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  • Mehr Fleisch aus weniger Getreide


Bild: © Universität Hohenheim/
Wissenschaftliche Zentren
LifeScience Center 1 Bislang gehen 10–50% der Nährstoffe im Futtergetreide verloren, weil sie von Nutztieren nicht richtig verwertet werden können. Ein neues Verbundprojekt von Pflanzen- und Tierforschern soll nun Getreide neu bewerten und die Voraussetzungen für eine optimierte Verwertung durch das Nutztier schaffen.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Forschungsvorhaben GrainUp, das von der Universität Hohenheim koordiniert wird. 27 Mio. Tonnen Getreide werden jährlich allein in Deutschland an Schweine, Rinder und Hühner zur Milch- und Fleischproduktion verfüttert, Tendenz steigend: Bis 2050 soll sich der weltweite Fleischbedarf verdoppeln, Weizen und Mais werden zu hart umkämpften Ressourcen und der Klimawandel verändert die Anbaubedingungen für Getreide global. Zudem haben Veredelungsverluste auch negative Umweltwirkungen, denn die nicht verwerteten Nährstoffe werden von den Tieren ausgeschieden. So gelangen bspw. Phosphate in den Boden oder Ammoniak in die Luft.

GrainUp will deshalb erstmals die genaue Nährstoffzusammensetzung von Getreidesorten und ihre Verdaulichkeit untersuchen und so die Basis für neue, den Tieren angepasste Sorten legen. Ihr Ziel: Bei den neuen Futtersorten soll die Verwertung deutlich gesteigert werden. Den Kot oder Darminhalt der Tiere untersuchen die Wissenschaftler, um aus den Restmengen an Nährstoffen, die nach der Verdauung noch vorhanden sind, zu erfahren, wie gut die Tiere die im Getreide enthaltenen Nährstoffe verdaut haben.

Ihre Ergebnisse wollen die Tierernährungsexperten in der Futtermitteldatenbank der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) zur Verfügung stellen. So können Landwirte die Einschätzungen des Futterwerts nutzen, Kosten für eigentlich überflüssiges Futter sparen und umweltrelevante Rückstände minimieren. Quelle: Pressemeldung Universität Hohenheim (28.06.11)





Bild: © Universität Hohenheim/
Wissenschaftliche Zentren
LifeScience Center 1 Bislang gehen 10–50% der Nährstoffe im Futtergetreide verloren, weil sie von Nutztieren nicht richtig verwertet werden können. Ein neues Verbundprojekt von Pflanzen- und Tierforschern soll nun Getreide neu bewerten und die Voraussetzungen für eine optimierte Verwertung durch das Nutztier schaffen.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Forschungsvorhaben GrainUp, das von der Universität Hohenheim koordiniert wird. 27 Mio. Tonnen Getreide werden jährlich allein in Deutschland an Schweine, Rinder und Hühner zur Milch- und Fleischproduktion verfüttert, Tendenz steigend: Bis 2050 soll sich der weltweite Fleischbedarf verdoppeln, Weizen und Mais werden zu hart umkämpften Ressourcen und der Klimawandel verändert die Anbaubedingungen für Getreide global. Zudem haben Veredelungsverluste auch negative Umweltwirkungen, denn die nicht verwerteten Nährstoffe werden von den Tieren ausgeschieden. So gelangen bspw. Phosphate in den Boden oder Ammoniak in die Luft.

GrainUp will deshalb erstmals die genaue Nährstoffzusammensetzung von Getreidesorten und ihre Verdaulichkeit untersuchen und so die Basis für neue, den Tieren angepasste Sorten legen. Ihr Ziel: Bei den neuen Futtersorten soll die Verwertung deutlich gesteigert werden. Den Kot oder Darminhalt der Tiere untersuchen die Wissenschaftler, um aus den Restmengen an Nährstoffen, die nach der Verdauung noch vorhanden sind, zu erfahren, wie gut die Tiere die im Getreide enthaltenen Nährstoffe verdaut haben.

Ihre Ergebnisse wollen die Tierernährungsexperten in der Futtermitteldatenbank der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) zur Verfügung stellen. So können Landwirte die Einschätzungen des Futterwerts nutzen, Kosten für eigentlich überflüssiges Futter sparen und umweltrelevante Rückstände minimieren. Quelle: Pressemeldung Universität Hohenheim (28.06.11)



Mehr Fleisch aus weniger Getreide

Bild: © Universität Hohenheim/Wissenschaftliche Zentren LifeScience Center 1 Bislang gehen 10–50% der Nährstoffe im Futtergetreide verloren, weil sie von Nutztieren nicht richtig verwertet werden können. Ein neues Verbundprojekt von Pflanzen- …

Bild: © Universität Hohenheim/
Wissenschaftliche Zentren
LifeScience Center 1 Bislang gehen 10–50% der Nährstoffe im Futtergetreide verloren, weil sie von Nutztieren nicht richtig verwertet werden können. Ein neues Verbundprojekt von Pflanzen- und Tierforschern soll nun Getreide neu bewerten und die Voraussetzungen für eine optimierte Verwertung durch das Nutztier schaffen.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Forschungsvorhaben GrainUp, das von der Universität Hohenheim koordiniert wird. 27 Mio. Tonnen Getreide werden jährlich allein in Deutschland an Schweine, Rinder und Hühner zur Milch- und Fleischproduktion verfüttert, Tendenz steigend: Bis 2050 soll sich der weltweite Fleischbedarf verdoppeln, Weizen und Mais werden zu hart umkämpften Ressourcen und der Klimawandel verändert die Anbaubedingungen für Getreide global. Zudem haben Veredelungsverluste auch negative Umweltwirkungen, denn die nicht verwerteten Nährstoffe werden von den Tieren ausgeschieden. So gelangen bspw. Phosphate in den Boden oder Ammoniak in die Luft.

GrainUp will deshalb erstmals die genaue Nährstoffzusammensetzung von Getreidesorten und ihre Verdaulichkeit untersuchen und so die Basis für neue, den Tieren angepasste Sorten legen. Ihr Ziel: Bei den neuen Futtersorten soll die Verwertung deutlich gesteigert werden. Den Kot oder Darminhalt der Tiere untersuchen die Wissenschaftler, um aus den Restmengen an Nährstoffen, die nach der Verdauung noch vorhanden sind, zu erfahren, wie gut die Tiere die im Getreide enthaltenen Nährstoffe verdaut haben.

Ihre Ergebnisse wollen die Tierernährungsexperten in der Futtermitteldatenbank der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) zur Verfügung stellen. So können Landwirte die Einschätzungen des Futterwerts nutzen, Kosten für eigentlich überflüssiges Futter sparen und umweltrelevante Rückstände minimieren. Quelle: Pressemeldung Universität Hohenheim (28.06.11)

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Veröffentlicht: 28.06.2011

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