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  • Kater-Gen lässt Fliegen Alkohol ertragen


Ebenso wie Menschen können auch Fruchtfliegen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt ein Gen entdeckt, das den kleinen Insekten dabei hilft, immer mehr Alkohol zu vertragen. Ähnlich könnten die Verhältnisse auch beim Menschen liegen, berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature.

Das Gen trägt den Namen "hangover", was übersetzt nichts anderes bedeutet als "Kater" - gemeint ist natürlich derjenige, der sich nach exzessivem Alkoholgenuss einstellt. Dieses Gen scheint generell dann wichtig zu sein, wenn der Organismus mit Stress zu kämpfen hat. so die Wissenschaftler. Fruchtfliegen, deren "Kater-Gen" nicht mehr richtig funktioniert, sind nämlich deutlich empfindlicher gegen Hitze und Gifte. Das gilt auch für ihre Reaktion auf Alkohol. Außerdem gewöhnen sie sich nicht so leicht an steigende Alkoholmengen wie ihre genetisch unversehrten Artgenossen. Bei diesen bewirkt schon ein einziger Kontakt mit Alkohol, dass sie einen zweiten "Rausch" besser verkraften. Das fanden die Forscher heraus, indem sie die Fliegen in einer Glassäule mit Ethanol benebelten und dann analysierten, wie stark die Tiere ihr Körpergleichgewicht verlieren und betrunken abwärts trudeln.

Die Alkoholtoleranz gilt als Schlüsselfaktor für die Entstehung einer Suchtkrankheit. Von ihren Studien erhoffen die Forscherinnen darum neue Erkenntnisse über die Alkoholsucht beim Menschen. (12.09.05)





Ebenso wie Menschen können auch Fruchtfliegen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt ein Gen entdeckt, das den kleinen Insekten dabei hilft, immer mehr Alkohol zu vertragen. Ähnlich könnten die Verhältnisse auch beim Menschen liegen, berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature.

Das Gen trägt den Namen "hangover", was übersetzt nichts anderes bedeutet als "Kater" - gemeint ist natürlich derjenige, der sich nach exzessivem Alkoholgenuss einstellt. Dieses Gen scheint generell dann wichtig zu sein, wenn der Organismus mit Stress zu kämpfen hat. so die Wissenschaftler. Fruchtfliegen, deren "Kater-Gen" nicht mehr richtig funktioniert, sind nämlich deutlich empfindlicher gegen Hitze und Gifte. Das gilt auch für ihre Reaktion auf Alkohol. Außerdem gewöhnen sie sich nicht so leicht an steigende Alkoholmengen wie ihre genetisch unversehrten Artgenossen. Bei diesen bewirkt schon ein einziger Kontakt mit Alkohol, dass sie einen zweiten "Rausch" besser verkraften. Das fanden die Forscher heraus, indem sie die Fliegen in einer Glassäule mit Ethanol benebelten und dann analysierten, wie stark die Tiere ihr Körpergleichgewicht verlieren und betrunken abwärts trudeln.

Die Alkoholtoleranz gilt als Schlüsselfaktor für die Entstehung einer Suchtkrankheit. Von ihren Studien erhoffen die Forscherinnen darum neue Erkenntnisse über die Alkoholsucht beim Menschen. (12.09.05)



Kater-Gen lässt Fliegen Alkohol ertragen

Ebenso wie Menschen können auch Fruchtfliegen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt ein Gen entdeckt, das den kleinen Insekten dabei hilft, immer mehr Alkohol zu …

Ebenso wie Menschen können auch Fruchtfliegen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt ein Gen entdeckt, das den kleinen Insekten dabei hilft, immer mehr Alkohol zu vertragen. Ähnlich könnten die Verhältnisse auch beim Menschen liegen, berichten die Forscher in der Zeitschrift Nature.

Das Gen trägt den Namen “hangover”, was übersetzt nichts anderes bedeutet als “Kater” – gemeint ist natürlich derjenige, der sich nach exzessivem Alkoholgenuss einstellt. Dieses Gen scheint generell dann wichtig zu sein, wenn der Organismus mit Stress zu kämpfen hat. so die Wissenschaftler. Fruchtfliegen, deren “Kater-Gen” nicht mehr richtig funktioniert, sind nämlich deutlich empfindlicher gegen Hitze und Gifte. Das gilt auch für ihre Reaktion auf Alkohol. Außerdem gewöhnen sie sich nicht so leicht an steigende Alkoholmengen wie ihre genetisch unversehrten Artgenossen. Bei diesen bewirkt schon ein einziger Kontakt mit Alkohol, dass sie einen zweiten “Rausch” besser verkraften. Das fanden die Forscher heraus, indem sie die Fliegen in einer Glassäule mit Ethanol benebelten und dann analysierten, wie stark die Tiere ihr Körpergleichgewicht verlieren und betrunken abwärts trudeln.

Die Alkoholtoleranz gilt als Schlüsselfaktor für die Entstehung einer Suchtkrankheit. Von ihren Studien erhoffen die Forscherinnen darum neue Erkenntnisse über die Alkoholsucht beim Menschen. (12.09.05)

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Veröffentlicht: 12.09.2005

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