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  • Ernährungsberatung für Mütter kann Übergewicht bei Kindern vorbeugen


Werden Mütter früh über eine gesunde Ernährung aufgeklärt, haben ihre Kinder im Alter von zwei Jahren ein geringes Risiko für Übergewicht. Das hat eine australische Studie bestätigt, an der knapp 670 sozial schwächere Familien teilnahmen. In insgesamt acht Hausbesuchen wurde die Hälfte der Mütter von geschulten Krankenschwestern über eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise aufgeklärt und begleitet, bis das Kind zwei Jahre alt war.

Die erste Beratung fand bereits vor der Geburt statt. Ziel war u. a., das Stillen und später den Obst- und Gemüseverzehr sowie die körperliche Bewegung der Kinder zu fördern. Hatten die Mütter an dem Präventionsprogramm teilgenommen, waren nur 11,2 % der Kinder im Alter von zwei Jahren übergewichtig oder adipös. Bei der Kontrollgruppe waren es 14,1 %. Der durchschnittliche BMI war bei den 2-Jährigen ebenfalls geringer (16,53 zu 16,82). War die Familie beraten worden, diente das Essen weniger häufig als Belohnung (62 % zu 72 %). Die Kinder aßen nicht so oft vor dem Fernseher (56 % zu 68 %) und verbrachten auch insgesamt seltener > 60 Minuten am Tag vor dem Bildschirm (14 % zu 22 %).

Auch die Mütter lebten gesünder, wenn sie das Gesundheitsprogramm in Anspruch genommen hatten. Sie waren z. B. sportlich aktiver und aßen häufiger Gemüse. Die Wissenschaftler raten, möglichst früh – am besten bereits vor der Geburt – mit solchen Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht zu starten. Nun sollen weitere Studien zeigen, ob die Beratungen bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes auch auf lange Sicht einen positiven Effekt auf die familiäre Ernährungs- und Lebensweise haben. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 18.07.2012 (06.08.12)



© Monkey Business/Fotolia.com
© Monkey Business/Fotolia.com


Werden Mütter früh über eine gesunde Ernährung aufgeklärt, haben ihre Kinder im Alter von zwei Jahren ein geringes Risiko für Übergewicht. Das hat eine australische Studie bestätigt, an der knapp 670 sozial schwächere Familien teilnahmen. In insgesamt acht Hausbesuchen wurde die Hälfte der Mütter von geschulten Krankenschwestern über eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise aufgeklärt und begleitet, bis das Kind zwei Jahre alt war.

Die erste Beratung fand bereits vor der Geburt statt. Ziel war u. a., das Stillen und später den Obst- und Gemüseverzehr sowie die körperliche Bewegung der Kinder zu fördern. Hatten die Mütter an dem Präventionsprogramm teilgenommen, waren nur 11,2 % der Kinder im Alter von zwei Jahren übergewichtig oder adipös. Bei der Kontrollgruppe waren es 14,1 %. Der durchschnittliche BMI war bei den 2-Jährigen ebenfalls geringer (16,53 zu 16,82). War die Familie beraten worden, diente das Essen weniger häufig als Belohnung (62 % zu 72 %). Die Kinder aßen nicht so oft vor dem Fernseher (56 % zu 68 %) und verbrachten auch insgesamt seltener > 60 Minuten am Tag vor dem Bildschirm (14 % zu 22 %).

Auch die Mütter lebten gesünder, wenn sie das Gesundheitsprogramm in Anspruch genommen hatten. Sie waren z. B. sportlich aktiver und aßen häufiger Gemüse. Die Wissenschaftler raten, möglichst früh – am besten bereits vor der Geburt – mit solchen Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht zu starten. Nun sollen weitere Studien zeigen, ob die Beratungen bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes auch auf lange Sicht einen positiven Effekt auf die familiäre Ernährungs- und Lebensweise haben. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 18.07.2012 (06.08.12)



Ernährungsberatung für Mütter kann Übergewicht bei Kindern vorbeugen

Werden Mütter früh über eine gesunde Ernährung aufgeklärt, haben ihre Kinder im Alter von zwei Jahren ein geringes Risiko für Übergewicht. Das hat eine australische Studie bestätigt, an der knapp …

Werden Mütter früh über eine gesunde Ernährung aufgeklärt, haben ihre Kinder im Alter von zwei Jahren ein geringes Risiko für Übergewicht. Das hat eine australische Studie bestätigt, an der knapp 670 sozial schwächere Familien teilnahmen. In insgesamt acht Hausbesuchen wurde die Hälfte der Mütter von geschulten Krankenschwestern über eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise aufgeklärt und begleitet, bis das Kind zwei Jahre alt war.

Die erste Beratung fand bereits vor der Geburt statt. Ziel war u. a., das Stillen und später den Obst- und Gemüseverzehr sowie die körperliche Bewegung der Kinder zu fördern. Hatten die Mütter an dem Präventionsprogramm teilgenommen, waren nur 11,2 % der Kinder im Alter von zwei Jahren übergewichtig oder adipös. Bei der Kontrollgruppe waren es 14,1 %. Der durchschnittliche BMI war bei den 2-Jährigen ebenfalls geringer (16,53 zu 16,82). War die Familie beraten worden, diente das Essen weniger häufig als Belohnung (62 % zu 72 %). Die Kinder aßen nicht so oft vor dem Fernseher (56 % zu 68 %) und verbrachten auch insgesamt seltener > 60 Minuten am Tag vor dem Bildschirm (14 % zu 22 %).

Auch die Mütter lebten gesünder, wenn sie das Gesundheitsprogramm in Anspruch genommen hatten. Sie waren z. B. sportlich aktiver und aßen häufiger Gemüse. Die Wissenschaftler raten, möglichst früh – am besten bereits vor der Geburt – mit solchen Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht zu starten. Nun sollen weitere Studien zeigen, ob die Beratungen bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes auch auf lange Sicht einen positiven Effekt auf die familiäre Ernährungs- und Lebensweise haben. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 18.07.2012 (06.08.12)

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Veröffentlicht: 06.08.2012

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