Phosphatmanagement in der Dialyse bedeutete bisher für Arzt und Patient eine Kombination aus Dialyse, Phosphat-Binder-Therapie und Diät. Dennoch war die Phosphateinstellung häufig unzureichend. PD. Dr. med. Martin Kuhlmann, Uniklinik Homburg-Saar entwickelte in Zusammenarbeit mit der Münchner Diätassistentin Irmgard Landthaler ein neues Ernährungsprogramm PEP – das innovative Phosphat-Einheiten-Programm. Dieses stellt erstmals einen Bezug zwischen den Phosphatanteilen einer Mahlzeit und der Dosis des Phosphatbinders her. PEP basiert auf einer neu definierten Phosphat-Einheit. Mit dieser lassen sich alle Lebensmittel, Speisen und Getränke nach der Höhe ihres Phosphatgehalts gruppieren. Auf der Grundlage weniger Lebensmittelkategorien lernt der Patient anhand spezieller Fotokarten einzuschätzen, wie viele Phosphat-Einheiten eine bestimmte Mahlzeit enthält. Das Programm wird von dem internationalen Biotechnologie-Unternehmen Genzyme, Neu-Isenburg, unterstützt. Weitere Informationen gibt es demnächst unter www.pep-ernaehrungsprogramm.de. (26.10.04)
- ERNÄHRUNGS UMSCHAU
- 5
- Ernährungsprogramm für Dialysepatienten
Phosphatmanagement in der Dialyse bedeutete bisher für Arzt und Patient eine Kombination aus Dialyse, Phosphat-Binder-Therapie und Diät. Dennoch war die Phosphateinstellung häufig unzureichend. PD. Dr. med. Martin Kuhlmann, Uniklinik Homburg-Saar entwickelte in Zusammenarbeit mit der Münchner Diätassistentin Irmgard Landthaler ein neues Ernährungsprogramm PEP – das innovative Phosphat-Einheiten-Programm. Dieses stellt erstmals einen Bezug zwischen den Phosphatanteilen einer Mahlzeit und der Dosis des Phosphatbinders her. PEP basiert auf einer neu definierten Phosphat-Einheit. Mit dieser lassen sich alle Lebensmittel, Speisen und Getränke nach der Höhe ihres Phosphatgehalts gruppieren. Auf der Grundlage weniger Lebensmittelkategorien lernt der Patient anhand spezieller Fotokarten einzuschätzen, wie viele Phosphat-Einheiten eine bestimmte Mahlzeit enthält. Das Programm wird von dem internationalen Biotechnologie-Unternehmen Genzyme, Neu-Isenburg, unterstützt. Weitere Informationen gibt es demnächst unter www.pep-ernaehrungsprogramm.de. (26.10.04)


Phosphatmanagement in der Dialyse bedeutete bisher für Arzt und Patient eine Kombination aus Dialyse, Phosphat-Binder-Therapie und Diät. Dennoch war die Phosphateinstellung häufig unzureichend. PD. Dr. med. Martin Kuhlmann, Uniklinik Homburg-Saar entwickelte in Zusammenarbeit mit der Münchner Diätassistentin Irmgard Landthaler ein neues Ernährungsprogramm PEP – das innovative Phosphat-Einheiten-Programm. Dieses stellt erstmals einen Bezug zwischen den Phosphatanteilen einer Mahlzeit und der Dosis des Phosphatbinders her. PEP basiert auf einer neu definierten Phosphat-Einheit. Mit dieser lassen sich alle Lebensmittel, Speisen und Getränke nach der Höhe ihres Phosphatgehalts gruppieren. Auf der Grundlage weniger Lebensmittelkategorien lernt der Patient anhand spezieller Fotokarten einzuschätzen, wie viele Phosphat-Einheiten eine bestimmte Mahlzeit enthält. Das Programm wird von dem internationalen Biotechnologie-Unternehmen Genzyme, Neu-Isenburg, unterstützt. Weitere Informationen gibt es demnächst unter www.pep-ernaehrungsprogramm.de. (26.10.04)
Ernährungsprogramm für Dialysepatienten
Phosphatmanagement in der Dialyse bedeutete bisher für Arzt und Patient eine Kombination aus Dialyse, Phosphat-Binder-Therapie und Diät. Dennoch war die Phosphateinstellung häufig unzureichend. PD. Dr. med. Martin Kuhlmann, Uniklinik Homburg-Saar …
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Veröffentlicht: 26.10.2004
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