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  • Jodversorgung in Deutschland weiterhin verbessern


Jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten zählen zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Der gesamtdeutsche Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS-Studie1) zeigt zwar, dass sich bei den Kindern die Jodversorgung verbesserte, was auf eine breite Verwendung von Jodsalz zurückzuführen ist. Eine optimale Jodversorgung der Gesamtbevölkerung ist jedoch noch lange nicht erreicht.

So zeigt die KiGGS-Studie auf, dass nach wie vor etwa 40 % der Kinder und Jugendlichen noch nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Bei 30 % ist die Schilddrüse vergrößert. Laut der Schilddrüsen-Initiative Papillon2, haben ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland infolge Jodmangels eine vergrößerte Schilddrüse bzw. Knoten. Der Berufsverband der Frauenärzte gibt an, dass jährlich 6.000 Babies mit einer Schilddrüsenvergrößerung geboren werden.

Professor Peter C. SCRIBA, Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, appelliert deshalb, sich nicht auf ersten Anzeichen von Versorgungsverbesserungen auszuruhen. In der Lebensmittelindustrie ist die Verwendung von Jodsalz seit etwa drei Jahren rückläufig. Hier beträgt der Jodsalzanteil nur noch 29 % – gegenüber 35 % im Jahr 2004. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert hingegen als Ziel 90 %.

Da die Jodsalzverwendung in den Privathaushalten (Haushaltsgebinde) nicht ausreicht, um die Jodversorgung der Bevölkerung insgesamt zu verbessern, ist es wichtig, die Verwendung von Jodsalz in der Lebensmittelwirtschaft weiter auszubauen.

Mit einem breiten Informationsangebot unterstützt der Arbeitskreis Jodmangel Fach- und Beratungskräfte bei der Aufklärung. Auf www.jodmangel.de kann das gesamte Informationsmaterial unter der Rubrik „Bestellungen“ kostenlos angefordert werden.
Quelle: Arbeitskreis Jodmangel, Oberlindau 80-82, 60323 Frankfurt am Main, www.jodmangel.de  
1 www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/Thamm_Jod.pdf
2 Schilddrüsen-Initiative Papillo, 10898 Berlin, www.schilddruese.de (07.03.08)





Jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten zählen zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Der gesamtdeutsche Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS-Studie1) zeigt zwar, dass sich bei den Kindern die Jodversorgung verbesserte, was auf eine breite Verwendung von Jodsalz zurückzuführen ist. Eine optimale Jodversorgung der Gesamtbevölkerung ist jedoch noch lange nicht erreicht.

So zeigt die KiGGS-Studie auf, dass nach wie vor etwa 40 % der Kinder und Jugendlichen noch nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Bei 30 % ist die Schilddrüse vergrößert. Laut der Schilddrüsen-Initiative Papillon2, haben ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland infolge Jodmangels eine vergrößerte Schilddrüse bzw. Knoten. Der Berufsverband der Frauenärzte gibt an, dass jährlich 6.000 Babies mit einer Schilddrüsenvergrößerung geboren werden.

Professor Peter C. SCRIBA, Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, appelliert deshalb, sich nicht auf ersten Anzeichen von Versorgungsverbesserungen auszuruhen. In der Lebensmittelindustrie ist die Verwendung von Jodsalz seit etwa drei Jahren rückläufig. Hier beträgt der Jodsalzanteil nur noch 29 % – gegenüber 35 % im Jahr 2004. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert hingegen als Ziel 90 %.

Da die Jodsalzverwendung in den Privathaushalten (Haushaltsgebinde) nicht ausreicht, um die Jodversorgung der Bevölkerung insgesamt zu verbessern, ist es wichtig, die Verwendung von Jodsalz in der Lebensmittelwirtschaft weiter auszubauen.

Mit einem breiten Informationsangebot unterstützt der Arbeitskreis Jodmangel Fach- und Beratungskräfte bei der Aufklärung. Auf www.jodmangel.de kann das gesamte Informationsmaterial unter der Rubrik „Bestellungen“ kostenlos angefordert werden.
Quelle: Arbeitskreis Jodmangel, Oberlindau 80-82, 60323 Frankfurt am Main, www.jodmangel.de  
1 www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/Thamm_Jod.pdf
2 Schilddrüsen-Initiative Papillo, 10898 Berlin, www.schilddruese.de (07.03.08)



Jodversorgung in Deutschland weiterhin verbessern

Jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten zählen zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Der gesamtdeutsche Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS-Studie1) zeigt zwar, dass sich bei den Kindern die Jodversorgung verbesserte, was auf …

Jodmangelbedingte Schilddrüsenkrankheiten zählen zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Der gesamtdeutsche Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS-Studie1) zeigt zwar, dass sich bei den Kindern die Jodversorgung verbesserte, was auf eine breite Verwendung von Jodsalz zurückzuführen ist. Eine optimale Jodversorgung der Gesamtbevölkerung ist jedoch noch lange nicht erreicht.

So zeigt die KiGGS-Studie auf, dass nach wie vor etwa 40 % der Kinder und Jugendlichen noch nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Bei 30 % ist die Schilddrüse vergrößert. Laut der Schilddrüsen-Initiative Papillon2, haben ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland infolge Jodmangels eine vergrößerte Schilddrüse bzw. Knoten. Der Berufsverband der Frauenärzte gibt an, dass jährlich 6.000 Babies mit einer Schilddrüsenvergrößerung geboren werden.

Professor Peter C. SCRIBA, Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, appelliert deshalb, sich nicht auf ersten Anzeichen von Versorgungsverbesserungen auszuruhen. In der Lebensmittelindustrie ist die Verwendung von Jodsalz seit etwa drei Jahren rückläufig. Hier beträgt der Jodsalzanteil nur noch 29 % – gegenüber 35 % im Jahr 2004. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert hingegen als Ziel 90 %.

Da die Jodsalzverwendung in den Privathaushalten (Haushaltsgebinde) nicht ausreicht, um die Jodversorgung der Bevölkerung insgesamt zu verbessern, ist es wichtig, die Verwendung von Jodsalz in der Lebensmittelwirtschaft weiter auszubauen.

Mit einem breiten Informationsangebot unterstützt der Arbeitskreis Jodmangel Fach- und Beratungskräfte bei der Aufklärung. Auf www.jodmangel.de kann das gesamte Informationsmaterial unter der Rubrik „Bestellungen“ kostenlos angefordert werden.
Quelle: Arbeitskreis Jodmangel, Oberlindau 80-82, 60323 Frankfurt am Main, www.jodmangel.de  
1 www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/Thamm_Jod.pdf
2 Schilddrüsen-Initiative Papillo, 10898 Berlin, www.schilddruese.de (07.03.08)

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Veröffentlicht: 07.03.2008

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