Essstörungen haben gravierende gesundheitliche und psychosoziale Auswirkungen, eine rasche Diagnostik und Behandlung sind essenziell. Mehr als ein Fünftel der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren in Deutschland weist laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts ein gestörtes Essverhalten auf.
Zudem leidet fast jeder hundertste Erwachsene in Deutschland unter einer Essstörung. Nur ein Teil von ihnen nimmt professionelle Hilfe in Anspruch, die aber für ein frühzeitiges Eingreifen und eine mögliche Heilung wichtig ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat daher nun ihre bestehende Datenbank mit ambulanten Beratungsstellen für Essstörungen aktualisiert. Betroffene, Angehörige und Fachkräfte erhalten so ein niederschwelliges Informationsangebot, wo sich in der Nähe eine professionelle Erstberatungsstelle zu finden ist.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem, dass der Versorgungsgrad mit solchen Einrichtungen zwischen den verschiedenen Bundesländern erheblich voneinander abweicht und große Städte ein wesentlich besseres Angebot haben als ländliche Gebiete.
Weitere Informationen:
Sie sind Abonnent und möchten den genannten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich unter www.ernaehrungs-umschau.de ein und lesen Sie den vollständigen Artikel online.
In der aktuellen Printausgabe der ERNÄHRUNGS UMSCHAU (7/2016) finden Sie den Text im Supplement.
Sie sind kein Abonnent, möchten den Text aber dennoch erhalten? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrer unverbindlichen Anfrage an kontakt@ernaehrungs-umschau.de. Wir informieren Sie gerne über den jeweiligen Preis pro Einzelartikel.





