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  • Eltern verdrängen Vorbildfunktion


Bild: © Bilderbox Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag gewonnen. Das Marktforschungsinstitut iconKIDS&YOUTH befragte hierfür im Auftrag von peb insgesamt 716 Mütter von Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Die Bedeutung von ausreichender Bewegung im Alltag ist zwar weitgehend bekannt – aber die Umsetzung fällt schwer. So gelingt es noch nicht einmal der Hälfte der Befragten, die Erziehung zu einem gesunden Lebensstil auch dann im Alltag umzusetzen, wenn es „mal stressig“ wird. Die Gründe hierfür sehen die Eltern v. a. im Zeitmangel und zu wenigen Sportangeboten in Schule und Hort, die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion hingegen wird weit weniger erkannt.

Kaum eine der befragten Mütter teilt jedoch die Erziehungsaufgaben hinsichtlich Bewegung oder Ernährung vorrangig dem Vater zu. Lediglich 8 % der Väter kümmern sich laut der befragten Mütter maßgeblich um die Bewegungsförderung der Kinder. Gerade bei den Vätern liegt also ein großes Potenzial, die Mobilität der Kinder im Alltag zu fördern.

Nur ein Drittel der Eltern sieht die Gründe auch im eigenen Erziehungsstil: Circa 30 % der Mütter geben an, ihr Kind nicht bevormunden zu wollen; gerade einmal 11 % sehen in der Verringerung von Fernseh- und Computerzeiten eine Möglichkeit, die Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren. Weniger als 20 % erkennen selbstkritisch ihre eigene Vorbildfunktion für die Bewegungsförderung ihrer Kinder. Dafür werden beschränkte finanzielle Mittel, fehlender Platz in der Wohnung oder mangelnde Sportangebote von Schulen oder Kitas als Hinderungsgründe angesehen.

Auch der Lärmpegel von spielenden Kindern und die damit verbundene Rücksichtnahme auf die Nachbarn sind mitverantwortlich dafür, dass Eltern nicht immer für genügend Bewegung beim Nachwuchs sorgen. Zwei Drittel der Mütter geben zudem zu, dass es ihnen selber schlichtweg zu anstrengend ist, mit den Kindern zu toben. Weitere Informationen zur peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ finden Sie unter www.pebonline.de. Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb), Pressemeldung vom 28.04.2011 (08.06.11) 





Bild: © Bilderbox Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag gewonnen. Das Marktforschungsinstitut iconKIDS&YOUTH befragte hierfür im Auftrag von peb insgesamt 716 Mütter von Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Die Bedeutung von ausreichender Bewegung im Alltag ist zwar weitgehend bekannt – aber die Umsetzung fällt schwer. So gelingt es noch nicht einmal der Hälfte der Befragten, die Erziehung zu einem gesunden Lebensstil auch dann im Alltag umzusetzen, wenn es „mal stressig“ wird. Die Gründe hierfür sehen die Eltern v. a. im Zeitmangel und zu wenigen Sportangeboten in Schule und Hort, die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion hingegen wird weit weniger erkannt.

Kaum eine der befragten Mütter teilt jedoch die Erziehungsaufgaben hinsichtlich Bewegung oder Ernährung vorrangig dem Vater zu. Lediglich 8 % der Väter kümmern sich laut der befragten Mütter maßgeblich um die Bewegungsförderung der Kinder. Gerade bei den Vätern liegt also ein großes Potenzial, die Mobilität der Kinder im Alltag zu fördern.

Nur ein Drittel der Eltern sieht die Gründe auch im eigenen Erziehungsstil: Circa 30 % der Mütter geben an, ihr Kind nicht bevormunden zu wollen; gerade einmal 11 % sehen in der Verringerung von Fernseh- und Computerzeiten eine Möglichkeit, die Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren. Weniger als 20 % erkennen selbstkritisch ihre eigene Vorbildfunktion für die Bewegungsförderung ihrer Kinder. Dafür werden beschränkte finanzielle Mittel, fehlender Platz in der Wohnung oder mangelnde Sportangebote von Schulen oder Kitas als Hinderungsgründe angesehen.

Auch der Lärmpegel von spielenden Kindern und die damit verbundene Rücksichtnahme auf die Nachbarn sind mitverantwortlich dafür, dass Eltern nicht immer für genügend Bewegung beim Nachwuchs sorgen. Zwei Drittel der Mütter geben zudem zu, dass es ihnen selber schlichtweg zu anstrengend ist, mit den Kindern zu toben. Weitere Informationen zur peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ finden Sie unter www.pebonline.de. Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb), Pressemeldung vom 28.04.2011 (08.06.11) 



Eltern verdrängen Vorbildfunktion

Bild: © Bilderbox Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag …

Bild: © Bilderbox Mit der peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) weitere Kenntnisse zum Verständnis der Voraussetzungen und Hinderungsgründe für ausreichend Bewegung im Familienalltag gewonnen. Das Marktforschungsinstitut iconKIDS&YOUTH befragte hierfür im Auftrag von peb insgesamt 716 Mütter von Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Die Bedeutung von ausreichender Bewegung im Alltag ist zwar weitgehend bekannt – aber die Umsetzung fällt schwer. So gelingt es noch nicht einmal der Hälfte der Befragten, die Erziehung zu einem gesunden Lebensstil auch dann im Alltag umzusetzen, wenn es „mal stressig“ wird. Die Gründe hierfür sehen die Eltern v. a. im Zeitmangel und zu wenigen Sportangeboten in Schule und Hort, die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion hingegen wird weit weniger erkannt.

Kaum eine der befragten Mütter teilt jedoch die Erziehungsaufgaben hinsichtlich Bewegung oder Ernährung vorrangig dem Vater zu. Lediglich 8 % der Väter kümmern sich laut der befragten Mütter maßgeblich um die Bewegungsförderung der Kinder. Gerade bei den Vätern liegt also ein großes Potenzial, die Mobilität der Kinder im Alltag zu fördern.

Nur ein Drittel der Eltern sieht die Gründe auch im eigenen Erziehungsstil: Circa 30 % der Mütter geben an, ihr Kind nicht bevormunden zu wollen; gerade einmal 11 % sehen in der Verringerung von Fernseh- und Computerzeiten eine Möglichkeit, die Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren. Weniger als 20 % erkennen selbstkritisch ihre eigene Vorbildfunktion für die Bewegungsförderung ihrer Kinder. Dafür werden beschränkte finanzielle Mittel, fehlender Platz in der Wohnung oder mangelnde Sportangebote von Schulen oder Kitas als Hinderungsgründe angesehen.

Auch der Lärmpegel von spielenden Kindern und die damit verbundene Rücksichtnahme auf die Nachbarn sind mitverantwortlich dafür, dass Eltern nicht immer für genügend Bewegung beim Nachwuchs sorgen. Zwei Drittel der Mütter geben zudem zu, dass es ihnen selber schlichtweg zu anstrengend ist, mit den Kindern zu toben. Weitere Informationen zur peb-Umfrage „Familien in Bewegung“ finden Sie unter www.pebonline.de. Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb), Pressemeldung vom 28.04.2011 (08.06.11) 

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Veröffentlicht: 08.06.2011

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