• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Fördern Antazida Lebensmittelallergien?


Möglicherweise kann eine medikamentösen Erhöhung des Magen-pH das Entstehen von Lebensmittelallergien begünstigen. Erste Studienergebnisse hierzu wurden auf dem Journalisten Workshop „Nahrung und Immunabwehr im Clinch“ vorgestellt, den das Institut Danone für Ernährung e. V. am 17. und 18. Juni in Wien veranstaltete. Bei der Verdauung von Proteinen spielt der pH-Wert des Magens eine besondere Rolle. Das Magenenzym Pepsin wirkt bei pH 2 optimal. Verdauungsversuche, bei denen bestimmte Proteine im Reagenzglas einem nachgekochten (optimalen) Magensaft ausgesetzt wurden, zeigen, dass beispielsweise Milch- und Fischproteine, die schwere allergische Reaktionen auslösen können, ihr allergenes Potenzial schon nach einer Minute verlieren. Erhöht man hingegen den pH auf 3 bis 5 bleiben die Proteine wesentlich länger unverdaut und damit auch allergen. Funktioniert der Magen also normal, so scheint dies vor allergenen Proteinen zu schützen, erklärte Professor Erika Jensen-Jarolim, AKH Wien. Bei Untersäuerung verliere der Magen allerdings seine „Gate-Keeper“-Funktion. Proteine würden dann nicht vollständig verdaut und führten zu einer Bildung von Antikörpern (IgE) mit dem Risiko einer Lebensmittelallergie. Interessant sind diese Ergebnisse vor allem für Patienten, die häufig Antazida einnehmen. Denn im Tierversuch entwickelten Mäuse nach einer medikamentösen Erhöhung des Magen-pHs Lebensmittelallergien gegen die gefütterten Proteine. Eine Studie mit 150 Patienten, die wegen Gastritis oder Magengeschwüren über 3 Monate mit H2-Blockern und Protonenpumpen-Inhibitoren behandelt wurden, bestätigt diese Ergebnisse. Bei ihnen entwickelten sich IgE und positive Hauttests gegen Lebensmittel wie Erdnuss, Walnuss, Kartoffel, Karotte oder Sellerie. (09.07.04)



Möglicherweise kann eine medikamentösen Erhöhung des Magen-pH das Entstehen von Lebensmittelallergien begünstigen. Erste Studienergebnisse hierzu wurden auf dem Journalisten Workshop „Nahrung und Immunabwehr im Clinch“ vorgestellt, den das Institut Danone für Ernährung e. V. am 17. und 18. Juni in Wien veranstaltete. Bei der Verdauung von Proteinen spielt der pH-Wert des Magens eine besondere Rolle. Das Magenenzym Pepsin wirkt bei pH 2 optimal. Verdauungsversuche, bei denen bestimmte Proteine im Reagenzglas einem nachgekochten (optimalen) Magensaft ausgesetzt wurden, zeigen, dass beispielsweise Milch- und Fischproteine, die schwere allergische Reaktionen auslösen können, ihr allergenes Potenzial schon nach einer Minute verlieren. Erhöht man hingegen den pH auf 3 bis 5 bleiben die Proteine wesentlich länger unverdaut und damit auch allergen. Funktioniert der Magen also normal, so scheint dies vor allergenen Proteinen zu schützen, erklärte Professor Erika Jensen-Jarolim, AKH Wien. Bei Untersäuerung verliere der Magen allerdings seine „Gate-Keeper“-Funktion. Proteine würden dann nicht vollständig verdaut und führten zu einer Bildung von Antikörpern (IgE) mit dem Risiko einer Lebensmittelallergie. Interessant sind diese Ergebnisse vor allem für Patienten, die häufig Antazida einnehmen. Denn im Tierversuch entwickelten Mäuse nach einer medikamentösen Erhöhung des Magen-pHs Lebensmittelallergien gegen die gefütterten Proteine. Eine Studie mit 150 Patienten, die wegen Gastritis oder Magengeschwüren über 3 Monate mit H2-Blockern und Protonenpumpen-Inhibitoren behandelt wurden, bestätigt diese Ergebnisse. Bei ihnen entwickelten sich IgE und positive Hauttests gegen Lebensmittel wie Erdnuss, Walnuss, Kartoffel, Karotte oder Sellerie. (09.07.04)

Fördern Antazida Lebensmittelallergien?

Möglicherweise kann eine medikamentösen Erhöhung des Magen-pH das Entstehen von Lebensmittelallergien begünstigen. Erste Studienergebnisse hierzu wurden auf dem Journalisten Workshop „Nahrung und Immunabwehr im Clinch“ vorgestellt, den das Institut Danone …

Möglicherweise kann eine medikamentösen Erhöhung des Magen-pH das Entstehen von Lebensmittelallergien begünstigen. Erste Studienergebnisse hierzu wurden auf dem Journalisten Workshop „Nahrung und Immunabwehr im Clinch“ vorgestellt, den das Institut Danone für Ernährung e. V. am 17. und 18. Juni in Wien veranstaltete. Bei der Verdauung von Proteinen spielt der pH-Wert des Magens eine besondere Rolle. Das Magenenzym Pepsin wirkt bei pH 2 optimal. Verdauungsversuche, bei denen bestimmte Proteine im Reagenzglas einem nachgekochten (optimalen) Magensaft ausgesetzt wurden, zeigen, dass beispielsweise Milch- und Fischproteine, die schwere allergische Reaktionen auslösen können, ihr allergenes Potenzial schon nach einer Minute verlieren. Erhöht man hingegen den pH auf 3 bis 5 bleiben die Proteine wesentlich länger unverdaut und damit auch allergen. Funktioniert der Magen also normal, so scheint dies vor allergenen Proteinen zu schützen, erklärte Professor Erika Jensen-Jarolim, AKH Wien. Bei Untersäuerung verliere der Magen allerdings seine „Gate-Keeper“-Funktion. Proteine würden dann nicht vollständig verdaut und führten zu einer Bildung von Antikörpern (IgE) mit dem Risiko einer Lebensmittelallergie. Interessant sind diese Ergebnisse vor allem für Patienten, die häufig Antazida einnehmen. Denn im Tierversuch entwickelten Mäuse nach einer medikamentösen Erhöhung des Magen-pHs Lebensmittelallergien gegen die gefütterten Proteine. Eine Studie mit 150 Patienten, die wegen Gastritis oder Magengeschwüren über 3 Monate mit H2-Blockern und Protonenpumpen-Inhibitoren behandelt wurden, bestätigt diese Ergebnisse. Bei ihnen entwickelten sich IgE und positive Hauttests gegen Lebensmittel wie Erdnuss, Walnuss, Kartoffel, Karotte oder Sellerie. (09.07.04)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 09.07.2004

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur