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  • Ernährungsstil von Frauen ist günstiger für die Umwelt


© pierredesvarre/
iStockphoto.com

In der Frage, welche Ernährungsstile sich günstiger auf die Umwelt auswirken, schneiden Frauen deutlich besser ab. Das ergaben Untersuchungen am Lehrstuhl für Allgemeinen Pflanzenbau/Ökologischen Landbau der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Basierend auf repräsentativen Verzehrsdaten der Nationalen Verzehrsstudie II und repräsentativen Produktionsdaten verglichen sie die Umwelteffekte verschiedener Ernährungsstile. Bei den Auswirkungen auf den Treibhauseffekt, den Emissionen von Ammoniak (über Düngemittel) und dem notwendigen Flächenbedarf zeigte das durchschnittliche Ernährungsmuster der Frauen deutliche Vorteile, bedingt durch geringere Anteile umweltintensiv produzierter Lebensmittel. Dazu zählen eher tierische Produkte, allen voran Rind- und Kalbfleisch sowie Butter und Schweinefleisch.

„Übernähmen alle Männer in Deutschland das typische Verzehrsprofil von Frauen, mit einem um die Hälfte reduzierten Verbrauch von Fleisch- und Wurstprodukten und stattdessen einem höheren Anteil an Gemüse, Obst und Getreideprodukten, würde eine Fläche von rund 15 000 km2 im In- und Ausland frei werden. Das entspricht ungefähr der Fläche Schleswig-Holsteins", schätzt Studienleiter Toni Meier. „Zudem würden ca. 15 Mio. t Treibhausgase und 60 000 t Ammoniak weniger emittiert werden.“

Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt wird in Deutschland auf ca. 20 % beziffert. Bei Ammoniak ist der Lebensmittelverbrauch sogar für 95 % aller Emissionen verantwortlich. Wie groß der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsstile tatsächlich auf einzelne Umweltparameter ist, ist oftmals Gegenstand kontroverser Diskussionen, siehe hierzu z. B. den Beitrag von Claupein „Durch nachhaltige Ernährung das Klima retten?“ (Ernährungs Umschau 58: 674–676) oder Schlich „Von Äpfeln, Rindfleisch und Wein – Regional? Saisonal? Oder doch global?“ (Ernährungs Umschau 59: 108–111).

Dennoch verdeutlichen diese Ergebnisse, dass je nach Anteil am Gesamteffekt der Einfluss einer Ernährungsumstellung unterschiedlich groß sein kann. Die Ernährung der Frauen könnte als Vorbild dienen. Literatur: International Journal of Life Cycle Assessment: URL: www.springerlink.com/content/l415530205u58376/
DOI: 10.1007/s11367-012-0387-x. Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Pressemeldung vom 03.04.2012 (10.04.12)



Bild: © pierredesvarre/iStockphoto.com
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In der Frage, welche Ernährungsstile sich günstiger auf die Umwelt auswirken, schneiden Frauen deutlich besser ab. Das ergaben Untersuchungen am Lehrstuhl für Allgemeinen Pflanzenbau/Ökologischen Landbau der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Basierend auf repräsentativen Verzehrsdaten der Nationalen Verzehrsstudie II und repräsentativen Produktionsdaten verglichen sie die Umwelteffekte verschiedener Ernährungsstile. Bei den Auswirkungen auf den Treibhauseffekt, den Emissionen von Ammoniak (über Düngemittel) und dem notwendigen Flächenbedarf zeigte das durchschnittliche Ernährungsmuster der Frauen deutliche Vorteile, bedingt durch geringere Anteile umweltintensiv produzierter Lebensmittel. Dazu zählen eher tierische Produkte, allen voran Rind- und Kalbfleisch sowie Butter und Schweinefleisch.

„Übernähmen alle Männer in Deutschland das typische Verzehrsprofil von Frauen, mit einem um die Hälfte reduzierten Verbrauch von Fleisch- und Wurstprodukten und stattdessen einem höheren Anteil an Gemüse, Obst und Getreideprodukten, würde eine Fläche von rund 15 000 km2 im In- und Ausland frei werden. Das entspricht ungefähr der Fläche Schleswig-Holsteins", schätzt Studienleiter Toni Meier. „Zudem würden ca. 15 Mio. t Treibhausgase und 60 000 t Ammoniak weniger emittiert werden.“

Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt wird in Deutschland auf ca. 20 % beziffert. Bei Ammoniak ist der Lebensmittelverbrauch sogar für 95 % aller Emissionen verantwortlich. Wie groß der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsstile tatsächlich auf einzelne Umweltparameter ist, ist oftmals Gegenstand kontroverser Diskussionen, siehe hierzu z. B. den Beitrag von Claupein „Durch nachhaltige Ernährung das Klima retten?“ (Ernährungs Umschau 58: 674–676) oder Schlich „Von Äpfeln, Rindfleisch und Wein – Regional? Saisonal? Oder doch global?“ (Ernährungs Umschau 59: 108–111).

Dennoch verdeutlichen diese Ergebnisse, dass je nach Anteil am Gesamteffekt der Einfluss einer Ernährungsumstellung unterschiedlich groß sein kann. Die Ernährung der Frauen könnte als Vorbild dienen. Literatur: International Journal of Life Cycle Assessment: URL: www.springerlink.com/content/l415530205u58376/
DOI: 10.1007/s11367-012-0387-x. Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Pressemeldung vom 03.04.2012 (10.04.12)



Ernährungsstil von Frauen ist günstiger für die Umwelt

© pierredesvarre/iStockphoto.com In der Frage, welche Ernährungsstile sich günstiger auf die Umwelt auswirken, schneiden Frauen deutlich besser ab. Das ergaben Untersuchungen am Lehrstuhl für Allgemeinen Pflanzenbau/Ökologischen Landbau der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.Basierend …

© pierredesvarre/
iStockphoto.com

In der Frage, welche Ernährungsstile sich günstiger auf die Umwelt auswirken, schneiden Frauen deutlich besser ab. Das ergaben Untersuchungen am Lehrstuhl für Allgemeinen Pflanzenbau/Ökologischen Landbau der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Basierend auf repräsentativen Verzehrsdaten der Nationalen Verzehrsstudie II und repräsentativen Produktionsdaten verglichen sie die Umwelteffekte verschiedener Ernährungsstile. Bei den Auswirkungen auf den Treibhauseffekt, den Emissionen von Ammoniak (über Düngemittel) und dem notwendigen Flächenbedarf zeigte das durchschnittliche Ernährungsmuster der Frauen deutliche Vorteile, bedingt durch geringere Anteile umweltintensiv produzierter Lebensmittel. Dazu zählen eher tierische Produkte, allen voran Rind- und Kalbfleisch sowie Butter und Schweinefleisch.

„Übernähmen alle Männer in Deutschland das typische Verzehrsprofil von Frauen, mit einem um die Hälfte reduzierten Verbrauch von Fleisch- und Wurstprodukten und stattdessen einem höheren Anteil an Gemüse, Obst und Getreideprodukten, würde eine Fläche von rund 15 000 km2 im In- und Ausland frei werden. Das entspricht ungefähr der Fläche Schleswig-Holsteins”, schätzt Studienleiter Toni Meier. „Zudem würden ca. 15 Mio. t Treibhausgase und 60 000 t Ammoniak weniger emittiert werden.“

Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt wird in Deutschland auf ca. 20 % beziffert. Bei Ammoniak ist der Lebensmittelverbrauch sogar für 95 % aller Emissionen verantwortlich. Wie groß der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsstile tatsächlich auf einzelne Umweltparameter ist, ist oftmals Gegenstand kontroverser Diskussionen, siehe hierzu z. B. den Beitrag von Claupein „Durch nachhaltige Ernährung das Klima retten?“ (Ernährungs Umschau 58: 674–676) oder Schlich „Von Äpfeln, Rindfleisch und Wein – Regional? Saisonal? Oder doch global?“ (Ernährungs Umschau 59: 108–111).

Dennoch verdeutlichen diese Ergebnisse, dass je nach Anteil am Gesamteffekt der Einfluss einer Ernährungsumstellung unterschiedlich groß sein kann. Die Ernährung der Frauen könnte als Vorbild dienen. Literatur: International Journal of Life Cycle Assessment: URL: www.springerlink.com/content/l415530205u58376/
DOI: 10.1007/s11367-012-0387-x. Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Pressemeldung vom 03.04.2012 (10.04.12)

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Veröffentlicht: 10.04.2012

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