• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Dunkle Schokolade hilft gegen Stress


Der Verzehr einer halben Tafel dunkler Schokolade vor einem stressbereitendem Ereignis, bspw. einem öffentlichen Auftritt, könnte den Stresspegel des Körpers senken. Das haben Forscher der Universitäten Bern und Zürich und des Universitätsspitals Bern herausgefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass Kakao-Flavonoide die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin hemmen.

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den Industrieländern. Kurzer, heftiger Stress kann einen akuten Herzinfarkt auslösen. Bekannt ist, dass der Konsum dunkler Schokolade vor Herzerkrankungen schützen kann. Verantwortlich für diese Wirkung sind Kakao-Flavonoide. Der Wirkmechanismus ist jedoch erst teilweise erforscht. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Petra H. WIRTZ vom Institut für Psychologie der Universität Bern hat nun erstmals beim Menschen eine entsprechende Untersuchung durchgeführt [1].

In einer Placebo-kontrollierten Studie aß die eine Hälfte der Probanden (gesunde, 20- bis 50-jährige Männer) eine halbe Tafel dunkler Schokolade mit hohem Flavonoid-Gehalt. Die andere Hälfte erhielt eine Placebo-Schokolade ohne Flavonoide. Nach zwei Stunden wurden die Versuchsteilnehmer einem standardisierten Stresstest unterzogen: ein fingiertes Vorstellungsgespräch mit freier Rede und Kopfrechnen vor einem Gremium von zwei Prüfenden in weißem Kittel. Dieser zehnminütige Test löst zuverlässig eine akute körperliche Stressreaktion mit Ausschüttung von Stresshormonen aus. Vor dem Stresstest und bis zu einer Stunde danach wurden wiederholt Stresshormone gemessen, die von der Nebenniere sowie vorwiegend in zentralen Teilen des Körpers wie dem Gehirn freigesetzt werden. Gemessen wurden ferner der Flavonoid-Spiegel im Blut und die persönliche Einschätzung des Stress-Ausmaßes durch die Probanden. Resultat: Wer echte dunkle Schokolade gegessen hatte, wies einen schwächeren Anstieg der Nebennieren-Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus als die Placebo-Gruppe. Je höher die Flavonoid-Spiegel im Blut, desto geringer war der Stresshormonanstieg. Bei den anderen Stresshormonen und der psychologischen Stressbewertung zeigten sich hingegen keine Unterschiede zwischen den beiden Testgruppen.

Die Forscher folgern, dass dunkle Schokolade aufgrund der darin enthaltenen Flavonoide auf Ebene der Nebennieren vor der körperlichen Reaktion auf Stress schützt, indem sie die Stresshormonfreisetzung reduziert. Die Erkenntnisse tragen zu einem besseren Verständnis der schützenden Effekte von Kakao-Flavonoiden auf das Herzkreislaufsystem bei und könnten neue Ansatzpunkte für die Prävention von Herzkreislauferkrankungen bei Personen mit erhöhtem Risiko und bei Gesunden darstellen.

Literatur: 1. Wirtz PH, von Känel R, Meister R (2014) Dark chocolate intake buffers stress reactivity in humans. J Am Coll Cardiol [manuscript accepted; doi:10.1016/j.jacc.2014.02.580]

Quelle: Universitätsspital Bern, Pressemeldung vom 07.04.2014 (14.04.14)



© Sergejs Rahunoks/123rf.com
© Sergejs Rahunoks/123rf.com


Der Verzehr einer halben Tafel dunkler Schokolade vor einem stressbereitendem Ereignis, bspw. einem öffentlichen Auftritt, könnte den Stresspegel des Körpers senken. Das haben Forscher der Universitäten Bern und Zürich und des Universitätsspitals Bern herausgefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass Kakao-Flavonoide die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin hemmen.

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den Industrieländern. Kurzer, heftiger Stress kann einen akuten Herzinfarkt auslösen. Bekannt ist, dass der Konsum dunkler Schokolade vor Herzerkrankungen schützen kann. Verantwortlich für diese Wirkung sind Kakao-Flavonoide. Der Wirkmechanismus ist jedoch erst teilweise erforscht. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Petra H. WIRTZ vom Institut für Psychologie der Universität Bern hat nun erstmals beim Menschen eine entsprechende Untersuchung durchgeführt [1].

In einer Placebo-kontrollierten Studie aß die eine Hälfte der Probanden (gesunde, 20- bis 50-jährige Männer) eine halbe Tafel dunkler Schokolade mit hohem Flavonoid-Gehalt. Die andere Hälfte erhielt eine Placebo-Schokolade ohne Flavonoide. Nach zwei Stunden wurden die Versuchsteilnehmer einem standardisierten Stresstest unterzogen: ein fingiertes Vorstellungsgespräch mit freier Rede und Kopfrechnen vor einem Gremium von zwei Prüfenden in weißem Kittel. Dieser zehnminütige Test löst zuverlässig eine akute körperliche Stressreaktion mit Ausschüttung von Stresshormonen aus. Vor dem Stresstest und bis zu einer Stunde danach wurden wiederholt Stresshormone gemessen, die von der Nebenniere sowie vorwiegend in zentralen Teilen des Körpers wie dem Gehirn freigesetzt werden. Gemessen wurden ferner der Flavonoid-Spiegel im Blut und die persönliche Einschätzung des Stress-Ausmaßes durch die Probanden. Resultat: Wer echte dunkle Schokolade gegessen hatte, wies einen schwächeren Anstieg der Nebennieren-Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus als die Placebo-Gruppe. Je höher die Flavonoid-Spiegel im Blut, desto geringer war der Stresshormonanstieg. Bei den anderen Stresshormonen und der psychologischen Stressbewertung zeigten sich hingegen keine Unterschiede zwischen den beiden Testgruppen.

Die Forscher folgern, dass dunkle Schokolade aufgrund der darin enthaltenen Flavonoide auf Ebene der Nebennieren vor der körperlichen Reaktion auf Stress schützt, indem sie die Stresshormonfreisetzung reduziert. Die Erkenntnisse tragen zu einem besseren Verständnis der schützenden Effekte von Kakao-Flavonoiden auf das Herzkreislaufsystem bei und könnten neue Ansatzpunkte für die Prävention von Herzkreislauferkrankungen bei Personen mit erhöhtem Risiko und bei Gesunden darstellen.

Literatur: 1. Wirtz PH, von Känel R, Meister R (2014) Dark chocolate intake buffers stress reactivity in humans. J Am Coll Cardiol [manuscript accepted; doi:10.1016/j.jacc.2014.02.580]

Quelle: Universitätsspital Bern, Pressemeldung vom 07.04.2014 (14.04.14)



Dunkle Schokolade hilft gegen Stress

Der Verzehr einer halben Tafel dunkler Schokolade vor einem stressbereitendem Ereignis, bspw. einem öffentlichen Auftritt, könnte den Stresspegel des Körpers senken. Das haben Forscher der Universitäten Bern und Zürich und …

Der Verzehr einer halben Tafel dunkler Schokolade vor einem stressbereitendem Ereignis, bspw. einem öffentlichen Auftritt, könnte den Stresspegel des Körpers senken. Das haben Forscher der Universitäten Bern und Zürich und des Universitätsspitals Bern herausgefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass Kakao-Flavonoide die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin hemmen.

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den Industrieländern. Kurzer, heftiger Stress kann einen akuten Herzinfarkt auslösen. Bekannt ist, dass der Konsum dunkler Schokolade vor Herzerkrankungen schützen kann. Verantwortlich für diese Wirkung sind Kakao-Flavonoide. Der Wirkmechanismus ist jedoch erst teilweise erforscht. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Petra H. WIRTZ vom Institut für Psychologie der Universität Bern hat nun erstmals beim Menschen eine entsprechende Untersuchung durchgeführt [1].

In einer Placebo-kontrollierten Studie aß die eine Hälfte der Probanden (gesunde, 20- bis 50-jährige Männer) eine halbe Tafel dunkler Schokolade mit hohem Flavonoid-Gehalt. Die andere Hälfte erhielt eine Placebo-Schokolade ohne Flavonoide. Nach zwei Stunden wurden die Versuchsteilnehmer einem standardisierten Stresstest unterzogen: ein fingiertes Vorstellungsgespräch mit freier Rede und Kopfrechnen vor einem Gremium von zwei Prüfenden in weißem Kittel. Dieser zehnminütige Test löst zuverlässig eine akute körperliche Stressreaktion mit Ausschüttung von Stresshormonen aus. Vor dem Stresstest und bis zu einer Stunde danach wurden wiederholt Stresshormone gemessen, die von der Nebenniere sowie vorwiegend in zentralen Teilen des Körpers wie dem Gehirn freigesetzt werden. Gemessen wurden ferner der Flavonoid-Spiegel im Blut und die persönliche Einschätzung des Stress-Ausmaßes durch die Probanden. Resultat: Wer echte dunkle Schokolade gegessen hatte, wies einen schwächeren Anstieg der Nebennieren-Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus als die Placebo-Gruppe. Je höher die Flavonoid-Spiegel im Blut, desto geringer war der Stresshormonanstieg. Bei den anderen Stresshormonen und der psychologischen Stressbewertung zeigten sich hingegen keine Unterschiede zwischen den beiden Testgruppen.

Die Forscher folgern, dass dunkle Schokolade aufgrund der darin enthaltenen Flavonoide auf Ebene der Nebennieren vor der körperlichen Reaktion auf Stress schützt, indem sie die Stresshormonfreisetzung reduziert. Die Erkenntnisse tragen zu einem besseren Verständnis der schützenden Effekte von Kakao-Flavonoiden auf das Herzkreislaufsystem bei und könnten neue Ansatzpunkte für die Prävention von Herzkreislauferkrankungen bei Personen mit erhöhtem Risiko und bei Gesunden darstellen.

Literatur: 1. Wirtz PH, von Känel R, Meister R (2014) Dark chocolate intake buffers stress reactivity in humans. J Am Coll Cardiol [manuscript accepted; doi:10.1016/j.jacc.2014.02.580]

Quelle: Universitätsspital Bern, Pressemeldung vom 07.04.2014 (14.04.14)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 14.04.2014

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur