Dem Kaffeegenuss werden immer wieder präventive Effekte vor allem bei degenerativen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes mellitus Typ 2, Parkinson und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben. Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler um Prof. Dr. Elke Richling vier Wochen lang 84 gesunde Männer. Die Hälfte von ihnen sollte täglich 750 mL Kaffee trinken, die andere bekam stattdessen Wasser. Die Probanden sollten während dieser Zeit ihre üblichen Ernährungsgewohnheiten beibehalten und andere koffeinhaltige Produkte vermeiden.
Vor und nach der Testphase untersuchten die Forscher die DNA der weißen Blutkörperchen auf Strangbrüche im Erbmaterial. Solche DNA-Strangbrüche kann der Körper nur schwer reparieren. Sie führen deshalb zur Alterung der Zellen, zu Mutationen und somit im schlimmsten Falle zu Krebs. Zu Beginn der Studie zeigten beide Gruppen ein ähnliche Anzahl an DNA-Strangbrüchen. Nach vier Wochen wiesen die Männer, die nur Wasser getrunken hatten, geringfügig mehr DNA-Strangbrüche in ihren weißen Blutkörperchen auf. In der Kaffeetrinker-Gruppe dagegen gab es 27 % weniger Strangbrüche.
Die Lebensmittelchemiker kommen zu dem Schluss, dass regelmäßiger Kaffeekonsum zur Instandhaltung der DNA beiträgt. Dieses Ergebnis soll nun in weiteren Untersuchungen mit einer deutlich größeren Anzahl von Männern und Frauen bestätigt werden.
Literatur:





