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  • Migranten in Deutschland


Im Jahr 2012 lebten in Deutschland 16,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. 10,9 Mio. von ihnen sind selbst nach 1949 aus dem Ausland zugewandert, weitere 5,4 Mio. wurden als deren Kinder in Deutschland geboren. Vergleichbare Daten zu Menschen mit Migrationshintergrund liegen seit 2005 vor; seither ist deren Zahl um 1,3 Mio. oder 8,5 % angestiegen.

Insgesamt sind 190 Staaten in Deutschland vertreten. Dennoch wird die Zuwanderung vorrangig durch Europa geprägt: 70,6 % der Migranten und deren direkte Nachkommen haben ihre Wurzeln in einem europäischen Land, v. a. in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (31,6 %). Außereuropäische Zuwanderer kommen vornehmlich aus dem asiatischen Raum (15,7 %), gefolgt von Afrika (3,5 %) und Amerika (2,5 %). Die Bedeutung von Australien und Ozeanien ist dagegen gering (0,2 %). 7,4 % der Menschen mit Migrationshintergrund lassen sich nicht eindeutig nach Herkunftsländern zuordnen, z. B. weil sie als Deutsche mit beidseitigem Migrationshintergrund Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern haben.

Oft wird die Ankunft der ersten Gastarbeiter ab Ende der 1950er Jahre mit dem Beginn der Einwanderung in Deutschland gleichgesetzt, obwohl es bereits seit 1950 auch einen durchaus bedeutsamen Zuzug von Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern gab. Seither wechseln sich Jahre mit höheren und niedrigen Zuwanderungszahlen ab. Auch die Zuwanderungsmotive veränderten sich im Laufe der Zeit: Anfangs war es die Arbeitsmigration der Gastarbeiter, gefolgt von der Familienzusammenführung. In den 1980ern prägten Asylbewerber das Bild, ab 1990 v. a. die Spätaussiedler aus Osteuropa. In den letzten Jahren spielt die europäische Niederlassungsfreiheit eine wichtige Rolle: Sie beeinflusst den Zuzug aus den osteuropäischen und den von der Euro-Krise besonders betroffenen südeuropäischen Mitgliedsländern der EU.

Die Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland hat damit eine lange Tradition. Dies lässt sich auch gut daran erkennen, dass in den letzten Jahren in Deutschland v. a. der Anteil der zweiten Generation zugenommen hat. Seit der Jahresmitte 2011 nimmt auch die Zuwanderung wieder deutlich zu. Im Jahr 2012 wanderten erstmals mehr Menschen nach Deutschland ein, als Migranten der zweiten Generation geboren wurden. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemeldung vom 17.12.2013 (29.01.14)



© coromax/Fotolia.com
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Im Jahr 2012 lebten in Deutschland 16,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. 10,9 Mio. von ihnen sind selbst nach 1949 aus dem Ausland zugewandert, weitere 5,4 Mio. wurden als deren Kinder in Deutschland geboren. Vergleichbare Daten zu Menschen mit Migrationshintergrund liegen seit 2005 vor; seither ist deren Zahl um 1,3 Mio. oder 8,5 % angestiegen.

Insgesamt sind 190 Staaten in Deutschland vertreten. Dennoch wird die Zuwanderung vorrangig durch Europa geprägt: 70,6 % der Migranten und deren direkte Nachkommen haben ihre Wurzeln in einem europäischen Land, v. a. in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (31,6 %). Außereuropäische Zuwanderer kommen vornehmlich aus dem asiatischen Raum (15,7 %), gefolgt von Afrika (3,5 %) und Amerika (2,5 %). Die Bedeutung von Australien und Ozeanien ist dagegen gering (0,2 %). 7,4 % der Menschen mit Migrationshintergrund lassen sich nicht eindeutig nach Herkunftsländern zuordnen, z. B. weil sie als Deutsche mit beidseitigem Migrationshintergrund Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern haben.

Oft wird die Ankunft der ersten Gastarbeiter ab Ende der 1950er Jahre mit dem Beginn der Einwanderung in Deutschland gleichgesetzt, obwohl es bereits seit 1950 auch einen durchaus bedeutsamen Zuzug von Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern gab. Seither wechseln sich Jahre mit höheren und niedrigen Zuwanderungszahlen ab. Auch die Zuwanderungsmotive veränderten sich im Laufe der Zeit: Anfangs war es die Arbeitsmigration der Gastarbeiter, gefolgt von der Familienzusammenführung. In den 1980ern prägten Asylbewerber das Bild, ab 1990 v. a. die Spätaussiedler aus Osteuropa. In den letzten Jahren spielt die europäische Niederlassungsfreiheit eine wichtige Rolle: Sie beeinflusst den Zuzug aus den osteuropäischen und den von der Euro-Krise besonders betroffenen südeuropäischen Mitgliedsländern der EU.

Die Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland hat damit eine lange Tradition. Dies lässt sich auch gut daran erkennen, dass in den letzten Jahren in Deutschland v. a. der Anteil der zweiten Generation zugenommen hat. Seit der Jahresmitte 2011 nimmt auch die Zuwanderung wieder deutlich zu. Im Jahr 2012 wanderten erstmals mehr Menschen nach Deutschland ein, als Migranten der zweiten Generation geboren wurden. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemeldung vom 17.12.2013 (29.01.14)



Migranten in Deutschland

Im Jahr 2012 lebten in Deutschland 16,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. 10,9 Mio. von ihnen sind selbst nach 1949 aus dem Ausland zugewandert, weitere 5,4 Mio. wurden als deren Kinder …

Im Jahr 2012 lebten in Deutschland 16,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. 10,9 Mio. von ihnen sind selbst nach 1949 aus dem Ausland zugewandert, weitere 5,4 Mio. wurden als deren Kinder in Deutschland geboren. Vergleichbare Daten zu Menschen mit Migrationshintergrund liegen seit 2005 vor; seither ist deren Zahl um 1,3 Mio. oder 8,5 % angestiegen.

Insgesamt sind 190 Staaten in Deutschland vertreten. Dennoch wird die Zuwanderung vorrangig durch Europa geprägt: 70,6 % der Migranten und deren direkte Nachkommen haben ihre Wurzeln in einem europäischen Land, v. a. in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (31,6 %). Außereuropäische Zuwanderer kommen vornehmlich aus dem asiatischen Raum (15,7 %), gefolgt von Afrika (3,5 %) und Amerika (2,5 %). Die Bedeutung von Australien und Ozeanien ist dagegen gering (0,2 %). 7,4 % der Menschen mit Migrationshintergrund lassen sich nicht eindeutig nach Herkunftsländern zuordnen, z. B. weil sie als Deutsche mit beidseitigem Migrationshintergrund Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern haben.

Oft wird die Ankunft der ersten Gastarbeiter ab Ende der 1950er Jahre mit dem Beginn der Einwanderung in Deutschland gleichgesetzt, obwohl es bereits seit 1950 auch einen durchaus bedeutsamen Zuzug von Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern gab. Seither wechseln sich Jahre mit höheren und niedrigen Zuwanderungszahlen ab. Auch die Zuwanderungsmotive veränderten sich im Laufe der Zeit: Anfangs war es die Arbeitsmigration der Gastarbeiter, gefolgt von der Familienzusammenführung. In den 1980ern prägten Asylbewerber das Bild, ab 1990 v. a. die Spätaussiedler aus Osteuropa. In den letzten Jahren spielt die europäische Niederlassungsfreiheit eine wichtige Rolle: Sie beeinflusst den Zuzug aus den osteuropäischen und den von der Euro-Krise besonders betroffenen südeuropäischen Mitgliedsländern der EU.

Die Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland hat damit eine lange Tradition. Dies lässt sich auch gut daran erkennen, dass in den letzten Jahren in Deutschland v. a. der Anteil der zweiten Generation zugenommen hat. Seit der Jahresmitte 2011 nimmt auch die Zuwanderung wieder deutlich zu. Im Jahr 2012 wanderten erstmals mehr Menschen nach Deutschland ein, als Migranten der zweiten Generation geboren wurden. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemeldung vom 17.12.2013 (29.01.14)

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Veröffentlicht: 29.01.2014

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