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  • Junge Leute setzen auf gesunde Ernährung


Fleisch aus artgerechter Haltung, vitaminreiches Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau – ein solches Lebensmittelangebot verlangt der moderne Verbraucher. Bei jungen Leuten entwickelt sich der Trend zu einer gesunden Ernährung und ökologischen Produkten besonders stark. Nach einer im Oktober 2002 durchgeführten Untersuchung der Hamburger BIK-Umfrageforschung im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums gaben 60 Prozent der Befragten zwischen 14 und 26 Jahren an, sich gesund zu ernähren. Bei der gleichen Befragung ein halbes Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent.

Auch das Bio-Siegel des Verbraucherschutzministeriums findet bei Schülern, Studenten und Berufsanfängern großen Zuspruch. Für 64 Prozent der befragten Jugendlichen ist das sechseckige Symbol mit dem grünen Rand eine wichtige Orientierungshilfe. In deutschen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sind heute schon mehr als 13 000 Produkte aus ökologischem Landbau damit gekennzeichnet

Insgesamt 62 Prozent aller befragten Jugendlichen achten darauf, ökologisch hergestellte Produkte zu kaufen, fanden die Meinungsforscher heraus. Außerdem hat in der gleichen Altersgruppe das generelle Bewusstsein für Ernährung und Umwelt zugenommen. Schon 94 Prozent sind der Ansicht, dass die richtige Ernährung für das Allgemeinbefinden von großer Bedeutung ist. Sogar 96 Prozent der Befragten legen angesichts der Veränderungen in der Umwelt großen Wert darauf, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben oder sich verbessern. 57 Prozent aller Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufseinsteiger gaben an, auf ihre Gesundheit zu achten und deshalb auch Sport zu treiben.

Gesundheit steht bei den liebsten Wünschen der Deutschen auf Platz eins – noch vor Partnerschaft und Wohlstand. Gesundes Essen ist die Grundlage für ein gesundes Leben, für die tägliche geforderte Fitness und Leistungsfähigkeit. Das hat jetzt auch die Jugend erkannt. In Zeiten stressiger Schul- und Berufsalltage oder Ausbildungen bleibt allerdings nur selten Gelegenheit, eine Mahlzeit ausgewogen zuzubereiten. Deshalb haben Fast-Food-Gerichte wie Hamburger, Bratwurst, Pommes frites, Döner oder Pizza bei unserem Nachwuchs Hochkonjunktur. Obwohl diese Produkte oft zu viel Fett enthalten, muss die Philosophie des „kleinen Happens zwischendurch“ nicht unbedingt im Widerspruch zu einer gesunden Ernährung stehen.

Es ist viel gesünder, mehrmals am Tag eine Zwischenmahlzeit einzunehmen, als am Abend die große Kalorienbombe. Knackige Salate oder China-Snacks mit viel Gemüse und Reis haben ihren Siegeszug bereits angetreten. Und ein Bio-Hamburger hätte bei Jugendlichen echte Chancen, zum Verkaufsrenner zu werden. 66 Prozent der 14- bis 26-Jährigen würden sich für die Bio-Burger-Variante entscheiden, wenn diese von Imbissen und Hamburger- oder Pizza-Ketten alternativ zu einem herkömmlichen Hamburger angeboten würden. Und das sogar, wenn der Bio-Hamburger teurer wäre. 18.12.02



Fleisch aus artgerechter Haltung, vitaminreiches Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau – ein solches Lebensmittelangebot verlangt der moderne Verbraucher. Bei jungen Leuten entwickelt sich der Trend zu einer gesunden Ernährung und ökologischen Produkten besonders stark. Nach einer im Oktober 2002 durchgeführten Untersuchung der Hamburger BIK-Umfrageforschung im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums gaben 60 Prozent der Befragten zwischen 14 und 26 Jahren an, sich gesund zu ernähren. Bei der gleichen Befragung ein halbes Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent.

Auch das Bio-Siegel des Verbraucherschutzministeriums findet bei Schülern, Studenten und Berufsanfängern großen Zuspruch. Für 64 Prozent der befragten Jugendlichen ist das sechseckige Symbol mit dem grünen Rand eine wichtige Orientierungshilfe. In deutschen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sind heute schon mehr als 13 000 Produkte aus ökologischem Landbau damit gekennzeichnet

Insgesamt 62 Prozent aller befragten Jugendlichen achten darauf, ökologisch hergestellte Produkte zu kaufen, fanden die Meinungsforscher heraus. Außerdem hat in der gleichen Altersgruppe das generelle Bewusstsein für Ernährung und Umwelt zugenommen. Schon 94 Prozent sind der Ansicht, dass die richtige Ernährung für das Allgemeinbefinden von großer Bedeutung ist. Sogar 96 Prozent der Befragten legen angesichts der Veränderungen in der Umwelt großen Wert darauf, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben oder sich verbessern. 57 Prozent aller Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufseinsteiger gaben an, auf ihre Gesundheit zu achten und deshalb auch Sport zu treiben.

Gesundheit steht bei den liebsten Wünschen der Deutschen auf Platz eins – noch vor Partnerschaft und Wohlstand. Gesundes Essen ist die Grundlage für ein gesundes Leben, für die tägliche geforderte Fitness und Leistungsfähigkeit. Das hat jetzt auch die Jugend erkannt. In Zeiten stressiger Schul- und Berufsalltage oder Ausbildungen bleibt allerdings nur selten Gelegenheit, eine Mahlzeit ausgewogen zuzubereiten. Deshalb haben Fast-Food-Gerichte wie Hamburger, Bratwurst, Pommes frites, Döner oder Pizza bei unserem Nachwuchs Hochkonjunktur. Obwohl diese Produkte oft zu viel Fett enthalten, muss die Philosophie des „kleinen Happens zwischendurch“ nicht unbedingt im Widerspruch zu einer gesunden Ernährung stehen.

Es ist viel gesünder, mehrmals am Tag eine Zwischenmahlzeit einzunehmen, als am Abend die große Kalorienbombe. Knackige Salate oder China-Snacks mit viel Gemüse und Reis haben ihren Siegeszug bereits angetreten. Und ein Bio-Hamburger hätte bei Jugendlichen echte Chancen, zum Verkaufsrenner zu werden. 66 Prozent der 14- bis 26-Jährigen würden sich für die Bio-Burger-Variante entscheiden, wenn diese von Imbissen und Hamburger- oder Pizza-Ketten alternativ zu einem herkömmlichen Hamburger angeboten würden. Und das sogar, wenn der Bio-Hamburger teurer wäre. 18.12.02

Junge Leute setzen auf gesunde Ernährung

Fleisch aus artgerechter Haltung, vitaminreiches Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau – ein solches Lebensmittelangebot verlangt der moderne Verbraucher. Bei jungen Leuten entwickelt sich der Trend zu einer gesunden Ernährung …

Fleisch aus artgerechter Haltung, vitaminreiches Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau – ein solches Lebensmittelangebot verlangt der moderne Verbraucher. Bei jungen Leuten entwickelt sich der Trend zu einer gesunden Ernährung und ökologischen Produkten besonders stark. Nach einer im Oktober 2002 durchgeführten Untersuchung der Hamburger BIK-Umfrageforschung im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums gaben 60 Prozent der Befragten zwischen 14 und 26 Jahren an, sich gesund zu ernähren. Bei der gleichen Befragung ein halbes Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent.

Auch das Bio-Siegel des Verbraucherschutzministeriums findet bei Schülern, Studenten und Berufsanfängern großen Zuspruch. Für 64 Prozent der befragten Jugendlichen ist das sechseckige Symbol mit dem grünen Rand eine wichtige Orientierungshilfe. In deutschen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sind heute schon mehr als 13 000 Produkte aus ökologischem Landbau damit gekennzeichnet

Insgesamt 62 Prozent aller befragten Jugendlichen achten darauf, ökologisch hergestellte Produkte zu kaufen, fanden die Meinungsforscher heraus. Außerdem hat in der gleichen Altersgruppe das generelle Bewusstsein für Ernährung und Umwelt zugenommen. Schon 94 Prozent sind der Ansicht, dass die richtige Ernährung für das Allgemeinbefinden von großer Bedeutung ist. Sogar 96 Prozent der Befragten legen angesichts der Veränderungen in der Umwelt großen Wert darauf, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben oder sich verbessern. 57 Prozent aller Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufseinsteiger gaben an, auf ihre Gesundheit zu achten und deshalb auch Sport zu treiben.

Gesundheit steht bei den liebsten Wünschen der Deutschen auf Platz eins – noch vor Partnerschaft und Wohlstand. Gesundes Essen ist die Grundlage für ein gesundes Leben, für die tägliche geforderte Fitness und Leistungsfähigkeit. Das hat jetzt auch die Jugend erkannt. In Zeiten stressiger Schul- und Berufsalltage oder Ausbildungen bleibt allerdings nur selten Gelegenheit, eine Mahlzeit ausgewogen zuzubereiten. Deshalb haben Fast-Food-Gerichte wie Hamburger, Bratwurst, Pommes frites, Döner oder Pizza bei unserem Nachwuchs Hochkonjunktur. Obwohl diese Produkte oft zu viel Fett enthalten, muss die Philosophie des „kleinen Happens zwischendurch“ nicht unbedingt im Widerspruch zu einer gesunden Ernährung stehen.

Es ist viel gesünder, mehrmals am Tag eine Zwischenmahlzeit einzunehmen, als am Abend die große Kalorienbombe. Knackige Salate oder China-Snacks mit viel Gemüse und Reis haben ihren Siegeszug bereits angetreten. Und ein Bio-Hamburger hätte bei Jugendlichen echte Chancen, zum Verkaufsrenner zu werden. 66 Prozent der 14- bis 26-Jährigen würden sich für die Bio-Burger-Variante entscheiden, wenn diese von Imbissen und Hamburger- oder Pizza-Ketten alternativ zu einem herkömmlichen Hamburger angeboten würden. Und das sogar, wenn der Bio-Hamburger teurer wäre. 18.12.02

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Veröffentlicht: 18.12.2002

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