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  • EU: Höhere Kartoffelernte 2002


Die Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr etwa 45,5 Millionen Tonnen Kartoffeln ernten. Das sind 900 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Damit ist der Markt ausreichend versorgt, denn Ernten in dieser Größenordnung führen zu stabile Preisen für die Erzeuger.Im Folgenden wird berichtet, wieviel Kartoffeln in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten angebaut und geerntet werden.

Insgesamt hat die Anbaufläche für Kartoffeln EU-weit in den letzten zehn Jahren abgenommen. Von ehemals 1,5 Millionen Hektar werden inzwischen weniger als 1,3 Millionen Hektar genutzt. Der Kartoffelanbau konzentriert sich dabei immer mehr auf Westeuropa, während die Flächen in Südeuropa tendenziell abnehmen. Grund hierfür sind die höheren Durchschnittserträgen in den westlichen Gebieten.

Einbußen in Deutschland

Die Landwirte in Deutschland bauten 2002 nach vorläufigen amtlichen Angaben den Kartoffelanbau aus (ca. 284 000 Hektar). Die Erträge werden im Schnitt aber niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr, da es regional erhebliche Ausfälle durch Regen und Überschwemmungen gegeben hat. Nach der jetzt vorliegenden ersten amtlichen Schätzung des Bundesverbraucherministeriums wird die Ernte einen Umfang von rund 11 Millionen Tonnen erreichen, das wären 500 000 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Höhere Erträge in den Nachbarländern

Niederlande: Hier hat die Anbaufläche 2002 leicht zugenommen (165 800 Hektar). Zwar führten Nässe und Überschwemmungen auch in den Niederlanden zu Einbußen in einigen Regionen, in anderen waren die Vegetationsbedingungen aber recht gut. Die Ernte wird auf insgesamt 7,3 Millionen Tonnen geschätzt, das wären vier Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Belgien: Die Kartoffelanbaufläche ging leicht zurück auf 59 000 Hektar. Man rechnet dort jedoch mit deutlich höheren Durchschnittserträgen, so dass die Ernte um insgesamt 7 Prozent gesteigert werden kann.

Frankreich: Auch hier vergrößerte sich die Kartoffelanbaufläche leicht auf 167 000 Hektar. Zudem deuten sich überdurchschnittliche Erträge und gute Qualitäten an. Experten erwarten einen Zuwachs von rund fünf Prozent (6,4 Millionen Tonnen) gegenüber 2001.

Großbritannien: Die Briten bauen in diesem Jahr Kartoffeln auf weniger Fläche an (etwa 160 000 Hektar). Man erwartet aber auch dort höhere Erträge, etwa 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Spanien: Innerhalb der letzten zehn Jahre schrumpfte die Kartoffelanbaufläche auf die Hälfte zusammen. Inzwischen werden auf weniger als 120 000 Hektar Kartoffeln angebaut. Dank guter Erträge bei den Speisefrühkartoffeln dürfte die Gesamterzeugung werden mit schätzungsweise 3 Millionen Tonnen allerdings geringfügig höhere Erträge erwartet als im Vorjahr. 28.10.02





Die Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr etwa 45,5 Millionen Tonnen Kartoffeln ernten. Das sind 900 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Damit ist der Markt ausreichend versorgt, denn Ernten in dieser Größenordnung führen zu stabile Preisen für die Erzeuger.Im Folgenden wird berichtet, wieviel Kartoffeln in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten angebaut und geerntet werden.

Insgesamt hat die Anbaufläche für Kartoffeln EU-weit in den letzten zehn Jahren abgenommen. Von ehemals 1,5 Millionen Hektar werden inzwischen weniger als 1,3 Millionen Hektar genutzt. Der Kartoffelanbau konzentriert sich dabei immer mehr auf Westeuropa, während die Flächen in Südeuropa tendenziell abnehmen. Grund hierfür sind die höheren Durchschnittserträgen in den westlichen Gebieten.

Einbußen in Deutschland

Die Landwirte in Deutschland bauten 2002 nach vorläufigen amtlichen Angaben den Kartoffelanbau aus (ca. 284 000 Hektar). Die Erträge werden im Schnitt aber niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr, da es regional erhebliche Ausfälle durch Regen und Überschwemmungen gegeben hat. Nach der jetzt vorliegenden ersten amtlichen Schätzung des Bundesverbraucherministeriums wird die Ernte einen Umfang von rund 11 Millionen Tonnen erreichen, das wären 500 000 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Höhere Erträge in den Nachbarländern

Niederlande: Hier hat die Anbaufläche 2002 leicht zugenommen (165 800 Hektar). Zwar führten Nässe und Überschwemmungen auch in den Niederlanden zu Einbußen in einigen Regionen, in anderen waren die Vegetationsbedingungen aber recht gut. Die Ernte wird auf insgesamt 7,3 Millionen Tonnen geschätzt, das wären vier Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Belgien: Die Kartoffelanbaufläche ging leicht zurück auf 59 000 Hektar. Man rechnet dort jedoch mit deutlich höheren Durchschnittserträgen, so dass die Ernte um insgesamt 7 Prozent gesteigert werden kann.

Frankreich: Auch hier vergrößerte sich die Kartoffelanbaufläche leicht auf 167 000 Hektar. Zudem deuten sich überdurchschnittliche Erträge und gute Qualitäten an. Experten erwarten einen Zuwachs von rund fünf Prozent (6,4 Millionen Tonnen) gegenüber 2001.

Großbritannien: Die Briten bauen in diesem Jahr Kartoffeln auf weniger Fläche an (etwa 160 000 Hektar). Man erwartet aber auch dort höhere Erträge, etwa 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Spanien: Innerhalb der letzten zehn Jahre schrumpfte die Kartoffelanbaufläche auf die Hälfte zusammen. Inzwischen werden auf weniger als 120 000 Hektar Kartoffeln angebaut. Dank guter Erträge bei den Speisefrühkartoffeln dürfte die Gesamterzeugung werden mit schätzungsweise 3 Millionen Tonnen allerdings geringfügig höhere Erträge erwartet als im Vorjahr. 28.10.02



EU: Höhere Kartoffelernte 2002

Die Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr etwa 45,5 Millionen Tonnen Kartoffeln ernten. Das sind 900 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Damit ist der Markt ausreichend …

Die Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr etwa 45,5 Millionen Tonnen Kartoffeln ernten. Das sind 900 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Damit ist der Markt ausreichend versorgt, denn Ernten in dieser Größenordnung führen zu stabile Preisen für die Erzeuger.Im Folgenden wird berichtet, wieviel Kartoffeln in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten angebaut und geerntet werden.

Insgesamt hat die Anbaufläche für Kartoffeln EU-weit in den letzten zehn Jahren abgenommen. Von ehemals 1,5 Millionen Hektar werden inzwischen weniger als 1,3 Millionen Hektar genutzt. Der Kartoffelanbau konzentriert sich dabei immer mehr auf Westeuropa, während die Flächen in Südeuropa tendenziell abnehmen. Grund hierfür sind die höheren Durchschnittserträgen in den westlichen Gebieten.

Einbußen in Deutschland

Die Landwirte in Deutschland bauten 2002 nach vorläufigen amtlichen Angaben den Kartoffelanbau aus (ca. 284 000 Hektar). Die Erträge werden im Schnitt aber niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr, da es regional erhebliche Ausfälle durch Regen und Überschwemmungen gegeben hat. Nach der jetzt vorliegenden ersten amtlichen Schätzung des Bundesverbraucherministeriums wird die Ernte einen Umfang von rund 11 Millionen Tonnen erreichen, das wären 500 000 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Höhere Erträge in den Nachbarländern

Niederlande: Hier hat die Anbaufläche 2002 leicht zugenommen (165 800 Hektar). Zwar führten Nässe und Überschwemmungen auch in den Niederlanden zu Einbußen in einigen Regionen, in anderen waren die Vegetationsbedingungen aber recht gut. Die Ernte wird auf insgesamt 7,3 Millionen Tonnen geschätzt, das wären vier Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Belgien: Die Kartoffelanbaufläche ging leicht zurück auf 59 000 Hektar. Man rechnet dort jedoch mit deutlich höheren Durchschnittserträgen, so dass die Ernte um insgesamt 7 Prozent gesteigert werden kann.

Frankreich: Auch hier vergrößerte sich die Kartoffelanbaufläche leicht auf 167 000 Hektar. Zudem deuten sich überdurchschnittliche Erträge und gute Qualitäten an. Experten erwarten einen Zuwachs von rund fünf Prozent (6,4 Millionen Tonnen) gegenüber 2001.

Großbritannien: Die Briten bauen in diesem Jahr Kartoffeln auf weniger Fläche an (etwa 160 000 Hektar). Man erwartet aber auch dort höhere Erträge, etwa 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Spanien: Innerhalb der letzten zehn Jahre schrumpfte die Kartoffelanbaufläche auf die Hälfte zusammen. Inzwischen werden auf weniger als 120 000 Hektar Kartoffeln angebaut. Dank guter Erträge bei den Speisefrühkartoffeln dürfte die Gesamterzeugung werden mit schätzungsweise 3 Millionen Tonnen allerdings geringfügig höhere Erträge erwartet als im Vorjahr. 28.10.02

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Veröffentlicht: 28.10.2002

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