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  • Hähnchen häufig mit Salmonellen und Campylobacter belastet


Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) koordinierten Studie zeigen, dass bei Hähnchen zum Zeitpunkt der Schlachtung häufig Campylobacter und Salmonellen nachweisbar sind. Die Erreger gelangen mit dem Darminhalt und auf den Federn der Tiere in den Schlachthof und können während der Schlachtung auf die Schlachtkörper verschleppt werden. Von dort gelangen sie in die Lebensmittelkette und zum Verbraucher.

Nach einem Mitte März veröffentlichten Bericht des BfR wurden in Deutschland auf 62 % der 432 untersuchten Schlachtkörper Campylobacter und auf 17,6 % Salmonellen nachgewiesen. Bei 48,6 % der Schlachtgruppen konnten Campylobacter im Darminhalt der Tiere nachgewiesen werden. Die Studie ist Teil einer Untersuchung, die 2008 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) durchgeführt wurde. Deren Ergebnisse wurden jetzt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht.

Campylobacter und Salmonellen sind die häufigsten Erreger bakterieller Magen-Darm-Erkrankungen des Menschen. Da lebensmittelbedingte Campylobacterinfektionen ebenso wie Infektionen mit Salmonellen häufig auf Hähnchenfleisch zurückzuführen sind, sollte bei der Zubereitung von Hähnchenfleisch deshalb auf eine besonders sorgfältige Küchenhygiene geachtet werden. Außerdem sollte Geflügelfleisch nur durcherhitzt verzehrt werden.

Die Belastung der Schlachtkörper mit Campylobacter war in den kalten Wintermonaten deutlich geringer als im Sommer. Auch die Menge der Erreger auf belasteten Schlachtkörpern variierte erheblich zwischen nur wenigen Keimen und über 100 000 Keimen/g Hähnchenfleisch.

Wurden im Darminhalt von Tieren aus einer Schlachtcharge Campylobacter nachgewiesen, war die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Schlachtkörper dieser Charge mit Campylobacter belastet waren, mit 93 % positiven Befunden besonders hoch. Fanden sich im Darminhalt keine Campylobacter, wurden auf 33 % der Schlachtkörper Campylobacter nachgewiesen. EU-weit wurde Campylobacter bei 71,2 % der Schlachtgruppen von Masthähnchen im Darm und auf 77 % der Schlachtkörper nachgewiesen. Die Nachweisraten waren in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich. Zwischen 2 % und 100 % der Proben enthielten die Bakterien im Darminhalt, der Nachweis auf den auf Schlachtkörpern variierte zwischen 4,9 % und 100 %. Die für Deutschland ermittelten Werte lagen somit unter dem EU-Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (09.04.10)





Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) koordinierten Studie zeigen, dass bei Hähnchen zum Zeitpunkt der Schlachtung häufig Campylobacter und Salmonellen nachweisbar sind. Die Erreger gelangen mit dem Darminhalt und auf den Federn der Tiere in den Schlachthof und können während der Schlachtung auf die Schlachtkörper verschleppt werden. Von dort gelangen sie in die Lebensmittelkette und zum Verbraucher.

Nach einem Mitte März veröffentlichten Bericht des BfR wurden in Deutschland auf 62 % der 432 untersuchten Schlachtkörper Campylobacter und auf 17,6 % Salmonellen nachgewiesen. Bei 48,6 % der Schlachtgruppen konnten Campylobacter im Darminhalt der Tiere nachgewiesen werden. Die Studie ist Teil einer Untersuchung, die 2008 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) durchgeführt wurde. Deren Ergebnisse wurden jetzt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht.

Campylobacter und Salmonellen sind die häufigsten Erreger bakterieller Magen-Darm-Erkrankungen des Menschen. Da lebensmittelbedingte Campylobacterinfektionen ebenso wie Infektionen mit Salmonellen häufig auf Hähnchenfleisch zurückzuführen sind, sollte bei der Zubereitung von Hähnchenfleisch deshalb auf eine besonders sorgfältige Küchenhygiene geachtet werden. Außerdem sollte Geflügelfleisch nur durcherhitzt verzehrt werden.

Die Belastung der Schlachtkörper mit Campylobacter war in den kalten Wintermonaten deutlich geringer als im Sommer. Auch die Menge der Erreger auf belasteten Schlachtkörpern variierte erheblich zwischen nur wenigen Keimen und über 100 000 Keimen/g Hähnchenfleisch.

Wurden im Darminhalt von Tieren aus einer Schlachtcharge Campylobacter nachgewiesen, war die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Schlachtkörper dieser Charge mit Campylobacter belastet waren, mit 93 % positiven Befunden besonders hoch. Fanden sich im Darminhalt keine Campylobacter, wurden auf 33 % der Schlachtkörper Campylobacter nachgewiesen. EU-weit wurde Campylobacter bei 71,2 % der Schlachtgruppen von Masthähnchen im Darm und auf 77 % der Schlachtkörper nachgewiesen. Die Nachweisraten waren in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich. Zwischen 2 % und 100 % der Proben enthielten die Bakterien im Darminhalt, der Nachweis auf den auf Schlachtkörpern variierte zwischen 4,9 % und 100 %. Die für Deutschland ermittelten Werte lagen somit unter dem EU-Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (09.04.10)



Hähnchen häufig mit Salmonellen und Campylobacter belastet

Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) koordinierten Studie zeigen, dass bei Hähnchen zum Zeitpunkt der Schlachtung häufig Campylobacter und Salmonellen nachweisbar sind. Die Erreger gelangen mit dem …

Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) koordinierten Studie zeigen, dass bei Hähnchen zum Zeitpunkt der Schlachtung häufig Campylobacter und Salmonellen nachweisbar sind. Die Erreger gelangen mit dem Darminhalt und auf den Federn der Tiere in den Schlachthof und können während der Schlachtung auf die Schlachtkörper verschleppt werden. Von dort gelangen sie in die Lebensmittelkette und zum Verbraucher.

Nach einem Mitte März veröffentlichten Bericht des BfR wurden in Deutschland auf 62 % der 432 untersuchten Schlachtkörper Campylobacter und auf 17,6 % Salmonellen nachgewiesen. Bei 48,6 % der Schlachtgruppen konnten Campylobacter im Darminhalt der Tiere nachgewiesen werden. Die Studie ist Teil einer Untersuchung, die 2008 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) durchgeführt wurde. Deren Ergebnisse wurden jetzt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht.

Campylobacter und Salmonellen sind die häufigsten Erreger bakterieller Magen-Darm-Erkrankungen des Menschen. Da lebensmittelbedingte Campylobacterinfektionen ebenso wie Infektionen mit Salmonellen häufig auf Hähnchenfleisch zurückzuführen sind, sollte bei der Zubereitung von Hähnchenfleisch deshalb auf eine besonders sorgfältige Küchenhygiene geachtet werden. Außerdem sollte Geflügelfleisch nur durcherhitzt verzehrt werden.

Die Belastung der Schlachtkörper mit Campylobacter war in den kalten Wintermonaten deutlich geringer als im Sommer. Auch die Menge der Erreger auf belasteten Schlachtkörpern variierte erheblich zwischen nur wenigen Keimen und über 100 000 Keimen/g Hähnchenfleisch.

Wurden im Darminhalt von Tieren aus einer Schlachtcharge Campylobacter nachgewiesen, war die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Schlachtkörper dieser Charge mit Campylobacter belastet waren, mit 93 % positiven Befunden besonders hoch. Fanden sich im Darminhalt keine Campylobacter, wurden auf 33 % der Schlachtkörper Campylobacter nachgewiesen. EU-weit wurde Campylobacter bei 71,2 % der Schlachtgruppen von Masthähnchen im Darm und auf 77 % der Schlachtkörper nachgewiesen. Die Nachweisraten waren in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich. Zwischen 2 % und 100 % der Proben enthielten die Bakterien im Darminhalt, der Nachweis auf den auf Schlachtkörpern variierte zwischen 4,9 % und 100 %. Die für Deutschland ermittelten Werte lagen somit unter dem EU-Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (09.04.10)

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Veröffentlicht: 09.04.2010

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