• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Ganz natürlich? – Clean Label im Aufwind


Was mit Bioprodukten seinen Anfang nahm, setzt sich auch bei konventionellen Lebensmitteln mehr und mehr durch: Verbraucher wünschen sich Produkte, die frei von „künstlichen" Zutaten und Konservierungsstoffen sind. Die Lebensmittelindustrie nutzt dieses so genannte Clean Label schon längst als Marketinginstrument.

Seit 2005 hat sich die Zahl der Produkteinführungen „natürlicher" Lebensmittel verdreifacht. Im Gegensatz zu „ökologisch" oder „biologisch" hat der Begriff der Natürlichkeit den großen Vorteil, dass er lebensmittelrechtlich nur begrenzt reglementiert ist und relativ frei genutzt werden darf. Auf immer mehr Verpackungen findet man deshalb Hinweise wie „Natur pur" oder „100 % natürliche Zutaten".

Was natürlich ist und was künstlich, darüber haben Verbraucher und Lebensmittelindustrie allerdings unterschiedliche Ansichten. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Mühlengruppe Kampffmeyer. Danach schätzen Verbraucher vor allem das als natürlich ein, was sie aus eigener Erfahrung kennen. Backen, Kochen oder Trocknen werden von über 85 Prozent der Befragten als „sehr natürlich bis natürlich" angesehen. Enzyme und vor allem Konservierungsstoffe und Oxidationsmittel gelten dagegen als „sehr unnatürlich", obwohl zum Beispiel Zitronensäure ein natürlicher Stoff ist.

Noch stärker zeigen sich die Vorbehalte der Verbraucher gegenüber Unbekanntem bei der Frage zur Natürlichkeit von Bindemitteln. Weizen- oder Reismehl sehen neun von zehn Befragten als natürlich an. Bei Guarkernmehl oder Agar-Agar (wird aus Algen hergestellt), glaubt nicht einmal jeder Fünfte, dass es sich um natürliche Zutaten handelt, obwohl dies der Fall ist. Als besonders unnatürlich werden Carrageen (ebenfalls ein Stoff aus Algen) und chemisch modifizierte Stärke gesehen.

Die Industrie steht damit vor einem Dilemma. Die Hersteller wollen möglichst natürliche Produkte anbieten, um mit einem Clean Label die Verbraucher zu überzeugen. Gleichzeitig müssen sie auf preiswerte und technologisch ausgereifte Zutaten verzichten, die teilweise auch natürlich sind. Und: Die Entwicklung natürlicher Alternativen ist aufwändig und kostet die Unternehmen viel Zeit und Geld. Quelle: aid (25.08.10)





Was mit Bioprodukten seinen Anfang nahm, setzt sich auch bei konventionellen Lebensmitteln mehr und mehr durch: Verbraucher wünschen sich Produkte, die frei von „künstlichen" Zutaten und Konservierungsstoffen sind. Die Lebensmittelindustrie nutzt dieses so genannte Clean Label schon längst als Marketinginstrument.

Seit 2005 hat sich die Zahl der Produkteinführungen „natürlicher" Lebensmittel verdreifacht. Im Gegensatz zu „ökologisch" oder „biologisch" hat der Begriff der Natürlichkeit den großen Vorteil, dass er lebensmittelrechtlich nur begrenzt reglementiert ist und relativ frei genutzt werden darf. Auf immer mehr Verpackungen findet man deshalb Hinweise wie „Natur pur" oder „100 % natürliche Zutaten".

Was natürlich ist und was künstlich, darüber haben Verbraucher und Lebensmittelindustrie allerdings unterschiedliche Ansichten. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Mühlengruppe Kampffmeyer. Danach schätzen Verbraucher vor allem das als natürlich ein, was sie aus eigener Erfahrung kennen. Backen, Kochen oder Trocknen werden von über 85 Prozent der Befragten als „sehr natürlich bis natürlich" angesehen. Enzyme und vor allem Konservierungsstoffe und Oxidationsmittel gelten dagegen als „sehr unnatürlich", obwohl zum Beispiel Zitronensäure ein natürlicher Stoff ist.

Noch stärker zeigen sich die Vorbehalte der Verbraucher gegenüber Unbekanntem bei der Frage zur Natürlichkeit von Bindemitteln. Weizen- oder Reismehl sehen neun von zehn Befragten als natürlich an. Bei Guarkernmehl oder Agar-Agar (wird aus Algen hergestellt), glaubt nicht einmal jeder Fünfte, dass es sich um natürliche Zutaten handelt, obwohl dies der Fall ist. Als besonders unnatürlich werden Carrageen (ebenfalls ein Stoff aus Algen) und chemisch modifizierte Stärke gesehen.

Die Industrie steht damit vor einem Dilemma. Die Hersteller wollen möglichst natürliche Produkte anbieten, um mit einem Clean Label die Verbraucher zu überzeugen. Gleichzeitig müssen sie auf preiswerte und technologisch ausgereifte Zutaten verzichten, die teilweise auch natürlich sind. Und: Die Entwicklung natürlicher Alternativen ist aufwändig und kostet die Unternehmen viel Zeit und Geld. Quelle: aid (25.08.10)



Ganz natürlich? – Clean Label im Aufwind

Was mit Bioprodukten seinen Anfang nahm, setzt sich auch bei konventionellen Lebensmitteln mehr und mehr durch: Verbraucher wünschen sich Produkte, die frei von „künstlichen" Zutaten und Konservierungsstoffen sind. Die Lebensmittelindustrie …

Was mit Bioprodukten seinen Anfang nahm, setzt sich auch bei konventionellen Lebensmitteln mehr und mehr durch: Verbraucher wünschen sich Produkte, die frei von „künstlichen” Zutaten und Konservierungsstoffen sind. Die Lebensmittelindustrie nutzt dieses so genannte Clean Label schon längst als Marketinginstrument.

Seit 2005 hat sich die Zahl der Produkteinführungen „natürlicher” Lebensmittel verdreifacht. Im Gegensatz zu „ökologisch” oder „biologisch” hat der Begriff der Natürlichkeit den großen Vorteil, dass er lebensmittelrechtlich nur begrenzt reglementiert ist und relativ frei genutzt werden darf. Auf immer mehr Verpackungen findet man deshalb Hinweise wie „Natur pur” oder „100 % natürliche Zutaten”.

Was natürlich ist und was künstlich, darüber haben Verbraucher und Lebensmittelindustrie allerdings unterschiedliche Ansichten. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Mühlengruppe Kampffmeyer. Danach schätzen Verbraucher vor allem das als natürlich ein, was sie aus eigener Erfahrung kennen. Backen, Kochen oder Trocknen werden von über 85 Prozent der Befragten als „sehr natürlich bis natürlich” angesehen. Enzyme und vor allem Konservierungsstoffe und Oxidationsmittel gelten dagegen als „sehr unnatürlich”, obwohl zum Beispiel Zitronensäure ein natürlicher Stoff ist.

Noch stärker zeigen sich die Vorbehalte der Verbraucher gegenüber Unbekanntem bei der Frage zur Natürlichkeit von Bindemitteln. Weizen- oder Reismehl sehen neun von zehn Befragten als natürlich an. Bei Guarkernmehl oder Agar-Agar (wird aus Algen hergestellt), glaubt nicht einmal jeder Fünfte, dass es sich um natürliche Zutaten handelt, obwohl dies der Fall ist. Als besonders unnatürlich werden Carrageen (ebenfalls ein Stoff aus Algen) und chemisch modifizierte Stärke gesehen.

Die Industrie steht damit vor einem Dilemma. Die Hersteller wollen möglichst natürliche Produkte anbieten, um mit einem Clean Label die Verbraucher zu überzeugen. Gleichzeitig müssen sie auf preiswerte und technologisch ausgereifte Zutaten verzichten, die teilweise auch natürlich sind. Und: Die Entwicklung natürlicher Alternativen ist aufwändig und kostet die Unternehmen viel Zeit und Geld. Quelle: aid (25.08.10)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 25.08.2010

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur