• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Forschungsreport Globale Ernährungssicherung


Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: Sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 g tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 g an. Das Problem dabei: Durch die Fleischerzeugung verliert man kostbare und begrenzt zur Verfügung stehende Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter.

Würde der Eiweißverbrauch bis 2050 wie angenommen steigen, bräuchte man bei heutiger Intensität die doppelte Futtermenge. Das heißt wiederum, dass die gegenwärtig jedem Menschen durchschnittlich zur Verfügung stehende Ackerfläche um mehr als ein Drittel zurückginge. Diesen Luxus kann sich die Menschheit nach Ansicht von Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts in Braunschweig nur leisten, wenn die Intensität im Pflanzenbau und in der Tierhaltung weiter zunimmt. Denn je weniger Ertrag eine Ackerfläche abwirft und je geringer die Fleisch- oder Milchleistung eines Tieres, desto größer ist der Flächenbedarf bezogen auf eine bestimmte Menge Eiweiß.

Entscheidend ist auch, in welcher Form das tierische Eiweiß erzeugt wird. So benötigt man für 1 kg Eiweiß aus Milch deutlich weniger Fläche als für dieselbe Menge aus Fleisch. Potenzial liegt auch in der Fähigkeit von Wiederkäuern, für Menschen wertloses Grasland verwerten und in nutzbare Energie umwandeln zu können. Von diesen Grasflächen gibt es weltweit etwa 3,3 Mrd. ha - eine gewaltige Ressource, die für die menschliche Ernährung nicht direkt genutzt werden kann. Auch in der bereits intensiv betriebenen Tierhaltung sehen die Forscher noch Möglichkeiten zur Optimierung, etwa über kürzere Aufzuchtphasen oder spezielle Zusätze für eine bessere Futteraufnahme.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die schon heute verfügbare Menge an tierischem Eiweiß besser zu verteilen. Denn während die Menschen hochentwickelter Länder im Durchschnitt bis zu 80 g tierisches Eiweiß pro Tag essen, kommen die Bewohner in Entwicklungsländern nicht einmal auf 10 g pro Tag. Weitere Informationen zu dieser Thematik ist im Wissenschaftsmagazin ForschungsReport 2/2008 mit dem Schwerpunktthema „Globale Ernährungssicherung" zu finden. Es kann kostenlos bezogen werden unter www.forschungsreport.de. Quelle: aid (20.03.09)





Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: Sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 g tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 g an. Das Problem dabei: Durch die Fleischerzeugung verliert man kostbare und begrenzt zur Verfügung stehende Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter.

Würde der Eiweißverbrauch bis 2050 wie angenommen steigen, bräuchte man bei heutiger Intensität die doppelte Futtermenge. Das heißt wiederum, dass die gegenwärtig jedem Menschen durchschnittlich zur Verfügung stehende Ackerfläche um mehr als ein Drittel zurückginge. Diesen Luxus kann sich die Menschheit nach Ansicht von Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts in Braunschweig nur leisten, wenn die Intensität im Pflanzenbau und in der Tierhaltung weiter zunimmt. Denn je weniger Ertrag eine Ackerfläche abwirft und je geringer die Fleisch- oder Milchleistung eines Tieres, desto größer ist der Flächenbedarf bezogen auf eine bestimmte Menge Eiweiß.

Entscheidend ist auch, in welcher Form das tierische Eiweiß erzeugt wird. So benötigt man für 1 kg Eiweiß aus Milch deutlich weniger Fläche als für dieselbe Menge aus Fleisch. Potenzial liegt auch in der Fähigkeit von Wiederkäuern, für Menschen wertloses Grasland verwerten und in nutzbare Energie umwandeln zu können. Von diesen Grasflächen gibt es weltweit etwa 3,3 Mrd. ha - eine gewaltige Ressource, die für die menschliche Ernährung nicht direkt genutzt werden kann. Auch in der bereits intensiv betriebenen Tierhaltung sehen die Forscher noch Möglichkeiten zur Optimierung, etwa über kürzere Aufzuchtphasen oder spezielle Zusätze für eine bessere Futteraufnahme.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die schon heute verfügbare Menge an tierischem Eiweiß besser zu verteilen. Denn während die Menschen hochentwickelter Länder im Durchschnitt bis zu 80 g tierisches Eiweiß pro Tag essen, kommen die Bewohner in Entwicklungsländern nicht einmal auf 10 g pro Tag. Weitere Informationen zu dieser Thematik ist im Wissenschaftsmagazin ForschungsReport 2/2008 mit dem Schwerpunktthema „Globale Ernährungssicherung" zu finden. Es kann kostenlos bezogen werden unter www.forschungsreport.de. Quelle: aid (20.03.09)



Forschungsreport Globale Ernährungssicherung

Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: Sie wollen …

Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: Sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 g tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 g an. Das Problem dabei: Durch die Fleischerzeugung verliert man kostbare und begrenzt zur Verfügung stehende Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter.

Würde der Eiweißverbrauch bis 2050 wie angenommen steigen, bräuchte man bei heutiger Intensität die doppelte Futtermenge. Das heißt wiederum, dass die gegenwärtig jedem Menschen durchschnittlich zur Verfügung stehende Ackerfläche um mehr als ein Drittel zurückginge. Diesen Luxus kann sich die Menschheit nach Ansicht von Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts in Braunschweig nur leisten, wenn die Intensität im Pflanzenbau und in der Tierhaltung weiter zunimmt. Denn je weniger Ertrag eine Ackerfläche abwirft und je geringer die Fleisch- oder Milchleistung eines Tieres, desto größer ist der Flächenbedarf bezogen auf eine bestimmte Menge Eiweiß.

Entscheidend ist auch, in welcher Form das tierische Eiweiß erzeugt wird. So benötigt man für 1 kg Eiweiß aus Milch deutlich weniger Fläche als für dieselbe Menge aus Fleisch. Potenzial liegt auch in der Fähigkeit von Wiederkäuern, für Menschen wertloses Grasland verwerten und in nutzbare Energie umwandeln zu können. Von diesen Grasflächen gibt es weltweit etwa 3,3 Mrd. ha – eine gewaltige Ressource, die für die menschliche Ernährung nicht direkt genutzt werden kann. Auch in der bereits intensiv betriebenen Tierhaltung sehen die Forscher noch Möglichkeiten zur Optimierung, etwa über kürzere Aufzuchtphasen oder spezielle Zusätze für eine bessere Futteraufnahme.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die schon heute verfügbare Menge an tierischem Eiweiß besser zu verteilen. Denn während die Menschen hochentwickelter Länder im Durchschnitt bis zu 80 g tierisches Eiweiß pro Tag essen, kommen die Bewohner in Entwicklungsländern nicht einmal auf 10 g pro Tag. Weitere Informationen zu dieser Thematik ist im Wissenschaftsmagazin ForschungsReport 2/2008 mit dem Schwerpunktthema „Globale Ernährungssicherung” zu finden. Es kann kostenlos bezogen werden unter www.forschungsreport.de. Quelle: aid (20.03.09)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 20.03.2009

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur