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  • Mögliche Risiken bei Glaskonserven


In Glas verpackte Lebensmittel sind zumeist mit Metalldeckeln verschlossen, die durch eine Kunststoffbeschichtung so dicht sind, dass das darin enthaltene Lebensmittel durch eindringende Keime nicht verderben kann und lange seine Qualität beibehält. Anfang Juli dieses Jahres wurde von Lebensmittelüberwachung und Wirtschaft festgestellt, dass aus diesen Kunststoffdichtungen der Stoff Semicarbazid in die verpackten Lebensmittel übergehen kann. Dieser Stoff entsteht durch Zersetzung von Azodicarbonamid, das als Treibmittel zum Aufschäumen der Kunststoffdichtungen eingesetzt wird. Das Bundesverbraucherministerium hatte daraufhin das Bundesinstitut für Risikobewertung um eine gesundheitliche Bewertung gebeten.

Gleichzeitig beschäftigen sich seitdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und LEbensmittelsicherheit sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mit diesem Problem. Inzwischen liegen erste Ergebnisse zum Übergang von Semicarbazid aus Kunststoffdichtungen von Glasverpackungen in Lebensmitteln vor.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt in ihrer vorgelegten gesundheitlichen Bewertung der festgestellten Mengen an Semicarbazid zu dem Schluss, dass sich dieser Stoff im Tierversuch als schwach Krebs erzeugend und schwach erbgutverändernd erwiesen hat. Die EFSA stellt weiterhin fest, es bestehe noch Unsicherheit über das Ausmaß der Aufnahme dieses Stoffes mit der menschlichen Ernährung und über mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Auf der derzeitigen Datenbasis schätzt die EFSA das Risiko für Kinder und Erwachsene als sehr gering ein.

Nach Auffassung des Verbraucherministeriums ist es trotz der Unsicherheit, ob hier überhaupt ein Gesundheitsrisiko besteht, notwendig, zügig Alternativen zu den derzeit verwendeten Materialien zu entwickeln.

Dies entspricht auch dem Vorgehen auf europäischer Ebene: Die EFSA hat die EU-Kommission gebeten, ein Monitoring-Programm zu beschließen, um sicherzustellen, dass so schnell wie möglich ein entsprechender Ersatz für die Verschlüsse gefunden wird. Weitere Informationen unter http://www.bfr.bund.de/cms/detail.php?template=internet_de_index_js sowie http://www.bvl.bund.de/. 21.10.03



In Glas verpackte Lebensmittel sind zumeist mit Metalldeckeln verschlossen, die durch eine Kunststoffbeschichtung so dicht sind, dass das darin enthaltene Lebensmittel durch eindringende Keime nicht verderben kann und lange seine Qualität beibehält. Anfang Juli dieses Jahres wurde von Lebensmittelüberwachung und Wirtschaft festgestellt, dass aus diesen Kunststoffdichtungen der Stoff Semicarbazid in die verpackten Lebensmittel übergehen kann. Dieser Stoff entsteht durch Zersetzung von Azodicarbonamid, das als Treibmittel zum Aufschäumen der Kunststoffdichtungen eingesetzt wird. Das Bundesverbraucherministerium hatte daraufhin das Bundesinstitut für Risikobewertung um eine gesundheitliche Bewertung gebeten.

Gleichzeitig beschäftigen sich seitdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und LEbensmittelsicherheit sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mit diesem Problem. Inzwischen liegen erste Ergebnisse zum Übergang von Semicarbazid aus Kunststoffdichtungen von Glasverpackungen in Lebensmitteln vor.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt in ihrer vorgelegten gesundheitlichen Bewertung der festgestellten Mengen an Semicarbazid zu dem Schluss, dass sich dieser Stoff im Tierversuch als schwach Krebs erzeugend und schwach erbgutverändernd erwiesen hat. Die EFSA stellt weiterhin fest, es bestehe noch Unsicherheit über das Ausmaß der Aufnahme dieses Stoffes mit der menschlichen Ernährung und über mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Auf der derzeitigen Datenbasis schätzt die EFSA das Risiko für Kinder und Erwachsene als sehr gering ein.

Nach Auffassung des Verbraucherministeriums ist es trotz der Unsicherheit, ob hier überhaupt ein Gesundheitsrisiko besteht, notwendig, zügig Alternativen zu den derzeit verwendeten Materialien zu entwickeln.

Dies entspricht auch dem Vorgehen auf europäischer Ebene: Die EFSA hat die EU-Kommission gebeten, ein Monitoring-Programm zu beschließen, um sicherzustellen, dass so schnell wie möglich ein entsprechender Ersatz für die Verschlüsse gefunden wird. Weitere Informationen unter http://www.bfr.bund.de/cms/detail.php?template=internet_de_index_js sowie http://www.bvl.bund.de/. 21.10.03

Mögliche Risiken bei Glaskonserven

In Glas verpackte Lebensmittel sind zumeist mit Metalldeckeln verschlossen, die durch eine Kunststoffbeschichtung so dicht sind, dass das darin enthaltene Lebensmittel durch eindringende Keime nicht verderben kann und lange seine …

In Glas verpackte Lebensmittel sind zumeist mit Metalldeckeln verschlossen, die durch eine Kunststoffbeschichtung so dicht sind, dass das darin enthaltene Lebensmittel durch eindringende Keime nicht verderben kann und lange seine Qualität beibehält. Anfang Juli dieses Jahres wurde von Lebensmittelüberwachung und Wirtschaft festgestellt, dass aus diesen Kunststoffdichtungen der Stoff Semicarbazid in die verpackten Lebensmittel übergehen kann. Dieser Stoff entsteht durch Zersetzung von Azodicarbonamid, das als Treibmittel zum Aufschäumen der Kunststoffdichtungen eingesetzt wird. Das Bundesverbraucherministerium hatte daraufhin das Bundesinstitut für Risikobewertung um eine gesundheitliche Bewertung gebeten.

Gleichzeitig beschäftigen sich seitdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und LEbensmittelsicherheit sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mit diesem Problem. Inzwischen liegen erste Ergebnisse zum Übergang von Semicarbazid aus Kunststoffdichtungen von Glasverpackungen in Lebensmitteln vor.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt in ihrer vorgelegten gesundheitlichen Bewertung der festgestellten Mengen an Semicarbazid zu dem Schluss, dass sich dieser Stoff im Tierversuch als schwach Krebs erzeugend und schwach erbgutverändernd erwiesen hat. Die EFSA stellt weiterhin fest, es bestehe noch Unsicherheit über das Ausmaß der Aufnahme dieses Stoffes mit der menschlichen Ernährung und über mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Auf der derzeitigen Datenbasis schätzt die EFSA das Risiko für Kinder und Erwachsene als sehr gering ein.

Nach Auffassung des Verbraucherministeriums ist es trotz der Unsicherheit, ob hier überhaupt ein Gesundheitsrisiko besteht, notwendig, zügig Alternativen zu den derzeit verwendeten Materialien zu entwickeln.

Dies entspricht auch dem Vorgehen auf europäischer Ebene: Die EFSA hat die EU-Kommission gebeten, ein Monitoring-Programm zu beschließen, um sicherzustellen, dass so schnell wie möglich ein entsprechender Ersatz für die Verschlüsse gefunden wird. Weitere Informationen unter http://www.bfr.bund.de/cms/detail.php?template=internet_de_index_js sowie http://www.bvl.bund.de/. 21.10.03

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Veröffentlicht: 21.10.2003

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