• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Leberkrebsrisiko: Insulinwerte geben Aufschluss


Wie die große Langzeitbeobachtungs-Studie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt, weisen erhöhte Blutwerte von mehreren Biomarkern auf ein erhöhtes Leberkrebsrisiko. Zu den Biomarkern zählt auch ein hoher Insulinspiegel. Das Wissenschaftlerteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) sowie vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) veröffentlichte seine Ergebnisse hierzu kürzlich in der Fachzeitschrift Hepatology. 

Leberkrebs steht weltweit an Position sechs der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und verläuft meistens tödlich. In Ländern mit westlichem Lebensstil ist diese Krebsart zwar relativ selten, dennoch ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Neuerkrankungen auch in Deutschland wieder angestiegen. Neben Virusinfektionen oder Alkoholmissbrauch steht Übergewicht und die damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 im Verdacht zur Krankheitsentstehung beizutragen.

Die Wissenschaftler werteten die Daten und Blutproben einer Untergruppe der etwa 500 000 EPIC*-Studienteilnehmer aus, von denen 296 während einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 7,7 Jahren erstmals an Leberkrebs oder einem Krebs der Gallenwege erkrankt waren. Die Wissenschaftler zeigen: Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen einem erhöhten Insulinspiegel und dem Risiko an Leberkrebs zu erkranken. Die Höhe des Insulinspiegels stuften die Epidemiologen anhand des Biomarkers C-Peptid** ein. Studienteilnehmer mit den höchsten C-Peptid-Blutwerten hatten ein dreifach höheres Leberkrebsrisiko als Teilnehmer mit den niedrigsten Werten.

Insbesondere das viszerale Fett setzt verstärkt den Botenstoff Interleukin-6 frei, der wiederum die Freisetzung des C-reaktiven Proteins (CRP***) in der Leber stimuliert. Beide Biomarker sind an Immunreaktionen des Körpers beteiligt und weisen auf Entzündungsprozesse hin, welche die Leberzellen schädigen und die Krebsentstehung fördern können. Der Botenstoff Insulin stimuliert dagegen die Zellvermehrung und wirkt dem natürlichen Zelltod entgegen und könnte hierdurch das Tumorwachstum fördern. Der vom Fettgewebe freigesetzte Botenstoff Adiponektin beeinflusst die Signalwirkung des Insulins auf die Leberzellen und spielt ebenso eine Rolle bei Entzündungsprozessen.

Die Beobachtungen sprächen dafür, dass zumindest bei einem Teil der europäischen Bevölkerung übergewichtsbedingte Entzündungsreaktionen sowie ein zu hoher Insulinspiegel, der z. B. bei einer beginnenden Diabetes mellitus Typ 2-Erkrankung auftritt, an der Entstehung von Leberkrebs beteiligt sein können, äußerte sich Tobias Pischon vom MDC. „Eine gesunde Lebensweise könnte somit nicht nur dazu beitragen, krankhaftem Übergewicht und Typ-2-Diabetes vorzubeugen, sie könnte gleichzeitig dem Anstieg der Leberkrebserkrankungen in Westeuropa entgegenwirken“, folgert Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie.

http://www.dife.de

Informationen zur Abteilung Epidemiologie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

>> Link zur Studie

*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Die EPIC-Studie ist eine prospektive  Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 Studienzentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 519000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als 27000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

**C-Peptid (connecting peptide): Das C-Peptid ist Teil des Proinsulins. Bei der Umwandlung von Proinsulin zu Insulin wird das C-Peptid abgespalten, und danach mit dem Insulin aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse ins Blut abgegeben. Die Bestimmung des C-Peptids erlaubt Rückschlüsse auf die Insulinkonzentration im Blut.

***CRP: C-reaktives Protein wird in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben. Es gehört zu den Proteinen, deren Konzentration im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen akut ansteigt. Es ist Teil des Immunsystems und bindet an tote und sterbende Körperzellen sowie an einige Bakterienarten und stimuliert dadurch deren Abbau über das Immunsystem.

Bild: Leberkrebs endet oft tödlich / © Thinkstock / Eraxion



Leberkrebs endet oft tödlich / © Thinkstock / Eraxion
Leberkrebs endet oft tödlich / © Thinkstock / Eraxion


Wie die große Langzeitbeobachtungs-Studie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt, weisen erhöhte Blutwerte von mehreren Biomarkern auf ein erhöhtes Leberkrebsrisiko. Zu den Biomarkern zählt auch ein hoher Insulinspiegel. Das Wissenschaftlerteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) sowie vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) veröffentlichte seine Ergebnisse hierzu kürzlich in der Fachzeitschrift Hepatology. 

Leberkrebs steht weltweit an Position sechs der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und verläuft meistens tödlich. In Ländern mit westlichem Lebensstil ist diese Krebsart zwar relativ selten, dennoch ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Neuerkrankungen auch in Deutschland wieder angestiegen. Neben Virusinfektionen oder Alkoholmissbrauch steht Übergewicht und die damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 im Verdacht zur Krankheitsentstehung beizutragen.

Die Wissenschaftler werteten die Daten und Blutproben einer Untergruppe der etwa 500 000 EPIC*-Studienteilnehmer aus, von denen 296 während einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 7,7 Jahren erstmals an Leberkrebs oder einem Krebs der Gallenwege erkrankt waren. Die Wissenschaftler zeigen: Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen einem erhöhten Insulinspiegel und dem Risiko an Leberkrebs zu erkranken. Die Höhe des Insulinspiegels stuften die Epidemiologen anhand des Biomarkers C-Peptid** ein. Studienteilnehmer mit den höchsten C-Peptid-Blutwerten hatten ein dreifach höheres Leberkrebsrisiko als Teilnehmer mit den niedrigsten Werten.

Insbesondere das viszerale Fett setzt verstärkt den Botenstoff Interleukin-6 frei, der wiederum die Freisetzung des C-reaktiven Proteins (CRP***) in der Leber stimuliert. Beide Biomarker sind an Immunreaktionen des Körpers beteiligt und weisen auf Entzündungsprozesse hin, welche die Leberzellen schädigen und die Krebsentstehung fördern können. Der Botenstoff Insulin stimuliert dagegen die Zellvermehrung und wirkt dem natürlichen Zelltod entgegen und könnte hierdurch das Tumorwachstum fördern. Der vom Fettgewebe freigesetzte Botenstoff Adiponektin beeinflusst die Signalwirkung des Insulins auf die Leberzellen und spielt ebenso eine Rolle bei Entzündungsprozessen.

Die Beobachtungen sprächen dafür, dass zumindest bei einem Teil der europäischen Bevölkerung übergewichtsbedingte Entzündungsreaktionen sowie ein zu hoher Insulinspiegel, der z. B. bei einer beginnenden Diabetes mellitus Typ 2-Erkrankung auftritt, an der Entstehung von Leberkrebs beteiligt sein können, äußerte sich Tobias Pischon vom MDC. „Eine gesunde Lebensweise könnte somit nicht nur dazu beitragen, krankhaftem Übergewicht und Typ-2-Diabetes vorzubeugen, sie könnte gleichzeitig dem Anstieg der Leberkrebserkrankungen in Westeuropa entgegenwirken“, folgert Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie.

http://www.dife.de

Informationen zur Abteilung Epidemiologie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

>> Link zur Studie

*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Die EPIC-Studie ist eine prospektive  Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 Studienzentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 519000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als 27000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

**C-Peptid (connecting peptide): Das C-Peptid ist Teil des Proinsulins. Bei der Umwandlung von Proinsulin zu Insulin wird das C-Peptid abgespalten, und danach mit dem Insulin aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse ins Blut abgegeben. Die Bestimmung des C-Peptids erlaubt Rückschlüsse auf die Insulinkonzentration im Blut.

***CRP: C-reaktives Protein wird in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben. Es gehört zu den Proteinen, deren Konzentration im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen akut ansteigt. Es ist Teil des Immunsystems und bindet an tote und sterbende Körperzellen sowie an einige Bakterienarten und stimuliert dadurch deren Abbau über das Immunsystem.

Bild: Leberkrebs endet oft tödlich / © Thinkstock / Eraxion



Leberkrebsrisiko: Insulinwerte geben Aufschluss

Wie die große Langzeitbeobachtungs-Studie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt, weisen erhöhte Blutwerte von mehreren Biomarkern auf ein erhöhtes Leberkrebsrisiko. Zu den Biomarkern zählt auch ein hoher …

Wie die große Langzeitbeobachtungs-Studie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt, weisen erhöhte Blutwerte von mehreren Biomarkern auf ein erhöhtes Leberkrebsrisiko. Zu den Biomarkern zählt auch ein hoher Insulinspiegel. Das Wissenschaftlerteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) sowie vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) veröffentlichte seine Ergebnisse hierzu kürzlich in der Fachzeitschrift Hepatology. 

Leberkrebs steht weltweit an Position sechs der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und verläuft meistens tödlich. In Ländern mit westlichem Lebensstil ist diese Krebsart zwar relativ selten, dennoch ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Neuerkrankungen auch in Deutschland wieder angestiegen. Neben Virusinfektionen oder Alkoholmissbrauch steht Übergewicht und die damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 im Verdacht zur Krankheitsentstehung beizutragen.

Die Wissenschaftler werteten die Daten und Blutproben einer Untergruppe der etwa 500 000 EPIC*-Studienteilnehmer aus, von denen 296 während einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 7,7 Jahren erstmals an Leberkrebs oder einem Krebs der Gallenwege erkrankt waren. Die Wissenschaftler zeigen: Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen einem erhöhten Insulinspiegel und dem Risiko an Leberkrebs zu erkranken. Die Höhe des Insulinspiegels stuften die Epidemiologen anhand des Biomarkers C-Peptid** ein. Studienteilnehmer mit den höchsten C-Peptid-Blutwerten hatten ein dreifach höheres Leberkrebsrisiko als Teilnehmer mit den niedrigsten Werten.

Insbesondere das viszerale Fett setzt verstärkt den Botenstoff Interleukin-6 frei, der wiederum die Freisetzung des C-reaktiven Proteins (CRP***) in der Leber stimuliert. Beide Biomarker sind an Immunreaktionen des Körpers beteiligt und weisen auf Entzündungsprozesse hin, welche die Leberzellen schädigen und die Krebsentstehung fördern können. Der Botenstoff Insulin stimuliert dagegen die Zellvermehrung und wirkt dem natürlichen Zelltod entgegen und könnte hierdurch das Tumorwachstum fördern. Der vom Fettgewebe freigesetzte Botenstoff Adiponektin beeinflusst die Signalwirkung des Insulins auf die Leberzellen und spielt ebenso eine Rolle bei Entzündungsprozessen.

Die Beobachtungen sprächen dafür, dass zumindest bei einem Teil der europäischen Bevölkerung übergewichtsbedingte Entzündungsreaktionen sowie ein zu hoher Insulinspiegel, der z. B. bei einer beginnenden Diabetes mellitus Typ 2-Erkrankung auftritt, an der Entstehung von Leberkrebs beteiligt sein können, äußerte sich Tobias Pischon vom MDC. „Eine gesunde Lebensweise könnte somit nicht nur dazu beitragen, krankhaftem Übergewicht und Typ-2-Diabetes vorzubeugen, sie könnte gleichzeitig dem Anstieg der Leberkrebserkrankungen in Westeuropa entgegenwirken“, folgert Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie.

http://www.dife.de

Informationen zur Abteilung Epidemiologie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

>> Link zur Studie

*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Die EPIC-Studie ist eine prospektive  Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 Studienzentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 519000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als 27000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

**C-Peptid (connecting peptide): Das C-Peptid ist Teil des Proinsulins. Bei der Umwandlung von Proinsulin zu Insulin wird das C-Peptid abgespalten, und danach mit dem Insulin aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse ins Blut abgegeben. Die Bestimmung des C-Peptids erlaubt Rückschlüsse auf die Insulinkonzentration im Blut.

***CRP: C-reaktives Protein wird in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben. Es gehört zu den Proteinen, deren Konzentration im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen akut ansteigt. Es ist Teil des Immunsystems und bindet an tote und sterbende Körperzellen sowie an einige Bakterienarten und stimuliert dadurch deren Abbau über das Immunsystem.

Bild: Leberkrebs endet oft tödlich / © Thinkstock / Eraxion

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 10.11.2014

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!
Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur