• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Mit neuseeländischem Honig gegen Bakterien


Honig ist nicht nur ein beliebter Brotaufstrich, sondern wird auf Grund seiner bakterienabtötenden Wirkung schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Warum bestimmte Bienensäfte entzündungshemmend wirken, wusste man bisher nicht. Jetzt widmeten sich Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden diesem Phänomen.

Die Forscher untersuchten die Veränderungen von Honig bei längerem Lagern. Vor allem interessierte sie der Honig des neuseeländischen Teebaums (Manuka-Baum, lat. Leptospermum scoparium), auch Medi-Honey oder Manuka-Honig genannt. Denn anders als viele einheimische Sorten wirkt dieser besonders stark gegen Bakterien, obwohl weder das Enzym Glucooxidase noch Wasserstoffperoxyd nachgewiesen werden konnten. Selbst antibiotikaresistente Bakterien haben keine Chance. [Anm. d. Red.: Glucooxidase sorgt beim Abbau von Zucker dafür, dass Wasserstoffperoxyd entsteht. Dieses wird gemeinhin für die antibakterielle Wirkung verantwortlich gemacht.]

Die Untersuchungen ergaben, dass bei der Lagerung durch den Abbau von Zucker auch die stark entzündungshemmende Substanz Methylglyoxal entsteht. Lagen die Mengen allerdings bei herkömmlichen Honigsorten bei 1 bis 5 mg pro Kilogramm, konnten im Honig des Teebaums 300 bis 700 mg Methylglyoxal pro Kilogramm nachgewiesen werden - eine Dosis, die zwar stark antibakteriell, aber für den Menschen möglicherweise nicht mehr unbedenklich ist.

Warum der Wirkstoff in so hoher Konzentration ausgerechnet in diesem Honig vorkommt, muss noch geklärt werden. In Bienen lebende Mikroorganismen könnten dafür ebenso verantwortlich sein wie der Stoffwechsel des Teebaums selbst. So halten die Wissenschaftler zum Beispiel eine Stressbewältigungsstrategie des Manuka-Baums für möglich, da dieser unter extremen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit wächst. Es könnte aber auch sein, dass Methylglyoxal in Manuka-Honig nicht auf natürlichem Wege entstanden ist, sondern synthetisch produziert oder beigemischt wurde. (19.06.06)





Honig ist nicht nur ein beliebter Brotaufstrich, sondern wird auf Grund seiner bakterienabtötenden Wirkung schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Warum bestimmte Bienensäfte entzündungshemmend wirken, wusste man bisher nicht. Jetzt widmeten sich Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden diesem Phänomen.

Die Forscher untersuchten die Veränderungen von Honig bei längerem Lagern. Vor allem interessierte sie der Honig des neuseeländischen Teebaums (Manuka-Baum, lat. Leptospermum scoparium), auch Medi-Honey oder Manuka-Honig genannt. Denn anders als viele einheimische Sorten wirkt dieser besonders stark gegen Bakterien, obwohl weder das Enzym Glucooxidase noch Wasserstoffperoxyd nachgewiesen werden konnten. Selbst antibiotikaresistente Bakterien haben keine Chance. [Anm. d. Red.: Glucooxidase sorgt beim Abbau von Zucker dafür, dass Wasserstoffperoxyd entsteht. Dieses wird gemeinhin für die antibakterielle Wirkung verantwortlich gemacht.]

Die Untersuchungen ergaben, dass bei der Lagerung durch den Abbau von Zucker auch die stark entzündungshemmende Substanz Methylglyoxal entsteht. Lagen die Mengen allerdings bei herkömmlichen Honigsorten bei 1 bis 5 mg pro Kilogramm, konnten im Honig des Teebaums 300 bis 700 mg Methylglyoxal pro Kilogramm nachgewiesen werden - eine Dosis, die zwar stark antibakteriell, aber für den Menschen möglicherweise nicht mehr unbedenklich ist.

Warum der Wirkstoff in so hoher Konzentration ausgerechnet in diesem Honig vorkommt, muss noch geklärt werden. In Bienen lebende Mikroorganismen könnten dafür ebenso verantwortlich sein wie der Stoffwechsel des Teebaums selbst. So halten die Wissenschaftler zum Beispiel eine Stressbewältigungsstrategie des Manuka-Baums für möglich, da dieser unter extremen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit wächst. Es könnte aber auch sein, dass Methylglyoxal in Manuka-Honig nicht auf natürlichem Wege entstanden ist, sondern synthetisch produziert oder beigemischt wurde. (19.06.06)



Mit neuseeländischem Honig gegen Bakterien

Honig ist nicht nur ein beliebter Brotaufstrich, sondern wird auf Grund seiner bakterienabtötenden Wirkung schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Warum bestimmte Bienensäfte entzündungshemmend wirken, wusste man bisher nicht. Jetzt …

Honig ist nicht nur ein beliebter Brotaufstrich, sondern wird auf Grund seiner bakterienabtötenden Wirkung schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Warum bestimmte Bienensäfte entzündungshemmend wirken, wusste man bisher nicht. Jetzt widmeten sich Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden diesem Phänomen.

Die Forscher untersuchten die Veränderungen von Honig bei längerem Lagern. Vor allem interessierte sie der Honig des neuseeländischen Teebaums (Manuka-Baum, lat. Leptospermum scoparium), auch Medi-Honey oder Manuka-Honig genannt. Denn anders als viele einheimische Sorten wirkt dieser besonders stark gegen Bakterien, obwohl weder das Enzym Glucooxidase noch Wasserstoffperoxyd nachgewiesen werden konnten. Selbst antibiotikaresistente Bakterien haben keine Chance. [Anm. d. Red.: Glucooxidase sorgt beim Abbau von Zucker dafür, dass Wasserstoffperoxyd entsteht. Dieses wird gemeinhin für die antibakterielle Wirkung verantwortlich gemacht.]

Die Untersuchungen ergaben, dass bei der Lagerung durch den Abbau von Zucker auch die stark entzündungshemmende Substanz Methylglyoxal entsteht. Lagen die Mengen allerdings bei herkömmlichen Honigsorten bei 1 bis 5 mg pro Kilogramm, konnten im Honig des Teebaums 300 bis 700 mg Methylglyoxal pro Kilogramm nachgewiesen werden – eine Dosis, die zwar stark antibakteriell, aber für den Menschen möglicherweise nicht mehr unbedenklich ist.

Warum der Wirkstoff in so hoher Konzentration ausgerechnet in diesem Honig vorkommt, muss noch geklärt werden. In Bienen lebende Mikroorganismen könnten dafür ebenso verantwortlich sein wie der Stoffwechsel des Teebaums selbst. So halten die Wissenschaftler zum Beispiel eine Stressbewältigungsstrategie des Manuka-Baums für möglich, da dieser unter extremen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit wächst. Es könnte aber auch sein, dass Methylglyoxal in Manuka-Honig nicht auf natürlichem Wege entstanden ist, sondern synthetisch produziert oder beigemischt wurde. (19.06.06)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 19.06.2006

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur