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In der laufenden Fit-fürs-Leben-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln wurden mittels Befragung und anthropometrischer Analyse Daten zur Leistungsfähigkeit von 10- bis 25-jährigen Probanden (N = 8048) ermittelt. Bei den erwachsenen Studienteilnehmern (18 bis 24 Jahre) wurde die Leistungsfähigkeit nach der Anzahl gesundheitlicher Risikofaktoren (Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel) verglichen.

Zur Leistungsbestimmung im Ausdauer- und Kraftbereich diente ein Leistungsscore, der Testleistungen aus einem 1000-m-Lauf sowie einem Klimmhang berücksichtigte. Ergebnisse: Insgesamt weisen mehr als die Hälfte der männlichen (71,6 %) und weiblichen (64,6 %) 18- bis 25-Jährigen mindestens einen der drei untersuchten Risikofaktoren auf. 30,2 % der männlichen und 24,6 % der weiblichen Erwachsenen besitzen zwei bzw. drei gesundheitliche Risikomerkmale. Die Befragung zur sportlichen Aktivität ergab bei beiden Geschlechtern ähnliche Ergebnisse: 22,0 % der männlichen und 23,7 % der weiblichen Studienteilnehmer betätigen sich nie oder selten sportlich.

Die Daten aus den Leistungstests zeigen, dass bei Vorhandensein bereits eines Risikofaktors mit deutlichen Leistungseinbußen zu rechnen ist und jedes zusätzliche Risikomerkmal diese Einbußen weiter vergrößert. Längerfristig wirksame Interventionen in Schulen und Betrieben zur Verringerung der Risikofaktoren könnten daher zu einem gesünderen Lebensstil beitragen. Literatur: Leyk D, Rüther T, Witzki A et al. (2012) Physical fitness, weight, smoking, and exercise patterns in young adults. Dtsch Arztebl Int 44: 737–745.  



© knape/iStockphoto.com
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In der laufenden Fit-fürs-Leben-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln wurden mittels Befragung und anthropometrischer Analyse Daten zur Leistungsfähigkeit von 10- bis 25-jährigen Probanden (N = 8048) ermittelt. Bei den erwachsenen Studienteilnehmern (18 bis 24 Jahre) wurde die Leistungsfähigkeit nach der Anzahl gesundheitlicher Risikofaktoren (Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel) verglichen.

Zur Leistungsbestimmung im Ausdauer- und Kraftbereich diente ein Leistungsscore, der Testleistungen aus einem 1000-m-Lauf sowie einem Klimmhang berücksichtigte. Ergebnisse: Insgesamt weisen mehr als die Hälfte der männlichen (71,6 %) und weiblichen (64,6 %) 18- bis 25-Jährigen mindestens einen der drei untersuchten Risikofaktoren auf. 30,2 % der männlichen und 24,6 % der weiblichen Erwachsenen besitzen zwei bzw. drei gesundheitliche Risikomerkmale. Die Befragung zur sportlichen Aktivität ergab bei beiden Geschlechtern ähnliche Ergebnisse: 22,0 % der männlichen und 23,7 % der weiblichen Studienteilnehmer betätigen sich nie oder selten sportlich.

Die Daten aus den Leistungstests zeigen, dass bei Vorhandensein bereits eines Risikofaktors mit deutlichen Leistungseinbußen zu rechnen ist und jedes zusätzliche Risikomerkmal diese Einbußen weiter vergrößert. Längerfristig wirksame Interventionen in Schulen und Betrieben zur Verringerung der Risikofaktoren könnten daher zu einem gesünderen Lebensstil beitragen. Literatur: Leyk D, Rüther T, Witzki A et al. (2012) Physical fitness, weight, smoking, and exercise patterns in young adults. Dtsch Arztebl Int 44: 737–745.  



Gesundheitliche Risikofaktoren und körperliche Leistung

In der laufenden Fit-fürs-Leben-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln wurden mittels Befragung und anthropometrischer Analyse Daten zur Leistungsfähigkeit von 10- bis 25-jährigen Probanden (N = 8048) ermittelt. Bei den erwachsenen Studienteilnehmern …

In der laufenden Fit-fürs-Leben-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln wurden mittels Befragung und anthropometrischer Analyse Daten zur Leistungsfähigkeit von 10- bis 25-jährigen Probanden (N = 8048) ermittelt. Bei den erwachsenen Studienteilnehmern (18 bis 24 Jahre) wurde die Leistungsfähigkeit nach der Anzahl gesundheitlicher Risikofaktoren (Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel) verglichen.

Zur Leistungsbestimmung im Ausdauer- und Kraftbereich diente ein Leistungsscore, der Testleistungen aus einem 1000-m-Lauf sowie einem Klimmhang berücksichtigte. Ergebnisse: Insgesamt weisen mehr als die Hälfte der männlichen (71,6 %) und weiblichen (64,6 %) 18- bis 25-Jährigen mindestens einen der drei untersuchten Risikofaktoren auf. 30,2 % der männlichen und 24,6 % der weiblichen Erwachsenen besitzen zwei bzw. drei gesundheitliche Risikomerkmale. Die Befragung zur sportlichen Aktivität ergab bei beiden Geschlechtern ähnliche Ergebnisse: 22,0 % der männlichen und 23,7 % der weiblichen Studienteilnehmer betätigen sich nie oder selten sportlich.

Die Daten aus den Leistungstests zeigen, dass bei Vorhandensein bereits eines Risikofaktors mit deutlichen Leistungseinbußen zu rechnen ist und jedes zusätzliche Risikomerkmal diese Einbußen weiter vergrößert. Längerfristig wirksame Interventionen in Schulen und Betrieben zur Verringerung der Risikofaktoren könnten daher zu einem gesünderen Lebensstil beitragen. Literatur: Leyk D, Rüther T, Witzki A et al. (2012) Physical fitness, weight, smoking, and exercise patterns in young adults. Dtsch Arztebl Int 44: 737–745.  

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Veröffentlicht: 03.12.2012

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