• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
Die frühen Urmenschen passten ihren Speiseplan differenziert an verschiedene Umweltbedingungen an. © Hessisches Landesmuseum
Unterkiefer eines Urmenschen © Hessisches Landesmuseum
Die frühen Urmenschen passten ihren Speiseplan differenziert an verschiedene Umweltbedingungen an. © Hessisches Landesmuseum
Unterkiefer eines Urmenschen © Hessisches Landesmuseum
Die frühen Urmenschen passten ihren Speiseplan differenziert an verschiedene Umweltbedingungen an. © Hessisches Landesmuseum
Die frühen Urmenschen passten ihren Speiseplan differenziert an verschiedene Umweltbedingungen an. © Hessisches Landesmuseum

„Regionale Ernährung“: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel

Sich von dem ernähren, was regional wächst – was heute in Mode ist, war für Urmenschen alltäglich. Frühe Urmenschenarten waren überraschend anpassungsfähig und änderten ihren Speiseplan gemäß regionaler Ressourcen. Dies fanden WissenschaftlerInnen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt anhand von fossilem Zahnschmelz heraus [1].

Die WissenschaftlerInnen untersuchten den Zahnschmelz von drei Homo rudolfensis- und Paranthropus boisei-Individuen, die vor ca. 2,4 Mio. Jahren im südlichen Teil des ostafrikanischen Grabensystems an den Ufern des Malawisees lebten. Zahnschmelz ist die beständigste Substanz von Wirbeltieren. Selbst nach Jahrmillionen lässt sich aus dessen Kohlenstoff- und Sauerstoff-Isotopenzusammensetzung rekonstruieren, wie hoch die aufgenommenen Anteile von Pflanzen mit verschiedenen Photosynthesewegen waren.

Die untersuchten Individuen ernährten sich den Analysen zufolge zu 60–70 % von sog. C3-Photosynthese-Pflanzen. Das waren vermutlich vornehmlich Teile von Bäumen, bspw. deren Früchte, Blätter und Knollen. Es wurden beträchtlich weniger Bestandteile von Pflanzen verzehrt, die C4-Photosysnthese betreiben und heute in offenen afrikanischen Savannen dominieren. Etwa zeitgleich zu den untersuchten Homo rudolfensis und Paranthropus boisei lebte weiter nördlich im ostafrikanischen Graben Paranthropus aethiopicus. Im Gegensatz zu den Malawisee-Anwohnern nahm er deutlich mehr C4-Pflanzen zu sich. Solche C4-Pflanzen waren in der trockenen Graslandschaft des ostafrikanischen Grabens, in der Paranthropus aethiopicus lebte, eher zur Hand. „Das zeigt uns, dass einige der frühen Urmenschen überraschenderweise schon vor 2,4 Millionen Jahren in der Lage waren, ihre Ernährung auf ihre Umgebung auszurichten“, kommentiert Dr. Tina Lüdecke von der Senckenberg Gesellschaft.

Zu diesem Befund passen auch bisherige Auswertungen von Paranthropus- und Homo-Vertretern, die vor 2 Mio. Jahren lebten und die dieses Verhalten fortführten. Wer in den südafrikanischen Wäldern lebte, ernährte sich weiter maßgeblich von C3-Pflanzen. Ihre Verwandten im trockeneren Norden hingegen aßen zunehmend die dort wachsenden C4-Pflanzen, die auch heute noch für viele Bewohner der Erde Hauptnahrungsmittel sind. „Soweit wir bisher wissen, gab es keine anderen Primaten, die ihre Ernährung so flexibel handhabten. Dass die frühen Urmenschen ihren Speiseplan differenziert an verschiedene Umweltbedingungen anpassen konnten, war daher sicher einer der Schlüssel zum Erfolg auf dem Weg zu Homo sapiens“, bilanziert PD Dr. Ottmar Kullmer, einer der Co-Autoren der Studie.

Literatur: 1. Lüdecke T et al. (2018) Dietary versatility of Early Pleistocene hominins. PNAS [doi: 10.1073/pnas.1809439115]


Quelle: Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Pressemeldung vom 13.12.2018  

Verschlagwortet mit: Ernährung, Zähne, Speiseplan
Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 26.02.2019

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

30.04.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur