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  • Mineralwasser mit Viren verunreinigt


Schweizer Forscher der Abteilung für Lebensmittelkontrolle des Gesundheitsamtes im Kanton Solothurn haben in 11 von 29 europäischen Mineralwässern Spuren des Norwalk-like-Virus (NLV) nachgewiesen. Der als widerstandsfähig und infektiös geltende Virus ist Auslöser von Durchfall und Erbrechen.

Die Forscher vermuten, dass die Kontamination sporadisch durch menschliche Fäkalien direkt an der Quelle oder während der Abfüllung erfolgen könnte. Über den tatsächlichen Kontaminationsvorgang herrscht jedoch noch Unklarheit. Da die Proben nicht auf Infektiosität überprüft wurden, können auch noch keine Angaben bezüglich eines Gesundheitsrisikos gemacht werden. Weltweit sind die Viren für mehr als 90 % aller Magenverstimmungen verantwortlich. Eine Infektion ist bereits bei zehn bis 100 Virenpartikel möglich, was eine sehr hohe Infektiosität bedeutet. Diese Virenanzahl wurde auch von den Schweizer Wissenschaftlern pro Liter Mineralwasser nachgewiesen.

Kritik kommt von Seiten der Mineralwasserindustrie: Die zur Analyse eingesetzte Methode, die RT-PCR-Methode, sei für Kontaminationen anfällig. Ferner hätten sechs Labors 300 Flaschen Mineralwasser untersucht und den Virus nicht nachgewiesen. Diese Studie wurde allerdings noch nicht veröffentlicht. 12.04.02



Schweizer Forscher der Abteilung für Lebensmittelkontrolle des Gesundheitsamtes im Kanton Solothurn haben in 11 von 29 europäischen Mineralwässern Spuren des Norwalk-like-Virus (NLV) nachgewiesen. Der als widerstandsfähig und infektiös geltende Virus ist Auslöser von Durchfall und Erbrechen.

Die Forscher vermuten, dass die Kontamination sporadisch durch menschliche Fäkalien direkt an der Quelle oder während der Abfüllung erfolgen könnte. Über den tatsächlichen Kontaminationsvorgang herrscht jedoch noch Unklarheit. Da die Proben nicht auf Infektiosität überprüft wurden, können auch noch keine Angaben bezüglich eines Gesundheitsrisikos gemacht werden. Weltweit sind die Viren für mehr als 90 % aller Magenverstimmungen verantwortlich. Eine Infektion ist bereits bei zehn bis 100 Virenpartikel möglich, was eine sehr hohe Infektiosität bedeutet. Diese Virenanzahl wurde auch von den Schweizer Wissenschaftlern pro Liter Mineralwasser nachgewiesen.

Kritik kommt von Seiten der Mineralwasserindustrie: Die zur Analyse eingesetzte Methode, die RT-PCR-Methode, sei für Kontaminationen anfällig. Ferner hätten sechs Labors 300 Flaschen Mineralwasser untersucht und den Virus nicht nachgewiesen. Diese Studie wurde allerdings noch nicht veröffentlicht. 12.04.02

Mineralwasser mit Viren verunreinigt

Schweizer Forscher der Abteilung für Lebensmittelkontrolle des Gesundheitsamtes im Kanton Solothurn haben in 11 von 29 europäischen Mineralwässern Spuren des Norwalk-like-Virus (NLV) nachgewiesen. Der als widerstandsfähig und infektiös geltende Virus …

Schweizer Forscher der Abteilung für Lebensmittelkontrolle des Gesundheitsamtes im Kanton Solothurn haben in 11 von 29 europäischen Mineralwässern Spuren des Norwalk-like-Virus (NLV) nachgewiesen. Der als widerstandsfähig und infektiös geltende Virus ist Auslöser von Durchfall und Erbrechen.

Die Forscher vermuten, dass die Kontamination sporadisch durch menschliche Fäkalien direkt an der Quelle oder während der Abfüllung erfolgen könnte. Über den tatsächlichen Kontaminationsvorgang herrscht jedoch noch Unklarheit. Da die Proben nicht auf Infektiosität überprüft wurden, können auch noch keine Angaben bezüglich eines Gesundheitsrisikos gemacht werden. Weltweit sind die Viren für mehr als 90 % aller Magenverstimmungen verantwortlich. Eine Infektion ist bereits bei zehn bis 100 Virenpartikel möglich, was eine sehr hohe Infektiosität bedeutet. Diese Virenanzahl wurde auch von den Schweizer Wissenschaftlern pro Liter Mineralwasser nachgewiesen.

Kritik kommt von Seiten der Mineralwasserindustrie: Die zur Analyse eingesetzte Methode, die RT-PCR-Methode, sei für Kontaminationen anfällig. Ferner hätten sechs Labors 300 Flaschen Mineralwasser untersucht und den Virus nicht nachgewiesen. Diese Studie wurde allerdings noch nicht veröffentlicht. 12.04.02

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Veröffentlicht: 12.04.2002

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