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  • Gläschenkost für Babys ist sicher


Der Diätverband e. V. – Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke e. V. warnt vor der Verunsicherung der Verbraucher. Anlass hierfür ist das von Öko-Test in seiner aktuellen Ausgabe aufgegriffene Thema Schadstoffe in Baby-Glaskost. Es werden wieder die Übergänge von Semicarbazid und 2-Ethylhexansäure aus den Deckeln sowie die Stoffe Furan und Nitrat diskutiert. Die wiederholte Berichterstattung mit denselben Inhalten schüre die unbegründeten Ängste von Eltern, so der Diätverband e. V.

Dahingegen gelte: Babykost mit den neuen und alten Deckeln ist sicher und unbedenklich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bei Semicarbazid von Anfang an Entwarnung gegeben: „Das BfR sieht aktuell keinen Anlass für die Empfehlung, auf die Verwendung von Gläschenkost für Säuglinge und Kleinkinder zu verzichten.“ Nach einer Umstellungsphase, die von der Verfügbarkeit der neuen Materialien abhängig war, ist inzwischen die komplette Produktion der Babynahrungshersteller auf die neuen Deckel umgestellt.

Babykost mit den alten Deckeln kann unbeschränkt abverkauft werden. In der Ausgabe 02/05 Öko-Test war die entsprechende Richtlinie falsch zitiert. Es wurde behauptet, Gläschen mit alten Deckeln dürften ab August nicht mehr verkauft werden.

Furan entsteht natürlicherweise bei Erhitzungsvorgängen. Es gibt damit keinen Grenzwert und damit auch keine Grenzwertüberschreitung für Furan.

Auch für 2-EHA gibt es keinen Grenzwert und damit keine Überschreitung. Der Stoff entsteht möglicherweise aus einem in Deckeldichtungen üblicherweise verwendeten und zugelassenen Additiv.

Für Nitrat gibt es in der Diätverordnung den Grenzwert 200 mg/kg für Babykost, den die Babynahrungshersteller kontrollieren und einhalten. Der Stoff wird von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und ist abhängig von der Gemüsesorte und den Erntebedingungen. Kein Gemüse, das die Mutter für die Selbstzubereitung verwendet, muss so strenge Grenzwerte einhalten. Vielmehr können die Nitratwerte für beispielsweise Karotten und Spinat ganz legal wesentlich höher liegen.

Babykost unterliegt den strengen Anforderungen der deutschen Diätverordnung. Weder von gesetzlicher noch von wissenschaftlicher Seite gibt es irgendwelche Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit. (28.04.05)





Der Diätverband e. V. – Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke e. V. warnt vor der Verunsicherung der Verbraucher. Anlass hierfür ist das von Öko-Test in seiner aktuellen Ausgabe aufgegriffene Thema Schadstoffe in Baby-Glaskost. Es werden wieder die Übergänge von Semicarbazid und 2-Ethylhexansäure aus den Deckeln sowie die Stoffe Furan und Nitrat diskutiert. Die wiederholte Berichterstattung mit denselben Inhalten schüre die unbegründeten Ängste von Eltern, so der Diätverband e. V.

Dahingegen gelte: Babykost mit den neuen und alten Deckeln ist sicher und unbedenklich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bei Semicarbazid von Anfang an Entwarnung gegeben: „Das BfR sieht aktuell keinen Anlass für die Empfehlung, auf die Verwendung von Gläschenkost für Säuglinge und Kleinkinder zu verzichten.“ Nach einer Umstellungsphase, die von der Verfügbarkeit der neuen Materialien abhängig war, ist inzwischen die komplette Produktion der Babynahrungshersteller auf die neuen Deckel umgestellt.

Babykost mit den alten Deckeln kann unbeschränkt abverkauft werden. In der Ausgabe 02/05 Öko-Test war die entsprechende Richtlinie falsch zitiert. Es wurde behauptet, Gläschen mit alten Deckeln dürften ab August nicht mehr verkauft werden.

Furan entsteht natürlicherweise bei Erhitzungsvorgängen. Es gibt damit keinen Grenzwert und damit auch keine Grenzwertüberschreitung für Furan.

Auch für 2-EHA gibt es keinen Grenzwert und damit keine Überschreitung. Der Stoff entsteht möglicherweise aus einem in Deckeldichtungen üblicherweise verwendeten und zugelassenen Additiv.

Für Nitrat gibt es in der Diätverordnung den Grenzwert 200 mg/kg für Babykost, den die Babynahrungshersteller kontrollieren und einhalten. Der Stoff wird von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und ist abhängig von der Gemüsesorte und den Erntebedingungen. Kein Gemüse, das die Mutter für die Selbstzubereitung verwendet, muss so strenge Grenzwerte einhalten. Vielmehr können die Nitratwerte für beispielsweise Karotten und Spinat ganz legal wesentlich höher liegen.

Babykost unterliegt den strengen Anforderungen der deutschen Diätverordnung. Weder von gesetzlicher noch von wissenschaftlicher Seite gibt es irgendwelche Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit. (28.04.05)



Gläschenkost für Babys ist sicher

Der Diätverband e. V. – Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke e. V. warnt vor der Verunsicherung der Verbraucher. Anlass hierfür ist das von Öko-Test in seiner aktuellen …

Der Diätverband e. V. – Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke e. V. warnt vor der Verunsicherung der Verbraucher. Anlass hierfür ist das von Öko-Test in seiner aktuellen Ausgabe aufgegriffene Thema Schadstoffe in Baby-Glaskost. Es werden wieder die Übergänge von Semicarbazid und 2-Ethylhexansäure aus den Deckeln sowie die Stoffe Furan und Nitrat diskutiert. Die wiederholte Berichterstattung mit denselben Inhalten schüre die unbegründeten Ängste von Eltern, so der Diätverband e. V.

Dahingegen gelte: Babykost mit den neuen und alten Deckeln ist sicher und unbedenklich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bei Semicarbazid von Anfang an Entwarnung gegeben: „Das BfR sieht aktuell keinen Anlass für die Empfehlung, auf die Verwendung von Gläschenkost für Säuglinge und Kleinkinder zu verzichten.“ Nach einer Umstellungsphase, die von der Verfügbarkeit der neuen Materialien abhängig war, ist inzwischen die komplette Produktion der Babynahrungshersteller auf die neuen Deckel umgestellt.

Babykost mit den alten Deckeln kann unbeschränkt abverkauft werden. In der Ausgabe 02/05 Öko-Test war die entsprechende Richtlinie falsch zitiert. Es wurde behauptet, Gläschen mit alten Deckeln dürften ab August nicht mehr verkauft werden.

Furan entsteht natürlicherweise bei Erhitzungsvorgängen. Es gibt damit keinen Grenzwert und damit auch keine Grenzwertüberschreitung für Furan.

Auch für 2-EHA gibt es keinen Grenzwert und damit keine Überschreitung. Der Stoff entsteht möglicherweise aus einem in Deckeldichtungen üblicherweise verwendeten und zugelassenen Additiv.

Für Nitrat gibt es in der Diätverordnung den Grenzwert 200 mg/kg für Babykost, den die Babynahrungshersteller kontrollieren und einhalten. Der Stoff wird von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und ist abhängig von der Gemüsesorte und den Erntebedingungen. Kein Gemüse, das die Mutter für die Selbstzubereitung verwendet, muss so strenge Grenzwerte einhalten. Vielmehr können die Nitratwerte für beispielsweise Karotten und Spinat ganz legal wesentlich höher liegen.

Babykost unterliegt den strengen Anforderungen der deutschen Diätverordnung. Weder von gesetzlicher noch von wissenschaftlicher Seite gibt es irgendwelche Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit. (28.04.05)

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Veröffentlicht: 28.04.2005

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