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  • Kletterpflanze Efeu ist „Arzneipflanze des Jahres“ 2010


Er wächst in vielen Gärten, dass er heilende Wirkung hat, ist allerdings kaum bekannt. Die Rede ist von Efeu, der zur „Arzneipflanze des Jahres 2010“ gekürt wurde. Bereits die Ärzte der Antike nutzten Efeublätter und -früchte als Schmerzmittel oder – in Salben verarbeitet – bei Verbrennungen. Heute kommt ein Extrakt aus den Blättern des Efeus zur Linderung von Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und bei akuten Entzündungen der Atemwege zum Einsatz. Auch bei Keuchhusten wird Efeu eingesetzt.

Die hauptverantwortlichen Inhaltsstoffe für diese in zahlreichen klinischen Studien belegten gesundheitsfördernden Wirkungen sind Saponine. Allerdings gibt es eine Kehrseite: Frische Efeublätter und ihr Saft können nach Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. Und die Beeren der Pflanze sind giftig, sie verursachen Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.

Seit 1999 wählt der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg die „Arzneipflanze des Jahres“. Der Studienkreis besteht aus Medizin-historikern, Ärzten, Apothekern und Biologen; zum Teil wirken auch Studierende und Dozenten an der Auswahl mit. Quelle: idw (06.01.10)





Er wächst in vielen Gärten, dass er heilende Wirkung hat, ist allerdings kaum bekannt. Die Rede ist von Efeu, der zur „Arzneipflanze des Jahres 2010“ gekürt wurde. Bereits die Ärzte der Antike nutzten Efeublätter und -früchte als Schmerzmittel oder – in Salben verarbeitet – bei Verbrennungen. Heute kommt ein Extrakt aus den Blättern des Efeus zur Linderung von Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und bei akuten Entzündungen der Atemwege zum Einsatz. Auch bei Keuchhusten wird Efeu eingesetzt.

Die hauptverantwortlichen Inhaltsstoffe für diese in zahlreichen klinischen Studien belegten gesundheitsfördernden Wirkungen sind Saponine. Allerdings gibt es eine Kehrseite: Frische Efeublätter und ihr Saft können nach Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. Und die Beeren der Pflanze sind giftig, sie verursachen Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.

Seit 1999 wählt der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg die „Arzneipflanze des Jahres“. Der Studienkreis besteht aus Medizin-historikern, Ärzten, Apothekern und Biologen; zum Teil wirken auch Studierende und Dozenten an der Auswahl mit. Quelle: idw (06.01.10)



Kletterpflanze Efeu ist „Arzneipflanze des Jahres“ 2010

Er wächst in vielen Gärten, dass er heilende Wirkung hat, ist allerdings kaum bekannt. Die Rede ist von Efeu, der zur „Arzneipflanze des Jahres 2010“ gekürt wurde. Bereits die Ärzte …

Er wächst in vielen Gärten, dass er heilende Wirkung hat, ist allerdings kaum bekannt. Die Rede ist von Efeu, der zur „Arzneipflanze des Jahres 2010“ gekürt wurde. Bereits die Ärzte der Antike nutzten Efeublätter und -früchte als Schmerzmittel oder – in Salben verarbeitet – bei Verbrennungen. Heute kommt ein Extrakt aus den Blättern des Efeus zur Linderung von Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und bei akuten Entzündungen der Atemwege zum Einsatz. Auch bei Keuchhusten wird Efeu eingesetzt.

Die hauptverantwortlichen Inhaltsstoffe für diese in zahlreichen klinischen Studien belegten gesundheitsfördernden Wirkungen sind Saponine. Allerdings gibt es eine Kehrseite: Frische Efeublätter und ihr Saft können nach Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. Und die Beeren der Pflanze sind giftig, sie verursachen Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.

Seit 1999 wählt der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg die „Arzneipflanze des Jahres“. Der Studienkreis besteht aus Medizin-historikern, Ärzten, Apothekern und Biologen; zum Teil wirken auch Studierende und Dozenten an der Auswahl mit. Quelle: idw (06.01.10)

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Veröffentlicht: 06.01.2010

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