In zahlreichen Sportarten – auch im ambitionierten Breitensport – gehört die Gewichtskontrolle vor Wettkämpfen und teilweise auch während des Wettkampfes zum Regelwerk. Teilweise wenden Sportler*innen drastische Maßnahmen an, um das Zielgewicht zu erreichen. Der reale physische Vorteil des „Gewichtmachens“ ist unklar, ein subjektiver Nutzen in Form verbesserter Motivation, Selbstsicherheit und Fokussiertheit wird diskutiert.
Empfehlungen für Sporttreibende
Die Arbeitsgruppe Sporternährung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. bewertet auf Basis einer Literaturübersicht Beobachtungen aus der Trainings- und Wettkampfpraxis, benennt Risiken für Leistungsfähigkeit und Gesundheit und stellt Alternativen zur Optimierung der Körperzusammensetzung und Leistungsfähigkeit für ambitionierte Sportler*innen vor.
Zweiteiliges Statement der DGE-Arbeitsgruppe
Teil 1 des DGE-Statements beschreibt für in Zweikampfsportarten, Gewichtheben, Leichtgewichtrudern, Skeleton und Pferderennsport gängige Praktiken und benennt Alternativen. Teil 2 in der Oktober-Ausgabe der Ernährungs Umschau geht auf Natural Bodybuildung ein und diskutiert kritisch die grundsätzlichen Risiken, wenn Gewichtmachen, weight cycling oder dauerhafte Energierestriktion über längere Zeit praktiziert werden.
Zitierweise:
Schek A, Köhler K, Großhauser M, Braun H, Heydenreich J, König D, Lampen A, Nieß A, Schäbethal K, Carlsohn A: Nutrition in Weight-Class Sports – Part 1. Position Statement by the Sports Nutrition Working Group of the German Nutrition Society (DGE). Ernahrungs Umschau 2026; 73(9): 165–75.e62–6. DOI: 10.4455/eu.2026.046
Weitere Informationen: Sie finden den vollständigen Beitrag aus Heft 9/2026 mit dem Titel “Ernährung in Gewichtsklassensportarten – Teil 1” als Open Access verfügbar.
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