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  • Gut-derived-serotonin: ‘Neues’ Hungerhormon entdeckt


In den USA hat der Biomediziner Grzegorz SUMARA entdeckt, dass das lange bekannte Hormon Serotonin auch im Darm als Antwort auf Hunger entsteht. Am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin wird SUMARA hierzu weiter forschen und eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe aufbauen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 1,1 Mio. € unterstützt wird. Im Emmy-Noether-Programm fördert die DFG herausragende promovierte Wissenschaftler, die internationale Erfahrungen in der Forschung vorweisen können.

Serotonin, welches im Darm entsteht, wird auch „gut-derived serotonin“ (GDS) genannt und fördert als Antwort auf Hunger die Mobilisierung der Reserven im Fettgewebe und die Neubildung von Glukose in der Leber. Zudem hemmt es die Aufnahme von Glukose in die Leber, sodass Glukose im Blut bleibt und dem Organismus zur Verfügung steht.

„Interessanterweise zeigt sich ein spannender Effekt, wenn wir bei diabetischen Mäusen die Produktion des Hormons unterdrücken“, so SUMARA. Dann nämlich sinken der Zucker- und der Fettspiegel im Blut. Damit kann das Hormon eine Schlüsselfunktion bei Diabetes einnehmen – ob das auch bei Menschen so ist, und welche molekularen Mechanismen zu diesen Effekten führen, möchte SUMARA nun erforschen und dabei auch neue Strategien für die Behandlung von Diabetes entdecken, die über GDS und seine Signalwege wirken. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Pressemeldung vom 12.02.2014 (14.03.14)



© Sebastian Kaulitzki/Fotolia.com
© Sebastian Kaulitzki/Fotolia.com


In den USA hat der Biomediziner Grzegorz SUMARA entdeckt, dass das lange bekannte Hormon Serotonin auch im Darm als Antwort auf Hunger entsteht. Am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin wird SUMARA hierzu weiter forschen und eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe aufbauen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 1,1 Mio. € unterstützt wird. Im Emmy-Noether-Programm fördert die DFG herausragende promovierte Wissenschaftler, die internationale Erfahrungen in der Forschung vorweisen können.

Serotonin, welches im Darm entsteht, wird auch „gut-derived serotonin“ (GDS) genannt und fördert als Antwort auf Hunger die Mobilisierung der Reserven im Fettgewebe und die Neubildung von Glukose in der Leber. Zudem hemmt es die Aufnahme von Glukose in die Leber, sodass Glukose im Blut bleibt und dem Organismus zur Verfügung steht.

„Interessanterweise zeigt sich ein spannender Effekt, wenn wir bei diabetischen Mäusen die Produktion des Hormons unterdrücken“, so SUMARA. Dann nämlich sinken der Zucker- und der Fettspiegel im Blut. Damit kann das Hormon eine Schlüsselfunktion bei Diabetes einnehmen – ob das auch bei Menschen so ist, und welche molekularen Mechanismen zu diesen Effekten führen, möchte SUMARA nun erforschen und dabei auch neue Strategien für die Behandlung von Diabetes entdecken, die über GDS und seine Signalwege wirken. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Pressemeldung vom 12.02.2014 (14.03.14)



Gut-derived-serotonin: ‘Neues’ Hungerhormon entdeckt

In den USA hat der Biomediziner Grzegorz SUMARA entdeckt, dass das lange bekannte Hormon Serotonin auch im Darm als Antwort auf Hunger entsteht. Am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin wird …

In den USA hat der Biomediziner Grzegorz SUMARA entdeckt, dass das lange bekannte Hormon Serotonin auch im Darm als Antwort auf Hunger entsteht. Am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin wird SUMARA hierzu weiter forschen und eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe aufbauen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 1,1 Mio. € unterstützt wird. Im Emmy-Noether-Programm fördert die DFG herausragende promovierte Wissenschaftler, die internationale Erfahrungen in der Forschung vorweisen können.

Serotonin, welches im Darm entsteht, wird auch „gut-derived serotonin“ (GDS) genannt und fördert als Antwort auf Hunger die Mobilisierung der Reserven im Fettgewebe und die Neubildung von Glukose in der Leber. Zudem hemmt es die Aufnahme von Glukose in die Leber, sodass Glukose im Blut bleibt und dem Organismus zur Verfügung steht.

„Interessanterweise zeigt sich ein spannender Effekt, wenn wir bei diabetischen Mäusen die Produktion des Hormons unterdrücken“, so SUMARA. Dann nämlich sinken der Zucker- und der Fettspiegel im Blut. Damit kann das Hormon eine Schlüsselfunktion bei Diabetes einnehmen – ob das auch bei Menschen so ist, und welche molekularen Mechanismen zu diesen Effekten führen, möchte SUMARA nun erforschen und dabei auch neue Strategien für die Behandlung von Diabetes entdecken, die über GDS und seine Signalwege wirken. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Pressemeldung vom 12.02.2014 (14.03.14)

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Veröffentlicht: 14.03.2014

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