• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • MRI: Oft überversorgt durch Nahrungsergänzungsmittel


Nahrungsergänzungsmittel sind ein Verkaufsschlager für Drogerien und Apotheken. Geworben wird dafür mit einer angeblichen Unterversorgung. Doch die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) zeigt, dass gerade die Personen, die eine gute Zufuhr an Nährstoffen aufweisen, besonders häufig zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Dabei kann es auch zu einer Überversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen kommen.

 Auf Basis der repräsentativen Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts ausgewertet, welche Vitamine und Mineralstoffe von der Bevölkerung in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel oder sog. Supplemente verwendet und welche Nährstoffmengen dadurch zugeführt werden. Unter Supplementen versteht man dabei alle nicht über Lebensmittel zugeführten Nährstoffe, also Nahrungsergänzungsmittel, aber auch Medikamente mit Vitamin- oder Mineralstoffzusatz. Es wurde zudem die Gesamtnährstoffzufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen betrachtet, die aus der Nährstoffzufuhr über Lebensmittel und Supplemente resultiert.

In der NVS II mussten die Teilnehmer u. a. an zwei Tagen in einem 24-Stunden-Recall-detaiiliert Auskunft über den gesamten Verzehr der letzten 24 Stunden geben. Dabei wurde auch abgefragt, ob und welche Supplemente die Teilnehmer am Befragungstag genommen hatten. Von den 15–80-jährigen NVS II-Teilnehmern (n > 13 700), die für die Auswertung herangezogen wurden, gilt als Supplement-Nehmer, wer an mindestens einem der beiden Befragungstage Nährstoffe supplementiert hatte.

Es zeigte sich, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung Supplemente einnimmt (fast ein Viertel). Dabei nehmen gerade die Personen Supplemente, die bereits durch eine günstige Lebensmittelauswahl eine gute Nährstoffzufuhr haben. Dadurch steigt die jeweilige Nährstoffzufuhr erheblich, bis hin zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angegebenen tolerierbaren Tageshöchstmenge (Acceptable Daily Intake; ADI). Ohne Berücksichtigung der zugeführten Nährstoffmengen über Supplemente ergab die Auswertung für die Gruppe der Supplement-Nehmer bei vielen über Lebensmittel zugeführten Nährstoffen eine höhere Zufuhr (z. B. an Folat, Magnesium) als bei Personen, die keine Supplemente verwenden.

Die Auswertung zeigte, dass mehr Frauen als Männer Supplemente einnehmen (30 % vs. 19 %). Der Anteil der Supplementnehmer in der Bevölkerung liegt möglicherweise jedoch noch höher, da die unregelmäßige oder periodisch erfolgende Einnahme methodisch bedingt nicht erfasst werden konnte. Den geringsten Anteil an Supplement-Nehmern fanden die Wissenschaftler in der Gruppe der 15–18-jährigen Frauen (10 %) und den 19–24-jährigen Männern (12 %), wohingegen der Anteil in der Gruppe der 65–80-Jährigen bei beiden Geschlechtern am höchsten ist (Frauen: 46 %; Männer: 30 %). Sowohl von Männern als auch von Frauen werden am häufigsten Vitamin C und E sowie Magnesium und Kalzium supplementiert.

Für Vitamin C, E, Niacin und Folsäure erreichen die Befragten allein durch Supplemente im Mittel zwischen 50 und 100 % des D-A-CH Referenzwertes, für die Vitamine B1, B2 und B6 liegen sie sogar oberhalb des entsprechenden Wertes. Über Lebensmittel und Supplemente zusammen erreichen Supplement-Nehmer im Mittel bei allen untersuchten Nährstoffen (mit Ausnahme von Jod) die jeweiligen Referenzwerte bzw. überschreiten diese teilweise erheblich. Bei den Vitaminen B1, B2, B6 und C sowie Vitamin B12 (bei Männern) beträgt die mittlere Gesamtnährstoffzufuhr etwa das Doppelte des D-A-CH Referenzwerts und bei Niacin das Dreifache. Die von der EFSA angegebene tolerierbare Tageshöchstmenge wird insb. überschritten bei Magnesium und Vitamin A (von 16 % bzw. 13 % der jeweiligen Supplement-Nehmer). Bei Jod ist zu beachten, dass zur Berechnung der Jodzufuhr die Zufuhr über jodiertes Speisesalz bzw. über damit hergestellte Lebensmittel nicht berücksichtigt wurde. Quelle: Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Pressemeldung vom 22.07.2013 (28.08.13)



© Sandor Jackal/Fotolia.com
© Sandor Jackal/Fotolia.com


Nahrungsergänzungsmittel sind ein Verkaufsschlager für Drogerien und Apotheken. Geworben wird dafür mit einer angeblichen Unterversorgung. Doch die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) zeigt, dass gerade die Personen, die eine gute Zufuhr an Nährstoffen aufweisen, besonders häufig zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Dabei kann es auch zu einer Überversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen kommen.

 Auf Basis der repräsentativen Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts ausgewertet, welche Vitamine und Mineralstoffe von der Bevölkerung in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel oder sog. Supplemente verwendet und welche Nährstoffmengen dadurch zugeführt werden. Unter Supplementen versteht man dabei alle nicht über Lebensmittel zugeführten Nährstoffe, also Nahrungsergänzungsmittel, aber auch Medikamente mit Vitamin- oder Mineralstoffzusatz. Es wurde zudem die Gesamtnährstoffzufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen betrachtet, die aus der Nährstoffzufuhr über Lebensmittel und Supplemente resultiert.

In der NVS II mussten die Teilnehmer u. a. an zwei Tagen in einem 24-Stunden-Recall-detaiiliert Auskunft über den gesamten Verzehr der letzten 24 Stunden geben. Dabei wurde auch abgefragt, ob und welche Supplemente die Teilnehmer am Befragungstag genommen hatten. Von den 15–80-jährigen NVS II-Teilnehmern (n > 13 700), die für die Auswertung herangezogen wurden, gilt als Supplement-Nehmer, wer an mindestens einem der beiden Befragungstage Nährstoffe supplementiert hatte.

Es zeigte sich, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung Supplemente einnimmt (fast ein Viertel). Dabei nehmen gerade die Personen Supplemente, die bereits durch eine günstige Lebensmittelauswahl eine gute Nährstoffzufuhr haben. Dadurch steigt die jeweilige Nährstoffzufuhr erheblich, bis hin zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angegebenen tolerierbaren Tageshöchstmenge (Acceptable Daily Intake; ADI). Ohne Berücksichtigung der zugeführten Nährstoffmengen über Supplemente ergab die Auswertung für die Gruppe der Supplement-Nehmer bei vielen über Lebensmittel zugeführten Nährstoffen eine höhere Zufuhr (z. B. an Folat, Magnesium) als bei Personen, die keine Supplemente verwenden.

Die Auswertung zeigte, dass mehr Frauen als Männer Supplemente einnehmen (30 % vs. 19 %). Der Anteil der Supplementnehmer in der Bevölkerung liegt möglicherweise jedoch noch höher, da die unregelmäßige oder periodisch erfolgende Einnahme methodisch bedingt nicht erfasst werden konnte. Den geringsten Anteil an Supplement-Nehmern fanden die Wissenschaftler in der Gruppe der 15–18-jährigen Frauen (10 %) und den 19–24-jährigen Männern (12 %), wohingegen der Anteil in der Gruppe der 65–80-Jährigen bei beiden Geschlechtern am höchsten ist (Frauen: 46 %; Männer: 30 %). Sowohl von Männern als auch von Frauen werden am häufigsten Vitamin C und E sowie Magnesium und Kalzium supplementiert.

Für Vitamin C, E, Niacin und Folsäure erreichen die Befragten allein durch Supplemente im Mittel zwischen 50 und 100 % des D-A-CH Referenzwertes, für die Vitamine B1, B2 und B6 liegen sie sogar oberhalb des entsprechenden Wertes. Über Lebensmittel und Supplemente zusammen erreichen Supplement-Nehmer im Mittel bei allen untersuchten Nährstoffen (mit Ausnahme von Jod) die jeweiligen Referenzwerte bzw. überschreiten diese teilweise erheblich. Bei den Vitaminen B1, B2, B6 und C sowie Vitamin B12 (bei Männern) beträgt die mittlere Gesamtnährstoffzufuhr etwa das Doppelte des D-A-CH Referenzwerts und bei Niacin das Dreifache. Die von der EFSA angegebene tolerierbare Tageshöchstmenge wird insb. überschritten bei Magnesium und Vitamin A (von 16 % bzw. 13 % der jeweiligen Supplement-Nehmer). Bei Jod ist zu beachten, dass zur Berechnung der Jodzufuhr die Zufuhr über jodiertes Speisesalz bzw. über damit hergestellte Lebensmittel nicht berücksichtigt wurde. Quelle: Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Pressemeldung vom 22.07.2013 (28.08.13)



MRI: Oft überversorgt durch Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel sind ein Verkaufsschlager für Drogerien und Apotheken. Geworben wird dafür mit einer angeblichen Unterversorgung. Doch die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) zeigt, dass gerade die Personen, die eine gute …

Nahrungsergänzungsmittel sind ein Verkaufsschlager für Drogerien und Apotheken. Geworben wird dafür mit einer angeblichen Unterversorgung. Doch die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) zeigt, dass gerade die Personen, die eine gute Zufuhr an Nährstoffen aufweisen, besonders häufig zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Dabei kann es auch zu einer Überversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen kommen.

 Auf Basis der repräsentativen Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts ausgewertet, welche Vitamine und Mineralstoffe von der Bevölkerung in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel oder sog. Supplemente verwendet und welche Nährstoffmengen dadurch zugeführt werden. Unter Supplementen versteht man dabei alle nicht über Lebensmittel zugeführten Nährstoffe, also Nahrungsergänzungsmittel, aber auch Medikamente mit Vitamin- oder Mineralstoffzusatz. Es wurde zudem die Gesamtnährstoffzufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen betrachtet, die aus der Nährstoffzufuhr über Lebensmittel und Supplemente resultiert.

In der NVS II mussten die Teilnehmer u. a. an zwei Tagen in einem 24-Stunden-Recall-detaiiliert Auskunft über den gesamten Verzehr der letzten 24 Stunden geben. Dabei wurde auch abgefragt, ob und welche Supplemente die Teilnehmer am Befragungstag genommen hatten. Von den 15–80-jährigen NVS II-Teilnehmern (n > 13 700), die für die Auswertung herangezogen wurden, gilt als Supplement-Nehmer, wer an mindestens einem der beiden Befragungstage Nährstoffe supplementiert hatte.

Es zeigte sich, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung Supplemente einnimmt (fast ein Viertel). Dabei nehmen gerade die Personen Supplemente, die bereits durch eine günstige Lebensmittelauswahl eine gute Nährstoffzufuhr haben. Dadurch steigt die jeweilige Nährstoffzufuhr erheblich, bis hin zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angegebenen tolerierbaren Tageshöchstmenge (Acceptable Daily Intake; ADI). Ohne Berücksichtigung der zugeführten Nährstoffmengen über Supplemente ergab die Auswertung für die Gruppe der Supplement-Nehmer bei vielen über Lebensmittel zugeführten Nährstoffen eine höhere Zufuhr (z. B. an Folat, Magnesium) als bei Personen, die keine Supplemente verwenden.

Die Auswertung zeigte, dass mehr Frauen als Männer Supplemente einnehmen (30 % vs. 19 %). Der Anteil der Supplementnehmer in der Bevölkerung liegt möglicherweise jedoch noch höher, da die unregelmäßige oder periodisch erfolgende Einnahme methodisch bedingt nicht erfasst werden konnte. Den geringsten Anteil an Supplement-Nehmern fanden die Wissenschaftler in der Gruppe der 15–18-jährigen Frauen (10 %) und den 19–24-jährigen Männern (12 %), wohingegen der Anteil in der Gruppe der 65–80-Jährigen bei beiden Geschlechtern am höchsten ist (Frauen: 46 %; Männer: 30 %). Sowohl von Männern als auch von Frauen werden am häufigsten Vitamin C und E sowie Magnesium und Kalzium supplementiert.

Für Vitamin C, E, Niacin und Folsäure erreichen die Befragten allein durch Supplemente im Mittel zwischen 50 und 100 % des D-A-CH Referenzwertes, für die Vitamine B1, B2 und B6 liegen sie sogar oberhalb des entsprechenden Wertes. Über Lebensmittel und Supplemente zusammen erreichen Supplement-Nehmer im Mittel bei allen untersuchten Nährstoffen (mit Ausnahme von Jod) die jeweiligen Referenzwerte bzw. überschreiten diese teilweise erheblich. Bei den Vitaminen B1, B2, B6 und C sowie Vitamin B12 (bei Männern) beträgt die mittlere Gesamtnährstoffzufuhr etwa das Doppelte des D-A-CH Referenzwerts und bei Niacin das Dreifache. Die von der EFSA angegebene tolerierbare Tageshöchstmenge wird insb. überschritten bei Magnesium und Vitamin A (von 16 % bzw. 13 % der jeweiligen Supplement-Nehmer). Bei Jod ist zu beachten, dass zur Berechnung der Jodzufuhr die Zufuhr über jodiertes Speisesalz bzw. über damit hergestellte Lebensmittel nicht berücksichtigt wurde. Quelle: Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Pressemeldung vom 22.07.2013 (28.08.13)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 28.08.2013

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

30.04.2026 | Stellenangebote | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur