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  • Kooperationsprojekt Gelis: Gesundheit von Mutter und Kind stärken


Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib geprägt wird. Das Kooperationsprojekt „Gesund leben in der Schwangerschaft (GeliS)“ unter Leitung von Prof. Dr. Hans Hauner vom Lehrstuhl für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München-Weihenstephan (TUM) und dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) hat das Ziel, die Gesundheit von Mutter und Kind zu stärken und Übergewicht zu vermeiden. Neben dem bayerischen Ernährungs- und dem bayerischen Gesundheitsministerium fördert auch die AOK Bayern das Projekt.

Eine ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen sowie regelmäßige körperliche Bewegung wirken sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der werdenden Mutter, sondern auch auf die des Kindes aus. Allerdings nimmt eine wachsende Zahl von Frauen in der Schwangerschaft übermäßig an Gewicht zu, was für Mutter und Kind gleichermaßen Risiken birgt. Vor diesem Hintergrund wurde das GeliS-Projekt ins Leben gerufen und soll Frauen im Rahmen der üblichen Schwangerschaftsbetreuung durch eine zusätzliche Lebensstilberatung beim Erreichen der empfohlenen Gewichtszunahme sowie einer gesundheitsförderlichen Lebensweise unterstützen. Die Wirksamkeit des Programmes wird dabei wissenschaftlich evaluiert.

Im Rahmen der (prospektiven, cluster-randomisierten, kontrollierten, offenen) Interventionsstudie werden bis Mitte 2015 in zehn Studienregionen in Bayern 2500 schwangere Frauen als Studienteilnehmerinnen eingeschlossen. In den Interventionsregionen erhalten die Schwangeren drei ausführliche Beratungsgespräche zu den Themen Ernährung, Bewegung und gesundheitsförderliche Lebensführung während der Schwangerschaft. Ein zusätzliches Beratungsgespräch nach der Geburt des Kindes rundet das Programm ab. Die Beratungsgespräche werden durch zuvor geschulte Hebammen oder medizinisches Fachpersonal meist in der Frauenarztpraxis durchgeführt. In Vergleichsregionen nehmen Schwangere lediglich an der etablierten Routinevorsorge teil und erhalten Basisinformationen zu Ernährung und Bewegung.

Erste Ergebnisse der Studie werden Ende 2016 erwartet.

Literatur:

Rauh K, Kunath J, Rosenfeld E et al. (2014) Healthy living in pregnancy: a cluster-randomized controlled trial to prevent excessive gestational weight gain - rationale and design of the GeliS study. BMC Pregnancy and Childbirth 14: 119

>> Weiterführende Informationen

www.stmelf.bayern.de/gelis

www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/giba/gewicht/gelis.htm

Bild: © Thinkstock / federicomarsicano



© Thinkstock / federicomarsicano
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Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib geprägt wird. Das Kooperationsprojekt „Gesund leben in der Schwangerschaft (GeliS)“ unter Leitung von Prof. Dr. Hans Hauner vom Lehrstuhl für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München-Weihenstephan (TUM) und dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) hat das Ziel, die Gesundheit von Mutter und Kind zu stärken und Übergewicht zu vermeiden. Neben dem bayerischen Ernährungs- und dem bayerischen Gesundheitsministerium fördert auch die AOK Bayern das Projekt.

Eine ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen sowie regelmäßige körperliche Bewegung wirken sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der werdenden Mutter, sondern auch auf die des Kindes aus. Allerdings nimmt eine wachsende Zahl von Frauen in der Schwangerschaft übermäßig an Gewicht zu, was für Mutter und Kind gleichermaßen Risiken birgt. Vor diesem Hintergrund wurde das GeliS-Projekt ins Leben gerufen und soll Frauen im Rahmen der üblichen Schwangerschaftsbetreuung durch eine zusätzliche Lebensstilberatung beim Erreichen der empfohlenen Gewichtszunahme sowie einer gesundheitsförderlichen Lebensweise unterstützen. Die Wirksamkeit des Programmes wird dabei wissenschaftlich evaluiert.

Im Rahmen der (prospektiven, cluster-randomisierten, kontrollierten, offenen) Interventionsstudie werden bis Mitte 2015 in zehn Studienregionen in Bayern 2500 schwangere Frauen als Studienteilnehmerinnen eingeschlossen. In den Interventionsregionen erhalten die Schwangeren drei ausführliche Beratungsgespräche zu den Themen Ernährung, Bewegung und gesundheitsförderliche Lebensführung während der Schwangerschaft. Ein zusätzliches Beratungsgespräch nach der Geburt des Kindes rundet das Programm ab. Die Beratungsgespräche werden durch zuvor geschulte Hebammen oder medizinisches Fachpersonal meist in der Frauenarztpraxis durchgeführt. In Vergleichsregionen nehmen Schwangere lediglich an der etablierten Routinevorsorge teil und erhalten Basisinformationen zu Ernährung und Bewegung.

Erste Ergebnisse der Studie werden Ende 2016 erwartet.

Literatur:

Rauh K, Kunath J, Rosenfeld E et al. (2014) Healthy living in pregnancy: a cluster-randomized controlled trial to prevent excessive gestational weight gain - rationale and design of the GeliS study. BMC Pregnancy and Childbirth 14: 119

>> Weiterführende Informationen

www.stmelf.bayern.de/gelis

www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/giba/gewicht/gelis.htm

Bild: © Thinkstock / federicomarsicano



Kooperationsprojekt Gelis: Gesundheit von Mutter und Kind stärken

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib geprägt wird. Das Kooperationsprojekt „Gesund leben in der Schwangerschaft (GeliS)“ unter Leitung von Prof. Dr. Hans Hauner vom Lehrstuhl …

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib geprägt wird. Das Kooperationsprojekt „Gesund leben in der Schwangerschaft (GeliS)“ unter Leitung von Prof. Dr. Hans Hauner vom Lehrstuhl für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München-Weihenstephan (TUM) und dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) hat das Ziel, die Gesundheit von Mutter und Kind zu stärken und Übergewicht zu vermeiden. Neben dem bayerischen Ernährungs- und dem bayerischen Gesundheitsministerium fördert auch die AOK Bayern das Projekt.

Eine ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen sowie regelmäßige körperliche Bewegung wirken sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der werdenden Mutter, sondern auch auf die des Kindes aus. Allerdings nimmt eine wachsende Zahl von Frauen in der Schwangerschaft übermäßig an Gewicht zu, was für Mutter und Kind gleichermaßen Risiken birgt. Vor diesem Hintergrund wurde das GeliS-Projekt ins Leben gerufen und soll Frauen im Rahmen der üblichen Schwangerschaftsbetreuung durch eine zusätzliche Lebensstilberatung beim Erreichen der empfohlenen Gewichtszunahme sowie einer gesundheitsförderlichen Lebensweise unterstützen. Die Wirksamkeit des Programmes wird dabei wissenschaftlich evaluiert.

Im Rahmen der (prospektiven, cluster-randomisierten, kontrollierten, offenen) Interventionsstudie werden bis Mitte 2015 in zehn Studienregionen in Bayern 2500 schwangere Frauen als Studienteilnehmerinnen eingeschlossen. In den Interventionsregionen erhalten die Schwangeren drei ausführliche Beratungsgespräche zu den Themen Ernährung, Bewegung und gesundheitsförderliche Lebensführung während der Schwangerschaft. Ein zusätzliches Beratungsgespräch nach der Geburt des Kindes rundet das Programm ab. Die Beratungsgespräche werden durch zuvor geschulte Hebammen oder medizinisches Fachpersonal meist in der Frauenarztpraxis durchgeführt. In Vergleichsregionen nehmen Schwangere lediglich an der etablierten Routinevorsorge teil und erhalten Basisinformationen zu Ernährung und Bewegung.

Erste Ergebnisse der Studie werden Ende 2016 erwartet.

Literatur:

Rauh K, Kunath J, Rosenfeld E et al. (2014) Healthy living in pregnancy: a cluster-randomized controlled trial to prevent excessive gestational weight gain – rationale and design of the GeliS study. BMC Pregnancy and Childbirth 14: 119

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Veröffentlicht: 04.11.2014

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