Logos der drei ausgetretenen Verbände. Quelle: bvkj.de
„Als Gründungsmitglied hatten wir beim Start der PEB große Hoffnungen, dass eine gemeinsame Plattform aller Akteure der Zivilgesellschaft eine gemeinsame und offene Diskussion auch über kontroverse Fragen sowie über aktive Beiträge aller Mitglieder zur Senkung des Übergewichts bei Kindern ermöglicht. Beide Ziele wurden leider nicht erreicht! Die überwiegende Mehrzahl der PEB-Mitglieder kommt aus der Lebensmittelwirtschaft und blockiert die dringend notwendige Diskussion über zielführende Maßnahmen zum Schutz der Kindern vor zu viel ungesunden Lebensmitteln“, äußerte sich Prof. Ingeborg Krägeloh-Mann, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), zum Ausstieg aus dem Netzwerk.
In einer diese Woche veröffentlichten Mitteilung fordern die drei Organisationen neue Konzepte für den Schutz vor Adipositas. Vor allem Kinder aus Risikogruppen seien gefährdet, die Politik solle über gesetzte Regeln beim Essen die gesündere Wahl zur leichteren Wahl machen, womit das Adipositasrisiko deutlich gesenkt werden könne. Weitere Forderungen sind Mindeststandards für das Mittagessen in KiTa und Schule, einfache Kennzeichnung von Lebensmitteln, Werbekontrolle für die Zielgruppe „Kind“ sowie eine Zuckersteuer.





