• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • „Eine grüne Reform ohne grün”


Die Politik feierte sie wie eine grüne Revolution. In der Wissenschaft herrschte ihr gegenüber jedoch große Skepsis, die sich jetzt zu bewahrheiten scheint: Die EU-Agrarreform vom vergangenen Jahr sollte die Landwirtschaft in der EU umweltverträglicher machen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie Biodiversitätsforscher nun in einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Science nahelegen.

„Statt den Zustand der biologischen Vielfalt zu verbessern, wird die Reform ihn sogar noch verschlechtern“, so Klaus HENLE vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, einer der Hauptautoren, im Interview.

Grüner und gerechter wollte der bisherige EU-Agrarkommissar Dacian CIOLOS das System machen. Dazu wollte er die Beihilfen der kommenden sechs Jahre von rund 360 Milliarden Euro, einem Drittel des EU-Haushaltes, nicht länger mit der Gießkanne an Europas Landwirte verteilen. Sondern gezielt diejenigen fördern, die etwas für Umwelt und Natur leisten, und Zahlungen an Umweltauflagen koppeln. Doch dann wurde die ursprünglich ambitionierte, grüne Reform weitestgehend ausgebremst. „Die anfänglich durchaus guten Ziele der Reform wurden am Ende so stark verwässert, dass das letztlich Vereinbarte kaum über die Ausgangssituation hinausgeht. Wir kommen dabei zu dem Ergebnis, dass sich kaum Beiträge für die Biodiversität ergeben.“ Laut HENLE hat die Reform sogar negative Folgen für die Umwelt. „In allen durch die EU regulierten Bereichen der Landwirtschaft gibt es keine Weiterentwicklung hin zu höheren ökologischen Standards – von Fruchtfolgen, über Vorrangflächen bis hin zur generellen Knüpfung von Subventionen an Umweltaspekte. Stattdessen Stillstand oder sogar Rückschritt“, so der Professor für Naturschutzforschung.

Unsere Steuergelder würden weiterhin hauptsächlich genutzt, um ein System zu stützen, das ausschließlich auf Masse ausgerichtet sei und nicht auf eine umweltverträglichere Nahrungsmittelproduktion, beklagt er. HENLE fordert, die dadurch entstehenden Schadkosten an die Verursacher weiterzugeben – also die Landwirtschaftsbetriebe selbst. Dann würde sich ganz automatisch zeigen, welche Form der Nahrungsmittelproduktion gewinnträchtiger sei und welche nicht. Quelle: idw Pressemeldung vom 10.06.2014; Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland, Experteninterview vom 05.06.2014 (20.06.14)

Lesen Sie hier das vollständige Interview, mehr Informationen erhalten Sie hier.



© BLE/Foto: Dominic Menzler
© BLE/Foto: Dominic Menzler


Die Politik feierte sie wie eine grüne Revolution. In der Wissenschaft herrschte ihr gegenüber jedoch große Skepsis, die sich jetzt zu bewahrheiten scheint: Die EU-Agrarreform vom vergangenen Jahr sollte die Landwirtschaft in der EU umweltverträglicher machen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie Biodiversitätsforscher nun in einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Science nahelegen.

„Statt den Zustand der biologischen Vielfalt zu verbessern, wird die Reform ihn sogar noch verschlechtern“, so Klaus HENLE vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, einer der Hauptautoren, im Interview.

Grüner und gerechter wollte der bisherige EU-Agrarkommissar Dacian CIOLOS das System machen. Dazu wollte er die Beihilfen der kommenden sechs Jahre von rund 360 Milliarden Euro, einem Drittel des EU-Haushaltes, nicht länger mit der Gießkanne an Europas Landwirte verteilen. Sondern gezielt diejenigen fördern, die etwas für Umwelt und Natur leisten, und Zahlungen an Umweltauflagen koppeln. Doch dann wurde die ursprünglich ambitionierte, grüne Reform weitestgehend ausgebremst. „Die anfänglich durchaus guten Ziele der Reform wurden am Ende so stark verwässert, dass das letztlich Vereinbarte kaum über die Ausgangssituation hinausgeht. Wir kommen dabei zu dem Ergebnis, dass sich kaum Beiträge für die Biodiversität ergeben.“ Laut HENLE hat die Reform sogar negative Folgen für die Umwelt. „In allen durch die EU regulierten Bereichen der Landwirtschaft gibt es keine Weiterentwicklung hin zu höheren ökologischen Standards – von Fruchtfolgen, über Vorrangflächen bis hin zur generellen Knüpfung von Subventionen an Umweltaspekte. Stattdessen Stillstand oder sogar Rückschritt“, so der Professor für Naturschutzforschung.

Unsere Steuergelder würden weiterhin hauptsächlich genutzt, um ein System zu stützen, das ausschließlich auf Masse ausgerichtet sei und nicht auf eine umweltverträglichere Nahrungsmittelproduktion, beklagt er. HENLE fordert, die dadurch entstehenden Schadkosten an die Verursacher weiterzugeben – also die Landwirtschaftsbetriebe selbst. Dann würde sich ganz automatisch zeigen, welche Form der Nahrungsmittelproduktion gewinnträchtiger sei und welche nicht. Quelle: idw Pressemeldung vom 10.06.2014; Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland, Experteninterview vom 05.06.2014 (20.06.14)

Lesen Sie hier das vollständige Interview, mehr Informationen erhalten Sie hier.



„Eine grüne Reform ohne grün”

Die Politik feierte sie wie eine grüne Revolution. In der Wissenschaft herrschte ihr gegenüber jedoch große Skepsis, die sich jetzt zu bewahrheiten scheint: Die EU-Agrarreform vom vergangenen Jahr sollte die …

Die Politik feierte sie wie eine grüne Revolution. In der Wissenschaft herrschte ihr gegenüber jedoch große Skepsis, die sich jetzt zu bewahrheiten scheint: Die EU-Agrarreform vom vergangenen Jahr sollte die Landwirtschaft in der EU umweltverträglicher machen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie Biodiversitätsforscher nun in einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Science nahelegen.

„Statt den Zustand der biologischen Vielfalt zu verbessern, wird die Reform ihn sogar noch verschlechtern“, so Klaus HENLE vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, einer der Hauptautoren, im Interview.

Grüner und gerechter wollte der bisherige EU-Agrarkommissar Dacian CIOLOS das System machen. Dazu wollte er die Beihilfen der kommenden sechs Jahre von rund 360 Milliarden Euro, einem Drittel des EU-Haushaltes, nicht länger mit der Gießkanne an Europas Landwirte verteilen. Sondern gezielt diejenigen fördern, die etwas für Umwelt und Natur leisten, und Zahlungen an Umweltauflagen koppeln. Doch dann wurde die ursprünglich ambitionierte, grüne Reform weitestgehend ausgebremst. „Die anfänglich durchaus guten Ziele der Reform wurden am Ende so stark verwässert, dass das letztlich Vereinbarte kaum über die Ausgangssituation hinausgeht. Wir kommen dabei zu dem Ergebnis, dass sich kaum Beiträge für die Biodiversität ergeben.“ Laut HENLE hat die Reform sogar negative Folgen für die Umwelt. „In allen durch die EU regulierten Bereichen der Landwirtschaft gibt es keine Weiterentwicklung hin zu höheren ökologischen Standards – von Fruchtfolgen, über Vorrangflächen bis hin zur generellen Knüpfung von Subventionen an Umweltaspekte. Stattdessen Stillstand oder sogar Rückschritt“, so der Professor für Naturschutzforschung.

Unsere Steuergelder würden weiterhin hauptsächlich genutzt, um ein System zu stützen, das ausschließlich auf Masse ausgerichtet sei und nicht auf eine umweltverträglichere Nahrungsmittelproduktion, beklagt er. HENLE fordert, die dadurch entstehenden Schadkosten an die Verursacher weiterzugeben – also die Landwirtschaftsbetriebe selbst. Dann würde sich ganz automatisch zeigen, welche Form der Nahrungsmittelproduktion gewinnträchtiger sei und welche nicht. Quelle: idw Pressemeldung vom 10.06.2014; Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung in Deutschland, Experteninterview vom 05.06.2014 (20.06.14)

Lesen Sie hier das vollständige Interview, mehr Informationen erhalten Sie hier.

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 20.06.2014

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur