auf diese Fragen gibt die Studie “Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel”. Die von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) und der Centralen Marketing-Gesellschaft (CMA) auf Basis von Daten des Haushaltspanels der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) erstellte Studie analysiert die Absatzkanäle für frische und verpackte Produkte in den Warengruppen Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch sowie Geflügel, Wurst und Fleischwaren, Eier, Brot und Käse.

Bei industriell gefertigten und abgepackten Lebensmitteln hat der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die meisten Märkte fest in der Hand. Alternative Absatzkanäle werden von den privaten Haushalten nur sehr selektiv genutzt. Anders sieht dies für frische, nicht verpackte Ware aus. Hier nutzt der Verbraucher in erheblichem Umfang Fachgeschäfte, Wochenmärkte und den Direktbezug beim Erzeuger, die somit im direktem Wettbewerb zum LEH stehen: Laut Studie laufen bei Eiern fast 60 % der Ausgaben privater Haushalte am LEH vorbei – wichtigste Bezugsquelle ist der direktvermarktende Erzeuger. Mehr als die Hälfte der Ausgaben für Brot tätigen die Verbraucher in der Bäckerei.

Bei Fleisch (inklusive Geflügel) haben Verbrauchermärkte allerdings die Nase vorn. Auch bei Obst und Gemüse dominieren Verbrauchermärkte und insbesondere Discounter immer stärker den Markt. Dies gilt allerdings nicht für Spargel, Kirschen und Erdbeeren, bei denen die Direktvermarktung eine bedeutende Rolle spielt. Bei Kartoffeln erreicht der Ab-Hof-Verkauf fast die Umsatzgrößenordnung des Discountbereiches.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Die Direktvermarktung von Obst konzentriert sich auf Äpfel und Erdbeeren. Über diese beiden Segmente laufen 80 % der Umsätze.
  • Sortimentsschwerpunkte im Fleischverkauf setzen Verbrauchermärkte bei Schwein (50 % Mengenanteil) und Geflügel (27 %), Discounter vor allem bei Geflügel (52 %). Mehr als 90 % des Fleisches, das über die Ladentheken der Metzgereien geht, ist Rind und Schwein. In der Direktvermarktung konzentrieren sich die Erzeuger vor allem auf Rind (40 %); gefolgt von Schwein (29 %) und Geflügel (25 %).
  • 90 % der deutschen Haushalte nutzen Fachgeschäfte, jedem zweiten Haushalt bietet die Ab-Hof-Vermarktung eine (wenn auch selektiv genutzte) Einkaufsalternative, die im Schnitt alle vier Wochen einmal genutzt wird. Je Besuch werden für die analysierten Produkte ca. 6 Euro dort ausgegeben. Ähnliche Einkaufskennziffern zeichnen den Wochenmarkt aus.
  • Mehr als 60 % des Direktvermarktungs-Umsatzes entfallen auf Haushaltsführende, die älter als 50 Jahre sind. Auf dem Wochenmarkt liefert diese Kundengruppe einen noch höheren Umsatzbeitrag (67 %).

Die Studie “Direktvermarktung, Wochenmärkte und Fachgeschäfte versus Lebensmitteleinzelhandel” kann für 92 Euro bestellt werden bei: ZMP – Zentrale Markt- und Preisberichtstelle, Rochusstr. 2, 53123 Bonn, E-Mail info@zmp.de, Fax: 02 28/97 77-179. 21.05.02

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Veröffentlicht: 21.05.2002

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