• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Jodsalzprophylaxe: Kein Risiko für Schilddrüsenpatienten und Allergiker!


Immer wieder wird diskutiert, ob die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich ist. In einer aktuellen Stellungnahme weist das BgVV jetzt darauf hin, dass die freiwillige Jodanreicherung von Lebensmitteln weder für Schilddrüsenpatienten noch für Allergiker ein gesundheitliches Risiko darstellt.

Wegen der ungünstigen geochemischen Bedingungen in Deutschland reicht der Jodgehalt der heimischen Agrarprodukte nicht aus, um eine ausreichende Jodversorgung zu garantieren. Und obwohl sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, gilt Deutschland nach wie vor als Jodmangelgebiet. Noch 1996 lag die durchschnittliche tägliche Jodaufnahmemenge bei nur knapp 120 µg. Bei rund 40 % der deutschen Bevölkerung trat als Folge dessen eine Schilddrüsenvergrößerung auf. Besonders gefährdet sind Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder.

Die Verwendung von jodiertem Speisesalz gilt international als "Methode der Wahl" zur Beseitigung von Jodmangelkrankheiten. Sie wird von nationalen und internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen und in Deutschland seit 1959 praktiziert. Um eine Überdosierung von Jod sicher zu verhindern, wurden in Deutschland Höchstmengen für die Jodanreicherung von Speisesalz (15-25 mg/kg Salz) und Futtermitteln für Tiere (10 mg/kg z. B. für Rinder und Schweine) festgelegt. Über Jodsalz und mit Jodsalz angereicherte Lebensmittel werden seitdem täglich rund 120-140 µg Jod zusätzlich aufgenommen. Ein Zunahme von Schilddrüsenüberfunktionen (Hyperthyreosen) ist dadurch nicht zu erwarten. Das hat sich in der Schweiz gezeigt, wo jodiertes Speisesalz bereits seit 1922 erfolgreich eingesetzt wird.

Werden allerdings sehr hohe Jodmengen (chronisch 2000 µg/d und mehr oder einmalig 100 000 µg/d) aufgenommen, z. B. bei der Gabe von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, jodhaltigen Medikamenten oder Desinfektionsmitteln sowie beim Verzehr stark jodreicher Algenerzeugnisse, kann dies für Schilddrüsenpatienten und Allergiker ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es kann zu einer längerfristigen Blockade der Jodaufnahme in der Schilddrüse und dadurch zu einer Unterfunktion (Hypothyreose) kommen.

Hiervon abzugrenzen ist eine sogenannte Jodüberempfindlichkeit bzw. Jodallergie, die nach der Applikation von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, Desinfektionsmitteln oder Medikamenten auftreten kann. Dabei wirken großmolekulare Verbindungen, an die das Jod gebunden ist, als Allergene, nicht das Jod selbst. Eine Allergie gegen Jod und Jodsalz ist unbekannt.

Eine ausführliche Stellungnahme des BgVV zur "Jodanreicherung von Lebensmitteln in Deutschland" finden Sie im Internet (Stichwort:Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel) 12.12.2001





Immer wieder wird diskutiert, ob die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich ist. In einer aktuellen Stellungnahme weist das BgVV jetzt darauf hin, dass die freiwillige Jodanreicherung von Lebensmitteln weder für Schilddrüsenpatienten noch für Allergiker ein gesundheitliches Risiko darstellt.

Wegen der ungünstigen geochemischen Bedingungen in Deutschland reicht der Jodgehalt der heimischen Agrarprodukte nicht aus, um eine ausreichende Jodversorgung zu garantieren. Und obwohl sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, gilt Deutschland nach wie vor als Jodmangelgebiet. Noch 1996 lag die durchschnittliche tägliche Jodaufnahmemenge bei nur knapp 120 µg. Bei rund 40 % der deutschen Bevölkerung trat als Folge dessen eine Schilddrüsenvergrößerung auf. Besonders gefährdet sind Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder.

Die Verwendung von jodiertem Speisesalz gilt international als "Methode der Wahl" zur Beseitigung von Jodmangelkrankheiten. Sie wird von nationalen und internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen und in Deutschland seit 1959 praktiziert. Um eine Überdosierung von Jod sicher zu verhindern, wurden in Deutschland Höchstmengen für die Jodanreicherung von Speisesalz (15-25 mg/kg Salz) und Futtermitteln für Tiere (10 mg/kg z. B. für Rinder und Schweine) festgelegt. Über Jodsalz und mit Jodsalz angereicherte Lebensmittel werden seitdem täglich rund 120-140 µg Jod zusätzlich aufgenommen. Ein Zunahme von Schilddrüsenüberfunktionen (Hyperthyreosen) ist dadurch nicht zu erwarten. Das hat sich in der Schweiz gezeigt, wo jodiertes Speisesalz bereits seit 1922 erfolgreich eingesetzt wird.

Werden allerdings sehr hohe Jodmengen (chronisch 2000 µg/d und mehr oder einmalig 100 000 µg/d) aufgenommen, z. B. bei der Gabe von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, jodhaltigen Medikamenten oder Desinfektionsmitteln sowie beim Verzehr stark jodreicher Algenerzeugnisse, kann dies für Schilddrüsenpatienten und Allergiker ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es kann zu einer längerfristigen Blockade der Jodaufnahme in der Schilddrüse und dadurch zu einer Unterfunktion (Hypothyreose) kommen.

Hiervon abzugrenzen ist eine sogenannte Jodüberempfindlichkeit bzw. Jodallergie, die nach der Applikation von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, Desinfektionsmitteln oder Medikamenten auftreten kann. Dabei wirken großmolekulare Verbindungen, an die das Jod gebunden ist, als Allergene, nicht das Jod selbst. Eine Allergie gegen Jod und Jodsalz ist unbekannt.

Eine ausführliche Stellungnahme des BgVV zur "Jodanreicherung von Lebensmitteln in Deutschland" finden Sie im Internet (Stichwort:Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel) 12.12.2001



Jodsalzprophylaxe: Kein Risiko für Schilddrüsenpatienten und Allergiker!

Immer wieder wird diskutiert, ob die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich ist. In einer aktuellen Stellungnahme weist …

Immer wieder wird diskutiert, ob die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich ist. In einer aktuellen Stellungnahme weist das BgVV jetzt darauf hin, dass die freiwillige Jodanreicherung von Lebensmitteln weder für Schilddrüsenpatienten noch für Allergiker ein gesundheitliches Risiko darstellt.

Wegen der ungünstigen geochemischen Bedingungen in Deutschland reicht der Jodgehalt der heimischen Agrarprodukte nicht aus, um eine ausreichende Jodversorgung zu garantieren. Und obwohl sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, gilt Deutschland nach wie vor als Jodmangelgebiet. Noch 1996 lag die durchschnittliche tägliche Jodaufnahmemenge bei nur knapp 120 µg. Bei rund 40 % der deutschen Bevölkerung trat als Folge dessen eine Schilddrüsenvergrößerung auf. Besonders gefährdet sind Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder.

Die Verwendung von jodiertem Speisesalz gilt international als “Methode der Wahl” zur Beseitigung von Jodmangelkrankheiten. Sie wird von nationalen und internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen und in Deutschland seit 1959 praktiziert. Um eine Überdosierung von Jod sicher zu verhindern, wurden in Deutschland Höchstmengen für die Jodanreicherung von Speisesalz (15-25 mg/kg Salz) und Futtermitteln für Tiere (10 mg/kg z. B. für Rinder und Schweine) festgelegt. Über Jodsalz und mit Jodsalz angereicherte Lebensmittel werden seitdem täglich rund 120-140 µg Jod zusätzlich aufgenommen. Ein Zunahme von Schilddrüsenüberfunktionen (Hyperthyreosen) ist dadurch nicht zu erwarten. Das hat sich in der Schweiz gezeigt, wo jodiertes Speisesalz bereits seit 1922 erfolgreich eingesetzt wird.

Werden allerdings sehr hohe Jodmengen (chronisch 2000 µg/d und mehr oder einmalig 100 000 µg/d) aufgenommen, z. B. bei der Gabe von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, jodhaltigen Medikamenten oder Desinfektionsmitteln sowie beim Verzehr stark jodreicher Algenerzeugnisse, kann dies für Schilddrüsenpatienten und Allergiker ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es kann zu einer längerfristigen Blockade der Jodaufnahme in der Schilddrüse und dadurch zu einer Unterfunktion (Hypothyreose) kommen.

Hiervon abzugrenzen ist eine sogenannte Jodüberempfindlichkeit bzw. Jodallergie, die nach der Applikation von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln, Desinfektionsmitteln oder Medikamenten auftreten kann. Dabei wirken großmolekulare Verbindungen, an die das Jod gebunden ist, als Allergene, nicht das Jod selbst. Eine Allergie gegen Jod und Jodsalz ist unbekannt.

Eine ausführliche Stellungnahme des BgVV zur “Jodanreicherung von Lebensmitteln in Deutschland” finden Sie im Internet (Stichwort:Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel) 12.12.2001

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 11.12.2001

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Abo kündigen
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur