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  • EpiGlyko: BMBF-Forschungsprojekt zu molekularen Veränderungen bei Diabetes


Welche Veränderungen bewirkt ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel auf molekularer Ebene? Dieser Frage will das BMBF-geförderte Forschungsprojekt EpiGlyko nachgehen. Koordiniert wird das Deutsch-Französische Forscherteam am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Das BMBF fördert das Forschungsprojekt ab August 2014 mit 860 000 Euro.

Diabetes mellitus ist durch Insulinresistenz und dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel charakterisiert. Dadurch können Blutgefäße und Nervenzellen geschädigt werden. Neue wissenschaftliche Ergebnisse legen nahe, dass hohe Blutzuckerspiegel die enzymatische Glykosylierung von Proteinen beeinflussen. Dabei werden Zuckerverbindungen an die Eiweiße angeheftet und so deren Funktionsweise in den Zellen gesteuert. Solche Glykosylierungen finden auch an den Histonen statt, die wesentlich an der Genregulation beteiligt sind. Das Projekt EpiGlyko hat zum Ziel, erstmalig die Glykosylierung im Rahmen epigenetischer Prozesse zu erfassen sowie herauszufinden, ob diese bei Menschen mit Diabetes verändert ist und welche Folgen dabei für die Genaktivität und die Programmierung von Zellen entstehen können.

Dem Deutsch-Französischen Forscherverbund zur Durchführung von EpiGlyko gehören das Helmholtz Zentrum München (HMGU) und zwei französische Forschungsinstitute in Montpellier (CNRS) und Marseille (INSERM) an. Professor Dr. Dirk Eick, Leiter der Abteilung Molekulare Epigenetik am HMGU, übernimmt die Koordination des Forschungskonsortiums, weiterhin ist die Arbeitsgruppe um Dr. Elisabeth Kremmer vom Institut für Molekulare Immunologie, HMGU, beteiligt.

Original Pressemitteilung des Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) bitte hier abrufen

Bildquelle: © Thinkstock / Fuse



© Thinkstock / fuse
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Welche Veränderungen bewirkt ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel auf molekularer Ebene? Dieser Frage will das BMBF-geförderte Forschungsprojekt EpiGlyko nachgehen. Koordiniert wird das Deutsch-Französische Forscherteam am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Das BMBF fördert das Forschungsprojekt ab August 2014 mit 860 000 Euro.

Diabetes mellitus ist durch Insulinresistenz und dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel charakterisiert. Dadurch können Blutgefäße und Nervenzellen geschädigt werden. Neue wissenschaftliche Ergebnisse legen nahe, dass hohe Blutzuckerspiegel die enzymatische Glykosylierung von Proteinen beeinflussen. Dabei werden Zuckerverbindungen an die Eiweiße angeheftet und so deren Funktionsweise in den Zellen gesteuert. Solche Glykosylierungen finden auch an den Histonen statt, die wesentlich an der Genregulation beteiligt sind. Das Projekt EpiGlyko hat zum Ziel, erstmalig die Glykosylierung im Rahmen epigenetischer Prozesse zu erfassen sowie herauszufinden, ob diese bei Menschen mit Diabetes verändert ist und welche Folgen dabei für die Genaktivität und die Programmierung von Zellen entstehen können.

Dem Deutsch-Französischen Forscherverbund zur Durchführung von EpiGlyko gehören das Helmholtz Zentrum München (HMGU) und zwei französische Forschungsinstitute in Montpellier (CNRS) und Marseille (INSERM) an. Professor Dr. Dirk Eick, Leiter der Abteilung Molekulare Epigenetik am HMGU, übernimmt die Koordination des Forschungskonsortiums, weiterhin ist die Arbeitsgruppe um Dr. Elisabeth Kremmer vom Institut für Molekulare Immunologie, HMGU, beteiligt.

Original Pressemitteilung des Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) bitte hier abrufen

Bildquelle: © Thinkstock / Fuse



EpiGlyko: BMBF-Forschungsprojekt zu molekularen Veränderungen bei Diabetes

Welche Veränderungen bewirkt ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel auf molekularer Ebene? Dieser Frage will das BMBF-geförderte Forschungsprojekt EpiGlyko nachgehen. Koordiniert wird das Deutsch-Französische Forscherteam am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen …

Welche Veränderungen bewirkt ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel auf molekularer Ebene? Dieser Frage will das BMBF-geförderte Forschungsprojekt EpiGlyko nachgehen. Koordiniert wird das Deutsch-Französische Forscherteam am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Das BMBF fördert das Forschungsprojekt ab August 2014 mit 860 000 Euro.

Diabetes mellitus ist durch Insulinresistenz und dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel charakterisiert. Dadurch können Blutgefäße und Nervenzellen geschädigt werden. Neue wissenschaftliche Ergebnisse legen nahe, dass hohe Blutzuckerspiegel die enzymatische Glykosylierung von Proteinen beeinflussen. Dabei werden Zuckerverbindungen an die Eiweiße angeheftet und so deren Funktionsweise in den Zellen gesteuert. Solche Glykosylierungen finden auch an den Histonen statt, die wesentlich an der Genregulation beteiligt sind. Das Projekt EpiGlyko hat zum Ziel, erstmalig die Glykosylierung im Rahmen epigenetischer Prozesse zu erfassen sowie herauszufinden, ob diese bei Menschen mit Diabetes verändert ist und welche Folgen dabei für die Genaktivität und die Programmierung von Zellen entstehen können.

Dem Deutsch-Französischen Forscherverbund zur Durchführung von EpiGlyko gehören das Helmholtz Zentrum München (HMGU) und zwei französische Forschungsinstitute in Montpellier (CNRS) und Marseille (INSERM) an. Professor Dr. Dirk Eick, Leiter der Abteilung Molekulare Epigenetik am HMGU, übernimmt die Koordination des Forschungskonsortiums, weiterhin ist die Arbeitsgruppe um Dr. Elisabeth Kremmer vom Institut für Molekulare Immunologie, HMGU, beteiligt.

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Veröffentlicht: 21.08.2014

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