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  • Du isst, wie du bist? – 11. aid-Forum zum Thema Ernährungskompetenz


"Obwohl unser Lebensmittelangebot noch nie zuvor so reichhaltig und vielfältig war, fällt es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich ausgewogen zu ernähren", so Dr. Margret BÜNING-FESEL, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, anlässlich des 11. aid-Forums "Du isst, wie du bist? - Ernährungskompetenz ist Lebenskompetenz", das am 7. Mai 2008 in Bonn stattfand.

"Eltern sind diejenigen, die die Weichen für die Ernährungsgewohnheiten und das Essverhalten ihrer Kinder stellen. Hier müssen neue Wege des Zugangs und der Vermittlung gefunden werden."

Wie gut es um das Ernährungswissen der Deutschen tatsächlich bestellt ist, zeigen die Ergebnisse der zweiten Nationalen Verzehrsstudie. "Aus drei angebotenen Beschreibungen können 58 % der Deutschen die richtige Erklärung für probiotischen Jogurt und 67 % die richtige Definition für ACE-Getränke geben", berichtete Thorsten HEUER vom Max Rubner-Institut in Karlsruhe. Die Kenntnisse sind abhängig von der Schulbildung: Je höher der Schulabschluss, desto häufiger wurden die richtige Erklärung gegeben.

Die sozialen Ursachen von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen beleuchtete Dr. Michael M. ZWICK von der Universität Stuttgart: "Das Überangebot und die omnipräsente Verfügbarkeit billiger - und häufig hochkalorischer - Lebensmittel und die weite Verbreitung von Konsolenspielen laden einerseits zu Fehl- und Überernährung und andererseits zu passiv-konsumtivem Freizeitverhalten ein." In der Summe führe dies bei all jenen zu Übergewicht oder Fettleibigkeit, denen es nicht gelinge, sich kompetent, eigenverantwortlich und selbstdiszipliniert zu verhalten, so der Experte.

Ein weiteres Problem sei, dass die traditionellen, meist hochkalorischen Ernährungsgewohnheiten vieler Migranten nicht in den Alltag ihrer neuen Heimat passen. Im Heimatland hätte dieses Essverhalten aufgrund körperlich harter Arbeits- und Lebensbedingungen seine Berechtigung. In Deutschland hingegen sei der Gebrauch von Körperkraft weder im Alltag noch im Arbeitsleben erforderlich. Diese Kluft zwischen traditionellen Gewohnheiten auf der einen und einer modernisierten Sozialstruktur auf der anderen Seite erkläre, warum Migranten zum Teil weit überproportionale Anteile Übergewichtiger und Adipöser stellten.

Wie Ernährung als Querschnittsthema in der Erwachsenenbildung platziert werden kann, zeigte die Trainerin Silvia DANNINGER mit dem EU-Projekt "Food Literacy". "Da Ernährungskompetenzen in Familien und Schulen immer weniger vermittelt werden, droht eine Art kulinarischer Analphabetismus", warnte sie. "Es entsteht Bedarf an neuen Bildungsangeboten - gerade auch für sozial benachteiligte Gruppen."

Einen Blick in die Zukunft warf Foodtrendforscherin Hanni RÜTZLER vom futurefoodstudio in Wien: "Food-Trends sind letztlich nichts weniger als sich durchsetzende Lösungsstrategien für konkrete Ernährungsprobleme. Die Zukunft unseres Essens wird daher auch nicht von einem, sondern von vielen, sich zum Teil überlagernden, verstärkenden, zum Teil aber auch widersprechenden Food-Trends bestimmt."
Weitere Informationen: www.aid.de, Rubrik Presse/Presse-Lounge/11. aid-Forum
(04.06.08)





"Obwohl unser Lebensmittelangebot noch nie zuvor so reichhaltig und vielfältig war, fällt es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich ausgewogen zu ernähren", so Dr. Margret BÜNING-FESEL, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, anlässlich des 11. aid-Forums "Du isst, wie du bist? - Ernährungskompetenz ist Lebenskompetenz", das am 7. Mai 2008 in Bonn stattfand.

"Eltern sind diejenigen, die die Weichen für die Ernährungsgewohnheiten und das Essverhalten ihrer Kinder stellen. Hier müssen neue Wege des Zugangs und der Vermittlung gefunden werden."

Wie gut es um das Ernährungswissen der Deutschen tatsächlich bestellt ist, zeigen die Ergebnisse der zweiten Nationalen Verzehrsstudie. "Aus drei angebotenen Beschreibungen können 58 % der Deutschen die richtige Erklärung für probiotischen Jogurt und 67 % die richtige Definition für ACE-Getränke geben", berichtete Thorsten HEUER vom Max Rubner-Institut in Karlsruhe. Die Kenntnisse sind abhängig von der Schulbildung: Je höher der Schulabschluss, desto häufiger wurden die richtige Erklärung gegeben.

Die sozialen Ursachen von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen beleuchtete Dr. Michael M. ZWICK von der Universität Stuttgart: "Das Überangebot und die omnipräsente Verfügbarkeit billiger - und häufig hochkalorischer - Lebensmittel und die weite Verbreitung von Konsolenspielen laden einerseits zu Fehl- und Überernährung und andererseits zu passiv-konsumtivem Freizeitverhalten ein." In der Summe führe dies bei all jenen zu Übergewicht oder Fettleibigkeit, denen es nicht gelinge, sich kompetent, eigenverantwortlich und selbstdiszipliniert zu verhalten, so der Experte.

Ein weiteres Problem sei, dass die traditionellen, meist hochkalorischen Ernährungsgewohnheiten vieler Migranten nicht in den Alltag ihrer neuen Heimat passen. Im Heimatland hätte dieses Essverhalten aufgrund körperlich harter Arbeits- und Lebensbedingungen seine Berechtigung. In Deutschland hingegen sei der Gebrauch von Körperkraft weder im Alltag noch im Arbeitsleben erforderlich. Diese Kluft zwischen traditionellen Gewohnheiten auf der einen und einer modernisierten Sozialstruktur auf der anderen Seite erkläre, warum Migranten zum Teil weit überproportionale Anteile Übergewichtiger und Adipöser stellten.

Wie Ernährung als Querschnittsthema in der Erwachsenenbildung platziert werden kann, zeigte die Trainerin Silvia DANNINGER mit dem EU-Projekt "Food Literacy". "Da Ernährungskompetenzen in Familien und Schulen immer weniger vermittelt werden, droht eine Art kulinarischer Analphabetismus", warnte sie. "Es entsteht Bedarf an neuen Bildungsangeboten - gerade auch für sozial benachteiligte Gruppen."

Einen Blick in die Zukunft warf Foodtrendforscherin Hanni RÜTZLER vom futurefoodstudio in Wien: "Food-Trends sind letztlich nichts weniger als sich durchsetzende Lösungsstrategien für konkrete Ernährungsprobleme. Die Zukunft unseres Essens wird daher auch nicht von einem, sondern von vielen, sich zum Teil überlagernden, verstärkenden, zum Teil aber auch widersprechenden Food-Trends bestimmt."
Weitere Informationen: www.aid.de, Rubrik Presse/Presse-Lounge/11. aid-Forum
(04.06.08)



Du isst, wie du bist? – 11. aid-Forum zum Thema Ernährungskompetenz

"Obwohl unser Lebensmittelangebot noch nie zuvor so reichhaltig und vielfältig war, fällt es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich ausgewogen zu ernähren", so Dr. Margret BÜNING-FESEL, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, …

“Obwohl unser Lebensmittelangebot noch nie zuvor so reichhaltig und vielfältig war, fällt es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich ausgewogen zu ernähren”, so Dr. Margret BÜNING-FESEL, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, anlässlich des 11. aid-Forums “Du isst, wie du bist? – Ernährungskompetenz ist Lebenskompetenz”, das am 7. Mai 2008 in Bonn stattfand.

“Eltern sind diejenigen, die die Weichen für die Ernährungsgewohnheiten und das Essverhalten ihrer Kinder stellen. Hier müssen neue Wege des Zugangs und der Vermittlung gefunden werden.”

Wie gut es um das Ernährungswissen der Deutschen tatsächlich bestellt ist, zeigen die Ergebnisse der zweiten Nationalen Verzehrsstudie. “Aus drei angebotenen Beschreibungen können 58 % der Deutschen die richtige Erklärung für probiotischen Jogurt und 67 % die richtige Definition für ACE-Getränke geben”, berichtete Thorsten HEUER vom Max Rubner-Institut in Karlsruhe. Die Kenntnisse sind abhängig von der Schulbildung: Je höher der Schulabschluss, desto häufiger wurden die richtige Erklärung gegeben.

Die sozialen Ursachen von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen beleuchtete Dr. Michael M. ZWICK von der Universität Stuttgart: “Das Überangebot und die omnipräsente Verfügbarkeit billiger – und häufig hochkalorischer – Lebensmittel und die weite Verbreitung von Konsolenspielen laden einerseits zu Fehl- und Überernährung und andererseits zu passiv-konsumtivem Freizeitverhalten ein.” In der Summe führe dies bei all jenen zu Übergewicht oder Fettleibigkeit, denen es nicht gelinge, sich kompetent, eigenverantwortlich und selbstdiszipliniert zu verhalten, so der Experte.

Ein weiteres Problem sei, dass die traditionellen, meist hochkalorischen Ernährungsgewohnheiten vieler Migranten nicht in den Alltag ihrer neuen Heimat passen. Im Heimatland hätte dieses Essverhalten aufgrund körperlich harter Arbeits- und Lebensbedingungen seine Berechtigung. In Deutschland hingegen sei der Gebrauch von Körperkraft weder im Alltag noch im Arbeitsleben erforderlich. Diese Kluft zwischen traditionellen Gewohnheiten auf der einen und einer modernisierten Sozialstruktur auf der anderen Seite erkläre, warum Migranten zum Teil weit überproportionale Anteile Übergewichtiger und Adipöser stellten.

Wie Ernährung als Querschnittsthema in der Erwachsenenbildung platziert werden kann, zeigte die Trainerin Silvia DANNINGER mit dem EU-Projekt “Food Literacy”. “Da Ernährungskompetenzen in Familien und Schulen immer weniger vermittelt werden, droht eine Art kulinarischer Analphabetismus”, warnte sie. “Es entsteht Bedarf an neuen Bildungsangeboten – gerade auch für sozial benachteiligte Gruppen.”

Einen Blick in die Zukunft warf Foodtrendforscherin Hanni RÜTZLER vom futurefoodstudio in Wien: “Food-Trends sind letztlich nichts weniger als sich durchsetzende Lösungsstrategien für konkrete Ernährungsprobleme. Die Zukunft unseres Essens wird daher auch nicht von einem, sondern von vielen, sich zum Teil überlagernden, verstärkenden, zum Teil aber auch widersprechenden Food-Trends bestimmt.”
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Veröffentlicht: 04.06.2008

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