• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Grüne Gentechnik – viele Gegner in Bayern


In Süddeutschland, vor allem in Bayern hat sich die Ablehnung der Grünen Gentechnik zu einem Volksaufstand entwickelt. Die Politik reagiert hilflos und kündigt Anbauverbote für gentechnisch veränderten Bt-Mais an (Bt steht für Bacillus thuringiensis, Gene des Bakteriums im Mais bewirken Resistenz gegen den Schädling Maiszünsler). Auch Freisetzungsversuche sollen nicht mehr geduldet werden. Praktisch spielt der Anbau von Bt-Mais bis auf wenige Felder in Unterfranken in Bayern keine Rolle. Dennoch hat der "Kampf gegen die Gentechnik" nicht nur Bauern zusammengebracht, sondern auch viele andere Gruppierungen vom Land, die bislang als ureigenste Klientel der CSU galten. Ihnen geht es um den "Erhalt der Heimat", gegen Konzerne und die Eliten in der Politik.

Auf diese Bewegung reagiert die Politik hilflos. Die bayerische Landesregierung, die über Jahre ein eigenes ambitioniertes Forschungsprogramm mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchgeführt hatte, will Bayern nun "gentechnik-frei" machen. Nicht nur der Anbau von Bt-Mais soll untersagt werden, sondern auch Freilandforschung oder Sortenversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse AIGNER (CSU) will nun noch vor der Aussaat Ende April ein Anbauverbot für Bt-Mais MON810 prüfen.

Auch der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister Peter HAUCK lässt einen Anbauversuch zur Koexistenz vorzeitig beenden, der noch von der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate KÜNAST (Die Grünen) in Auftrag gegeben worden war. Hier sollte untersucht werden, wie sich Einträge von Bt-Mais in konventionelle Bestände minimieren lassen.

Die Anti-Gentechnik-Bewegung führt immer wieder die "unkalkulierbaren Gefahren" von Bt-Mais an: Er sei eine Gefahr etwa für Schmetterlinge, Bienen oder Bodenlebewesen. Eine Koexistenz könne es nicht geben, da Pollen von Bt-Mais "nicht kontrollierbar" sei. Jedoch ist sich die überwiegende Mehrheit der Experten weltweit einig, dass es bisher keinen wissenschaftlich fundierten Hinweis auf solche Gefahren gibt. Und auch Minister HAUCK räumte ein, die nun eingestellten Versuche hätten gezeigt, dass sich "bei einer Entfernung von 150 Metern zwischen den unterschiedlichen Pflanzen in weniger als 0,9 % der konventionellen Maiskörner Gentechnik-Spuren finden."

Für die Gentechnik-Kritiker ist das nicht ausreichend. Sie fordern ein Verbot von Bt-Mais. Doch es dürfte nicht einfach sein, ein Produkt zu verbieten, das allen gesetzlichen Vorschriften entspricht, zugelassen ist und sowohl von Expertengremien wie vor Gerichten als sicher eingestuft wurde. Die Politiker wollen zwar den Forderungen der Anti-Gentechnik-Bewegung nachgeben und ihr so die Spitze nehmen, doch der gesetzliche Spielraum für ein Verbot von Bt-Mais ist begrenzt. Europäische Institutionen bestätigen z. B. immer wieder, dass nationale Anbauverbote für Bt-Mais nach den gemeinschaftlichen europäischen Rechtsvorschriften nicht zulässig sind. Quelle: Transgen (02.03.09)





In Süddeutschland, vor allem in Bayern hat sich die Ablehnung der Grünen Gentechnik zu einem Volksaufstand entwickelt. Die Politik reagiert hilflos und kündigt Anbauverbote für gentechnisch veränderten Bt-Mais an (Bt steht für Bacillus thuringiensis, Gene des Bakteriums im Mais bewirken Resistenz gegen den Schädling Maiszünsler). Auch Freisetzungsversuche sollen nicht mehr geduldet werden. Praktisch spielt der Anbau von Bt-Mais bis auf wenige Felder in Unterfranken in Bayern keine Rolle. Dennoch hat der "Kampf gegen die Gentechnik" nicht nur Bauern zusammengebracht, sondern auch viele andere Gruppierungen vom Land, die bislang als ureigenste Klientel der CSU galten. Ihnen geht es um den "Erhalt der Heimat", gegen Konzerne und die Eliten in der Politik.

Auf diese Bewegung reagiert die Politik hilflos. Die bayerische Landesregierung, die über Jahre ein eigenes ambitioniertes Forschungsprogramm mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchgeführt hatte, will Bayern nun "gentechnik-frei" machen. Nicht nur der Anbau von Bt-Mais soll untersagt werden, sondern auch Freilandforschung oder Sortenversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse AIGNER (CSU) will nun noch vor der Aussaat Ende April ein Anbauverbot für Bt-Mais MON810 prüfen.

Auch der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister Peter HAUCK lässt einen Anbauversuch zur Koexistenz vorzeitig beenden, der noch von der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate KÜNAST (Die Grünen) in Auftrag gegeben worden war. Hier sollte untersucht werden, wie sich Einträge von Bt-Mais in konventionelle Bestände minimieren lassen.

Die Anti-Gentechnik-Bewegung führt immer wieder die "unkalkulierbaren Gefahren" von Bt-Mais an: Er sei eine Gefahr etwa für Schmetterlinge, Bienen oder Bodenlebewesen. Eine Koexistenz könne es nicht geben, da Pollen von Bt-Mais "nicht kontrollierbar" sei. Jedoch ist sich die überwiegende Mehrheit der Experten weltweit einig, dass es bisher keinen wissenschaftlich fundierten Hinweis auf solche Gefahren gibt. Und auch Minister HAUCK räumte ein, die nun eingestellten Versuche hätten gezeigt, dass sich "bei einer Entfernung von 150 Metern zwischen den unterschiedlichen Pflanzen in weniger als 0,9 % der konventionellen Maiskörner Gentechnik-Spuren finden."

Für die Gentechnik-Kritiker ist das nicht ausreichend. Sie fordern ein Verbot von Bt-Mais. Doch es dürfte nicht einfach sein, ein Produkt zu verbieten, das allen gesetzlichen Vorschriften entspricht, zugelassen ist und sowohl von Expertengremien wie vor Gerichten als sicher eingestuft wurde. Die Politiker wollen zwar den Forderungen der Anti-Gentechnik-Bewegung nachgeben und ihr so die Spitze nehmen, doch der gesetzliche Spielraum für ein Verbot von Bt-Mais ist begrenzt. Europäische Institutionen bestätigen z. B. immer wieder, dass nationale Anbauverbote für Bt-Mais nach den gemeinschaftlichen europäischen Rechtsvorschriften nicht zulässig sind. Quelle: Transgen (02.03.09)



Grüne Gentechnik – viele Gegner in Bayern

In Süddeutschland, vor allem in Bayern hat sich die Ablehnung der Grünen Gentechnik zu einem Volksaufstand entwickelt. Die Politik reagiert hilflos und kündigt Anbauverbote für gentechnisch veränderten Bt-Mais an (Bt …

In Süddeutschland, vor allem in Bayern hat sich die Ablehnung der Grünen Gentechnik zu einem Volksaufstand entwickelt. Die Politik reagiert hilflos und kündigt Anbauverbote für gentechnisch veränderten Bt-Mais an (Bt steht für Bacillus thuringiensis, Gene des Bakteriums im Mais bewirken Resistenz gegen den Schädling Maiszünsler). Auch Freisetzungsversuche sollen nicht mehr geduldet werden. Praktisch spielt der Anbau von Bt-Mais bis auf wenige Felder in Unterfranken in Bayern keine Rolle. Dennoch hat der “Kampf gegen die Gentechnik” nicht nur Bauern zusammengebracht, sondern auch viele andere Gruppierungen vom Land, die bislang als ureigenste Klientel der CSU galten. Ihnen geht es um den “Erhalt der Heimat”, gegen Konzerne und die Eliten in der Politik.

Auf diese Bewegung reagiert die Politik hilflos. Die bayerische Landesregierung, die über Jahre ein eigenes ambitioniertes Forschungsprogramm mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchgeführt hatte, will Bayern nun “gentechnik-frei” machen. Nicht nur der Anbau von Bt-Mais soll untersagt werden, sondern auch Freilandforschung oder Sortenversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse AIGNER (CSU) will nun noch vor der Aussaat Ende April ein Anbauverbot für Bt-Mais MON810 prüfen.

Auch der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister Peter HAUCK lässt einen Anbauversuch zur Koexistenz vorzeitig beenden, der noch von der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate KÜNAST (Die Grünen) in Auftrag gegeben worden war. Hier sollte untersucht werden, wie sich Einträge von Bt-Mais in konventionelle Bestände minimieren lassen.

Die Anti-Gentechnik-Bewegung führt immer wieder die “unkalkulierbaren Gefahren” von Bt-Mais an: Er sei eine Gefahr etwa für Schmetterlinge, Bienen oder Bodenlebewesen. Eine Koexistenz könne es nicht geben, da Pollen von Bt-Mais “nicht kontrollierbar” sei. Jedoch ist sich die überwiegende Mehrheit der Experten weltweit einig, dass es bisher keinen wissenschaftlich fundierten Hinweis auf solche Gefahren gibt. Und auch Minister HAUCK räumte ein, die nun eingestellten Versuche hätten gezeigt, dass sich “bei einer Entfernung von 150 Metern zwischen den unterschiedlichen Pflanzen in weniger als 0,9 % der konventionellen Maiskörner Gentechnik-Spuren finden.”

Für die Gentechnik-Kritiker ist das nicht ausreichend. Sie fordern ein Verbot von Bt-Mais. Doch es dürfte nicht einfach sein, ein Produkt zu verbieten, das allen gesetzlichen Vorschriften entspricht, zugelassen ist und sowohl von Expertengremien wie vor Gerichten als sicher eingestuft wurde. Die Politiker wollen zwar den Forderungen der Anti-Gentechnik-Bewegung nachgeben und ihr so die Spitze nehmen, doch der gesetzliche Spielraum für ein Verbot von Bt-Mais ist begrenzt. Europäische Institutionen bestätigen z. B. immer wieder, dass nationale Anbauverbote für Bt-Mais nach den gemeinschaftlichen europäischen Rechtsvorschriften nicht zulässig sind. Quelle: Transgen (02.03.09)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 02.03.2009

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur