• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Macht Vollkorn krank?


Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten kürzlich über eine gesundheitsschädigende Wirkung von Vollkornprodukten. Diese wurde auf besondere Inhaltsstoffe des vollen Korns zurückgeführt, die so genannten Lektine, Enzyminhibitoren und die Phytinsäure. Ineiner Stellungnahme der Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE), Karlsruhe, wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Verzehr von Vollkornprodukten mit keinerlei gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Lektine sind Eiweißstoffe, die sich in vielen Nahrungspflanzen vorkommen z. B. in Hülsenfrüchten, Weizenkeimen, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln. In schädigten sehr hohe Verzehrmengen die Darmwand. Beim Menschen wurde jedoch unter ähnlichen Bedingungen keine Schädigung beobachtet. Die Forscher gehen davon aus, dass der Darm mit einer Schutzschicht ausgekleidet ist. Außerdem werden mit einer in Deutschland üblichen Kost nur geringe Mengen an Lektinen aufgenommen. Da manche Lektine durch Hitze zerstört werden (Hülsenfrüchte), werden diese beim Kochen noch weiter reduziert. Seit kurzem diskutieren die Wissenschaftler sogar die gesundheitsfördernden Wirkungen der Lektine, zum Beispiel einen möglichen Schutz vor Darmkrebs.

Enzyminhibitoren unterbinden die Tätigkeit von Verdauungsenzymen und stören so die Nährstoffverwertung. Sie finden sich nicht nur in Vollkorn, sondern auch in vielen anderen pflanzlichen Lebensmitteln. Durch Kochen, Braten oder Backen wird ihre jedoch Wirkung zum Großteil zerstört.

Phytinsäure kommt in allen pflanzlichen Samen und damit in Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreidevollkornprodukten vor. Unter bestimmten Bedingungen bildet Phytinsäure im Darm mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen und Zink Komplexe und beeinträchtigt so deren Aufnahme über die Darmwand. Bei einseitiger Kost z. B. in Entwicklungsländern kann es so zu Zink- und Eisenmangel kommen. Im Rahmen einer vielseitigen Mischkost, wie sie in Deutschland üblich is, spielen die Einflüsse der Phytinsäure jedoch keine entscheidende Rolle. Bei Vollwertköstlern kommt ein Zinkmangel relativ häufig vor. Dieser kann jedoch andere Ursachen als den Verzehr von Vollkorn haben. Es besteht z. B. die Möglichkeit, dass nicht genug tierische Lebensmittel (Fleisch, Eier, Milch, Käse) verzehrt werden.

Neuere Studien belegen eindeutig die günstigen Auswirkungen eines hohen Vollkornverzehrs im Rahmen einer ausgewogenen Mischkost. Zum Beispiel liegt das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, bei Vollkorn essenden Menschen um ein Drittel niedriger als das von Weißmehlliebhabern. Die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt um ein Viertel. Diabetes mellitus Typ 2 tritt dreimal seltener auf. 19.02.02



Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten kürzlich über eine gesundheitsschädigende Wirkung von Vollkornprodukten. Diese wurde auf besondere Inhaltsstoffe des vollen Korns zurückgeführt, die so genannten Lektine, Enzyminhibitoren und die Phytinsäure. Ineiner Stellungnahme der Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE), Karlsruhe, wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Verzehr von Vollkornprodukten mit keinerlei gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Lektine sind Eiweißstoffe, die sich in vielen Nahrungspflanzen vorkommen z. B. in Hülsenfrüchten, Weizenkeimen, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln. In schädigten sehr hohe Verzehrmengen die Darmwand. Beim Menschen wurde jedoch unter ähnlichen Bedingungen keine Schädigung beobachtet. Die Forscher gehen davon aus, dass der Darm mit einer Schutzschicht ausgekleidet ist. Außerdem werden mit einer in Deutschland üblichen Kost nur geringe Mengen an Lektinen aufgenommen. Da manche Lektine durch Hitze zerstört werden (Hülsenfrüchte), werden diese beim Kochen noch weiter reduziert. Seit kurzem diskutieren die Wissenschaftler sogar die gesundheitsfördernden Wirkungen der Lektine, zum Beispiel einen möglichen Schutz vor Darmkrebs.

Enzyminhibitoren unterbinden die Tätigkeit von Verdauungsenzymen und stören so die Nährstoffverwertung. Sie finden sich nicht nur in Vollkorn, sondern auch in vielen anderen pflanzlichen Lebensmitteln. Durch Kochen, Braten oder Backen wird ihre jedoch Wirkung zum Großteil zerstört.

Phytinsäure kommt in allen pflanzlichen Samen und damit in Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreidevollkornprodukten vor. Unter bestimmten Bedingungen bildet Phytinsäure im Darm mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen und Zink Komplexe und beeinträchtigt so deren Aufnahme über die Darmwand. Bei einseitiger Kost z. B. in Entwicklungsländern kann es so zu Zink- und Eisenmangel kommen. Im Rahmen einer vielseitigen Mischkost, wie sie in Deutschland üblich is, spielen die Einflüsse der Phytinsäure jedoch keine entscheidende Rolle. Bei Vollwertköstlern kommt ein Zinkmangel relativ häufig vor. Dieser kann jedoch andere Ursachen als den Verzehr von Vollkorn haben. Es besteht z. B. die Möglichkeit, dass nicht genug tierische Lebensmittel (Fleisch, Eier, Milch, Käse) verzehrt werden.

Neuere Studien belegen eindeutig die günstigen Auswirkungen eines hohen Vollkornverzehrs im Rahmen einer ausgewogenen Mischkost. Zum Beispiel liegt das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, bei Vollkorn essenden Menschen um ein Drittel niedriger als das von Weißmehlliebhabern. Die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt um ein Viertel. Diabetes mellitus Typ 2 tritt dreimal seltener auf. 19.02.02

Macht Vollkorn krank?

Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten kürzlich über eine gesundheitsschädigende Wirkung von Vollkornprodukten. Diese wurde auf besondere Inhaltsstoffe des vollen Korns zurückgeführt, die so genannten Lektine, Enzyminhibitoren und die Phytinsäure. Ineiner …

Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten kürzlich über eine gesundheitsschädigende Wirkung von Vollkornprodukten. Diese wurde auf besondere Inhaltsstoffe des vollen Korns zurückgeführt, die so genannten Lektine, Enzyminhibitoren und die Phytinsäure. Ineiner Stellungnahme der Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE), Karlsruhe, wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Verzehr von Vollkornprodukten mit keinerlei gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Lektine sind Eiweißstoffe, die sich in vielen Nahrungspflanzen vorkommen z. B. in Hülsenfrüchten, Weizenkeimen, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln. In schädigten sehr hohe Verzehrmengen die Darmwand. Beim Menschen wurde jedoch unter ähnlichen Bedingungen keine Schädigung beobachtet. Die Forscher gehen davon aus, dass der Darm mit einer Schutzschicht ausgekleidet ist. Außerdem werden mit einer in Deutschland üblichen Kost nur geringe Mengen an Lektinen aufgenommen. Da manche Lektine durch Hitze zerstört werden (Hülsenfrüchte), werden diese beim Kochen noch weiter reduziert. Seit kurzem diskutieren die Wissenschaftler sogar die gesundheitsfördernden Wirkungen der Lektine, zum Beispiel einen möglichen Schutz vor Darmkrebs.

Enzyminhibitoren unterbinden die Tätigkeit von Verdauungsenzymen und stören so die Nährstoffverwertung. Sie finden sich nicht nur in Vollkorn, sondern auch in vielen anderen pflanzlichen Lebensmitteln. Durch Kochen, Braten oder Backen wird ihre jedoch Wirkung zum Großteil zerstört.

Phytinsäure kommt in allen pflanzlichen Samen und damit in Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreidevollkornprodukten vor. Unter bestimmten Bedingungen bildet Phytinsäure im Darm mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen und Zink Komplexe und beeinträchtigt so deren Aufnahme über die Darmwand. Bei einseitiger Kost z. B. in Entwicklungsländern kann es so zu Zink- und Eisenmangel kommen. Im Rahmen einer vielseitigen Mischkost, wie sie in Deutschland üblich is, spielen die Einflüsse der Phytinsäure jedoch keine entscheidende Rolle. Bei Vollwertköstlern kommt ein Zinkmangel relativ häufig vor. Dieser kann jedoch andere Ursachen als den Verzehr von Vollkorn haben. Es besteht z. B. die Möglichkeit, dass nicht genug tierische Lebensmittel (Fleisch, Eier, Milch, Käse) verzehrt werden.

Neuere Studien belegen eindeutig die günstigen Auswirkungen eines hohen Vollkornverzehrs im Rahmen einer ausgewogenen Mischkost. Zum Beispiel liegt das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, bei Vollkorn essenden Menschen um ein Drittel niedriger als das von Weißmehlliebhabern. Die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt um ein Viertel. Diabetes mellitus Typ 2 tritt dreimal seltener auf. 19.02.02

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 19.02.2002

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

09.07.2026 | Karriere & Jobs | 53175 Bonn
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

Mitarbeiter*in (m/w/d) im Landesprojekt " Koordinierungsstelle Gemeinschaftsverpflegung"

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur