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Mit Teff, dem traditionellen Getreide äthiopischer Bauern könnte sich auch für hiesige Landwirte eine neue Anbaualternative ergeben. Teff (Erogrostis tef) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser. Das kleinste Getreide der Welt und auch als Zwerghirse bekannt, wird bereits seit über 5000 Jahren in Nord-Ost Afrika kultiviert. Äthiopien ist das Hauptanbaugebiet. Dort macht Teff noch immer die Hälfte der nationalen Getreideernährung aus, vor allem als Brei und spezielles Brot (Injera). Verarbeitungsprodukte von Teff enthalten kein Gluten. Damit ist das Getreide besonders geeignet für Menschen, die Gluten nicht vertragen.

Teff reiht sich somit ein in die glutenfreien Getreide- und Pseudogetreidesorten wie Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth. Das kleine Korn muss für die Weiterverarbeitung nicht entspelzt werden. Der hohe Nährwert bleibt somit erhalten. Ähnlich wie bei Amaranth & Co. öffnet sich vor allem im gesundheitsbewussten Naturkostbereich ein Markt für Teff.

In den USA und den Niederlanden wurden die ersten Teff-Ernten bereits eingefahren. Auch für einige Ackerbauern hierzulande könnte sich durch den Anbau dieser Grassorte eine Marktnische öffnen. Teff ist im Anbau ziemlich anspruchslos und eignet sich sowohl für trockene als auch nasse Böden. Das Getreide mit der buschigen Rispe wird auch als hochwertiges Viehfutter verwendet. Das reife Korn weist eine gute Lagerfähigkeit auf. (25.02.05)





Mit Teff, dem traditionellen Getreide äthiopischer Bauern könnte sich auch für hiesige Landwirte eine neue Anbaualternative ergeben. Teff (Erogrostis tef) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser. Das kleinste Getreide der Welt und auch als Zwerghirse bekannt, wird bereits seit über 5000 Jahren in Nord-Ost Afrika kultiviert. Äthiopien ist das Hauptanbaugebiet. Dort macht Teff noch immer die Hälfte der nationalen Getreideernährung aus, vor allem als Brei und spezielles Brot (Injera). Verarbeitungsprodukte von Teff enthalten kein Gluten. Damit ist das Getreide besonders geeignet für Menschen, die Gluten nicht vertragen.

Teff reiht sich somit ein in die glutenfreien Getreide- und Pseudogetreidesorten wie Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth. Das kleine Korn muss für die Weiterverarbeitung nicht entspelzt werden. Der hohe Nährwert bleibt somit erhalten. Ähnlich wie bei Amaranth & Co. öffnet sich vor allem im gesundheitsbewussten Naturkostbereich ein Markt für Teff.

In den USA und den Niederlanden wurden die ersten Teff-Ernten bereits eingefahren. Auch für einige Ackerbauern hierzulande könnte sich durch den Anbau dieser Grassorte eine Marktnische öffnen. Teff ist im Anbau ziemlich anspruchslos und eignet sich sowohl für trockene als auch nasse Böden. Das Getreide mit der buschigen Rispe wird auch als hochwertiges Viehfutter verwendet. Das reife Korn weist eine gute Lagerfähigkeit auf. (25.02.05)



Glutenfreies Getreide aus Afrika

Mit Teff, dem traditionellen Getreide äthiopischer Bauern könnte sich auch für hiesige Landwirte eine neue Anbaualternative ergeben. Teff (Erogrostis tef) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser. Das kleinste …

Mit Teff, dem traditionellen Getreide äthiopischer Bauern könnte sich auch für hiesige Landwirte eine neue Anbaualternative ergeben. Teff (Erogrostis tef) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser. Das kleinste Getreide der Welt und auch als Zwerghirse bekannt, wird bereits seit über 5000 Jahren in Nord-Ost Afrika kultiviert. Äthiopien ist das Hauptanbaugebiet. Dort macht Teff noch immer die Hälfte der nationalen Getreideernährung aus, vor allem als Brei und spezielles Brot (Injera). Verarbeitungsprodukte von Teff enthalten kein Gluten. Damit ist das Getreide besonders geeignet für Menschen, die Gluten nicht vertragen.

Teff reiht sich somit ein in die glutenfreien Getreide- und Pseudogetreidesorten wie Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth. Das kleine Korn muss für die Weiterverarbeitung nicht entspelzt werden. Der hohe Nährwert bleibt somit erhalten. Ähnlich wie bei Amaranth & Co. öffnet sich vor allem im gesundheitsbewussten Naturkostbereich ein Markt für Teff.

In den USA und den Niederlanden wurden die ersten Teff-Ernten bereits eingefahren. Auch für einige Ackerbauern hierzulande könnte sich durch den Anbau dieser Grassorte eine Marktnische öffnen. Teff ist im Anbau ziemlich anspruchslos und eignet sich sowohl für trockene als auch nasse Böden. Das Getreide mit der buschigen Rispe wird auch als hochwertiges Viehfutter verwendet. Das reife Korn weist eine gute Lagerfähigkeit auf. (25.02.05)

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Veröffentlicht: 25.02.2005

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