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  • Expertengruppe Metabolische Chirurgie fordert veränderte Adipositasbehandlung


Adipositas ist eine chronische Krankheit, unter der die Patienten lebenslang leiden, die konservativ kaum zu therapieren ist und die in Deutschland weiter zunimmt. Um eine ökonomische Krise im Gesundheitssystem zu verhindern, muss das krankhafte Übergewicht mit effektiven Maßnahmen behandelt werden. Als Therapieoption sollten alle verfügbaren Verfahren gleichermaßen in Erwägung gezogen werden – auch chirurgische Operationen am Magen ergänzt durch konservative Maßnahmen. So lauten die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit der Expertengruppe Metabolische Chirurgie.

Die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit von Diabetologen, Chirurgen, Endokrinologen und Ernährungswissenschaftlern hat die Expertengruppe Metabolische Chirurgie Mitte November 2010 in Frankfurt am Main vorgestellt. Die 10-köpfige Gruppe, die mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kooperiert, hat die folgenden Befunde und Forderungen an das Gesundheitssystem formuliert:

• Für gewichtsunabhängige Therapieziele wie beim Diabetes mellitus Typ 2 oder dem Metabolischen Syndrom müssen eigenständige Therapiepfade entwickelt werden.
• Die Studienlage zeigt die Effizienz operativer Maßnahmen zur Behandlung des Metabolischen Syndroms, insbesondere des Diabetes mellitus Typ 2: Die Insulinresistenz und -sekretion kann unabhängig vom Gewichtsverlust durch eine Beeinflussung gastrointestinaler Hormone verbessert werden. Deshalb sollten eigenständige Therapiepfade für chirurgische Eingriffe mit dem Therapieziel „Senkung bzw. Remission des Diabetes mellitus Typ 2“ entwickelt werden.
• Die erfolgreiche multimodale konservative Therapie muss Voraussetzung für eine chirurgische Intervention zur Behandlung der morbiden Adipositas sein.
• Bei Krankenkassen muss ein grundlegender Perspektivwechsel erfolgen. Obwohl die Evidenz zeigt, dass mit rein konservativen Therapieprogrammen durchschnittlich nur 6-8 kg Körpergewicht reduziert werden können, sehen die Krankenkassen und deren Medizinische Dienste diese als ausreichende Standardtherapie an. Dieses ist nicht der Fall. Integrierte Behandlungskonzepte, bestehend aus konservativen und chirurgischen Therapieoptionen, müssen flächendeckend finanziert werden.
• Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten Nachsorge müssen sichergestellt werden, was derzeit nicht der Fall ist.
• Um den langfristigen Erfolg eines chirurgischen Eingriffs zu sichern, müssen Laboruntersuchungen, Ernährungsberatungsprogramme sowie Supplementierungen sichergestellt werden. Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten konservativen Therapie müssen vorhanden sein – unabhängig davon, ob ein chirurgischer Eingriff erfolgt. Die Expertengruppe ruft alle Krankenkassen dazu auf, die Versorgung ihrer Versicherten übergangsweise durch Verträge zur integrierten Versorgung mit qualifizierten Adipositaszentren und –netzwerken sicherzustellen.

Ausblick: Es kann erwartet werden, dass die metabolische Chirurgie eine zunehmende Bedeutung im Management des Diabetes mellitus Typ 2 und des Metabolischen Syndroms erlangen wird. Die Expertengruppe fordert die Bundesregierung dazu auf, ausreichend Mittel für Forschungsprojekte bereitzustellen, um der Frage nachzugehen, inwieweit sich die operative Therapie als Option bei normal- und leicht übergewichtigen Diabetikern eignet, die medikamentös nur schwer einzustellen sind.

Die Anzahl der krankhaft übergewichtigen Erwachsenen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um 74 % angestiegen. Rund eine Million Deutsche haben einen BMI höher als 40 und sind damit krankhaft adipös. „Der dramatische Anstieg der krankhaft adipösen Bevölkerungsgruppe spiegelt sich in keiner Weise im Behandlungsangebot des deutschen Gesundheitswesens wider. Krankhaft adipöse Menschen werden in Deutschland weitgehend allein gelassen“, so Prof. WEINER vom Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt am Main.
Informationen zur Expertengruppe Metabolische Chirurgie ist auf der Internetseite www.expertengruppe-mbc.de zu finden. Quelle: Expertengruppe Metabolische Chirurgie (10.12.10)





Adipositas ist eine chronische Krankheit, unter der die Patienten lebenslang leiden, die konservativ kaum zu therapieren ist und die in Deutschland weiter zunimmt. Um eine ökonomische Krise im Gesundheitssystem zu verhindern, muss das krankhafte Übergewicht mit effektiven Maßnahmen behandelt werden. Als Therapieoption sollten alle verfügbaren Verfahren gleichermaßen in Erwägung gezogen werden – auch chirurgische Operationen am Magen ergänzt durch konservative Maßnahmen. So lauten die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit der Expertengruppe Metabolische Chirurgie.

Die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit von Diabetologen, Chirurgen, Endokrinologen und Ernährungswissenschaftlern hat die Expertengruppe Metabolische Chirurgie Mitte November 2010 in Frankfurt am Main vorgestellt. Die 10-köpfige Gruppe, die mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kooperiert, hat die folgenden Befunde und Forderungen an das Gesundheitssystem formuliert:

• Für gewichtsunabhängige Therapieziele wie beim Diabetes mellitus Typ 2 oder dem Metabolischen Syndrom müssen eigenständige Therapiepfade entwickelt werden.
• Die Studienlage zeigt die Effizienz operativer Maßnahmen zur Behandlung des Metabolischen Syndroms, insbesondere des Diabetes mellitus Typ 2: Die Insulinresistenz und -sekretion kann unabhängig vom Gewichtsverlust durch eine Beeinflussung gastrointestinaler Hormone verbessert werden. Deshalb sollten eigenständige Therapiepfade für chirurgische Eingriffe mit dem Therapieziel „Senkung bzw. Remission des Diabetes mellitus Typ 2“ entwickelt werden.
• Die erfolgreiche multimodale konservative Therapie muss Voraussetzung für eine chirurgische Intervention zur Behandlung der morbiden Adipositas sein.
• Bei Krankenkassen muss ein grundlegender Perspektivwechsel erfolgen. Obwohl die Evidenz zeigt, dass mit rein konservativen Therapieprogrammen durchschnittlich nur 6-8 kg Körpergewicht reduziert werden können, sehen die Krankenkassen und deren Medizinische Dienste diese als ausreichende Standardtherapie an. Dieses ist nicht der Fall. Integrierte Behandlungskonzepte, bestehend aus konservativen und chirurgischen Therapieoptionen, müssen flächendeckend finanziert werden.
• Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten Nachsorge müssen sichergestellt werden, was derzeit nicht der Fall ist.
• Um den langfristigen Erfolg eines chirurgischen Eingriffs zu sichern, müssen Laboruntersuchungen, Ernährungsberatungsprogramme sowie Supplementierungen sichergestellt werden. Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten konservativen Therapie müssen vorhanden sein – unabhängig davon, ob ein chirurgischer Eingriff erfolgt. Die Expertengruppe ruft alle Krankenkassen dazu auf, die Versorgung ihrer Versicherten übergangsweise durch Verträge zur integrierten Versorgung mit qualifizierten Adipositaszentren und –netzwerken sicherzustellen.

Ausblick: Es kann erwartet werden, dass die metabolische Chirurgie eine zunehmende Bedeutung im Management des Diabetes mellitus Typ 2 und des Metabolischen Syndroms erlangen wird. Die Expertengruppe fordert die Bundesregierung dazu auf, ausreichend Mittel für Forschungsprojekte bereitzustellen, um der Frage nachzugehen, inwieweit sich die operative Therapie als Option bei normal- und leicht übergewichtigen Diabetikern eignet, die medikamentös nur schwer einzustellen sind.

Die Anzahl der krankhaft übergewichtigen Erwachsenen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um 74 % angestiegen. Rund eine Million Deutsche haben einen BMI höher als 40 und sind damit krankhaft adipös. „Der dramatische Anstieg der krankhaft adipösen Bevölkerungsgruppe spiegelt sich in keiner Weise im Behandlungsangebot des deutschen Gesundheitswesens wider. Krankhaft adipöse Menschen werden in Deutschland weitgehend allein gelassen“, so Prof. WEINER vom Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt am Main.
Informationen zur Expertengruppe Metabolische Chirurgie ist auf der Internetseite www.expertengruppe-mbc.de zu finden. Quelle: Expertengruppe Metabolische Chirurgie (10.12.10)



Expertengruppe Metabolische Chirurgie fordert veränderte Adipositasbehandlung

Adipositas ist eine chronische Krankheit, unter der die Patienten lebenslang leiden, die konservativ kaum zu therapieren ist und die in Deutschland weiter zunimmt. Um eine ökonomische Krise im Gesundheitssystem zu …

Adipositas ist eine chronische Krankheit, unter der die Patienten lebenslang leiden, die konservativ kaum zu therapieren ist und die in Deutschland weiter zunimmt. Um eine ökonomische Krise im Gesundheitssystem zu verhindern, muss das krankhafte Übergewicht mit effektiven Maßnahmen behandelt werden. Als Therapieoption sollten alle verfügbaren Verfahren gleichermaßen in Erwägung gezogen werden – auch chirurgische Operationen am Magen ergänzt durch konservative Maßnahmen. So lauten die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit der Expertengruppe Metabolische Chirurgie.

Die ersten Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit von Diabetologen, Chirurgen, Endokrinologen und Ernährungswissenschaftlern hat die Expertengruppe Metabolische Chirurgie Mitte November 2010 in Frankfurt am Main vorgestellt. Die 10-köpfige Gruppe, die mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kooperiert, hat die folgenden Befunde und Forderungen an das Gesundheitssystem formuliert:

• Für gewichtsunabhängige Therapieziele wie beim Diabetes mellitus Typ 2 oder dem Metabolischen Syndrom müssen eigenständige Therapiepfade entwickelt werden.
• Die Studienlage zeigt die Effizienz operativer Maßnahmen zur Behandlung des Metabolischen Syndroms, insbesondere des Diabetes mellitus Typ 2: Die Insulinresistenz und -sekretion kann unabhängig vom Gewichtsverlust durch eine Beeinflussung gastrointestinaler Hormone verbessert werden. Deshalb sollten eigenständige Therapiepfade für chirurgische Eingriffe mit dem Therapieziel „Senkung bzw. Remission des Diabetes mellitus Typ 2“ entwickelt werden.
• Die erfolgreiche multimodale konservative Therapie muss Voraussetzung für eine chirurgische Intervention zur Behandlung der morbiden Adipositas sein.
• Bei Krankenkassen muss ein grundlegender Perspektivwechsel erfolgen. Obwohl die Evidenz zeigt, dass mit rein konservativen Therapieprogrammen durchschnittlich nur 6-8 kg Körpergewicht reduziert werden können, sehen die Krankenkassen und deren Medizinische Dienste diese als ausreichende Standardtherapie an. Dieses ist nicht der Fall. Integrierte Behandlungskonzepte, bestehend aus konservativen und chirurgischen Therapieoptionen, müssen flächendeckend finanziert werden.
• Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten Nachsorge müssen sichergestellt werden, was derzeit nicht der Fall ist.
• Um den langfristigen Erfolg eines chirurgischen Eingriffs zu sichern, müssen Laboruntersuchungen, Ernährungsberatungsprogramme sowie Supplementierungen sichergestellt werden. Ambulante Strukturen zur leitliniengerechten konservativen Therapie müssen vorhanden sein – unabhängig davon, ob ein chirurgischer Eingriff erfolgt. Die Expertengruppe ruft alle Krankenkassen dazu auf, die Versorgung ihrer Versicherten übergangsweise durch Verträge zur integrierten Versorgung mit qualifizierten Adipositaszentren und –netzwerken sicherzustellen.

Ausblick: Es kann erwartet werden, dass die metabolische Chirurgie eine zunehmende Bedeutung im Management des Diabetes mellitus Typ 2 und des Metabolischen Syndroms erlangen wird. Die Expertengruppe fordert die Bundesregierung dazu auf, ausreichend Mittel für Forschungsprojekte bereitzustellen, um der Frage nachzugehen, inwieweit sich die operative Therapie als Option bei normal- und leicht übergewichtigen Diabetikern eignet, die medikamentös nur schwer einzustellen sind.

Die Anzahl der krankhaft übergewichtigen Erwachsenen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um 74 % angestiegen. Rund eine Million Deutsche haben einen BMI höher als 40 und sind damit krankhaft adipös. „Der dramatische Anstieg der krankhaft adipösen Bevölkerungsgruppe spiegelt sich in keiner Weise im Behandlungsangebot des deutschen Gesundheitswesens wider. Krankhaft adipöse Menschen werden in Deutschland weitgehend allein gelassen“, so Prof. WEINER vom Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt am Main.
Informationen zur Expertengruppe Metabolische Chirurgie ist auf der Internetseite www.expertengruppe-mbc.de zu finden. Quelle: Expertengruppe Metabolische Chirurgie (10.12.10)

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Veröffentlicht: 10.12.2010

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