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  • Milchpreise wie 1977


Im Januar kostete ein Kilogramm Milch auf Erzeugerebene im Bundesmittel nur noch 27,7 Cent. Damit ist der Milchpreis auf den niedrigsten Wert seit 1977 gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um weitere vier Prozent. Und auch die bisherigen Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel über die Preise für Milchprodukte in den nächsten Monaten lassen vorerst keine deutliche Erhöhung des Milchpreises erwarten. Denn der Lebensmitteleinzelhandel lehnt mit Hinweis auf die Senkung der Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver zum 1. Juli nicht nur die Forderungen der Molkereien nach Preissteigerungen ab, sondern erwartet sogar weitere Preissenkungen. Der Druck auf die Milcherzeugerpreise hat infolgedessen weiter zugenommen. Daher könnte sich der Strukturwandel in der Milcherzeugung nochmals beschleunigen, nachdem schon in den letzten zehn Jahren fast jeder zweite Milcherzeuger aufgegeben hat. Nach den Prognosen der Zentralen Markt und Preisberichtstelle (ZMP) könnte die rückläufige Preistendenz in der zweiten Jahreshälfte zum Stillstand kommen. Denn es ist zu erwarten, dass die Milchproduktion auf dem Gebiet der alten EU-15 im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgehen wird, und es deuten sich bessere Absatzchancen auf den Weltmärkten an. Eine Trendwende kann nur erreicht werden, wenn die Molkereien im Binnenmarkt geschlossen höhere Preise durchsetzen, die sich nicht an der Interventionsverwertung orientieren. 19.03.04



Im Januar kostete ein Kilogramm Milch auf Erzeugerebene im Bundesmittel nur noch 27,7 Cent. Damit ist der Milchpreis auf den niedrigsten Wert seit 1977 gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um weitere vier Prozent. Und auch die bisherigen Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel über die Preise für Milchprodukte in den nächsten Monaten lassen vorerst keine deutliche Erhöhung des Milchpreises erwarten. Denn der Lebensmitteleinzelhandel lehnt mit Hinweis auf die Senkung der Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver zum 1. Juli nicht nur die Forderungen der Molkereien nach Preissteigerungen ab, sondern erwartet sogar weitere Preissenkungen. Der Druck auf die Milcherzeugerpreise hat infolgedessen weiter zugenommen. Daher könnte sich der Strukturwandel in der Milcherzeugung nochmals beschleunigen, nachdem schon in den letzten zehn Jahren fast jeder zweite Milcherzeuger aufgegeben hat. Nach den Prognosen der Zentralen Markt und Preisberichtstelle (ZMP) könnte die rückläufige Preistendenz in der zweiten Jahreshälfte zum Stillstand kommen. Denn es ist zu erwarten, dass die Milchproduktion auf dem Gebiet der alten EU-15 im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgehen wird, und es deuten sich bessere Absatzchancen auf den Weltmärkten an. Eine Trendwende kann nur erreicht werden, wenn die Molkereien im Binnenmarkt geschlossen höhere Preise durchsetzen, die sich nicht an der Interventionsverwertung orientieren. 19.03.04

Milchpreise wie 1977

Im Januar kostete ein Kilogramm Milch auf Erzeugerebene im Bundesmittel nur noch 27,7 Cent. Damit ist der Milchpreis auf den niedrigsten Wert seit 1977 gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist …

Im Januar kostete ein Kilogramm Milch auf Erzeugerebene im Bundesmittel nur noch 27,7 Cent. Damit ist der Milchpreis auf den niedrigsten Wert seit 1977 gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um weitere vier Prozent. Und auch die bisherigen Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel über die Preise für Milchprodukte in den nächsten Monaten lassen vorerst keine deutliche Erhöhung des Milchpreises erwarten. Denn der Lebensmitteleinzelhandel lehnt mit Hinweis auf die Senkung der Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver zum 1. Juli nicht nur die Forderungen der Molkereien nach Preissteigerungen ab, sondern erwartet sogar weitere Preissenkungen. Der Druck auf die Milcherzeugerpreise hat infolgedessen weiter zugenommen. Daher könnte sich der Strukturwandel in der Milcherzeugung nochmals beschleunigen, nachdem schon in den letzten zehn Jahren fast jeder zweite Milcherzeuger aufgegeben hat. Nach den Prognosen der Zentralen Markt und Preisberichtstelle (ZMP) könnte die rückläufige Preistendenz in der zweiten Jahreshälfte zum Stillstand kommen. Denn es ist zu erwarten, dass die Milchproduktion auf dem Gebiet der alten EU-15 im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgehen wird, und es deuten sich bessere Absatzchancen auf den Weltmärkten an. Eine Trendwende kann nur erreicht werden, wenn die Molkereien im Binnenmarkt geschlossen höhere Preise durchsetzen, die sich nicht an der Interventionsverwertung orientieren. 19.03.04

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Veröffentlicht: 19.03.2004

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