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  • Mycobacterium paratuberculosis


Nach kürzlich publizierten Untersuchungen der Bundesanstalt für Milchforschung, Kiel, reicht eine Kurzzeiterhitzung auf 72–75 °C für 15–30 s (Pasteurisierung) offenbar nicht aus, um den Erreger der Rinderparatuberkulose, Mycobacterium (M.) paratuberculosis, sicher abzutöten. Das BgVV hält es daher für sinnvoll, diesen Hinweisen nachzugehen.

Der Erreger der Rinderparatuberkulose steht in Verdacht, die Entstehung der chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn beim Menschen zu begünstigen. Da vermutet wird, dass die Übertragung des Erregers hauptsächlich auf alimentärem Wege erfolgt, hätte ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung beim Rind und der beim Menschen tiefgreifende Folgen für das bestehende Sicherheitskonzept bei der Milchgewinnung und -verarbeitung. Kontaminierte Milch wäre dann eine Hauptquelle für die Verbreitung des Paratuberkelbakteriums. In die Milch können die Erreger beim Melkvorgang durch Verunreinigung mit fäkalen Ausscheidungen gelangen; dieser Weg ist auch bei optimaler Milchhygiene nicht ganz zu vermeiden.

Daher ist es nach Auffassung des BgVV notwendig, über neue Bekämpfungsstrategien und Vorsorgemaßnahmen in den Tierbeständen nachzudenken sowie konkrete Anhaltspunkte über einen Zusammenhang von M. paratuberculosis mit Morbus Crohn zu erhalten, bevor aufwändige Schutzmaßnahmen von Seiten der Humanmedizin bzw. Lebensmittelüberwachung ergriffen werden.



Nach kürzlich publizierten Untersuchungen der Bundesanstalt für Milchforschung, Kiel, reicht eine Kurzzeiterhitzung auf 72–75 °C für 15–30 s (Pasteurisierung) offenbar nicht aus, um den Erreger der Rinderparatuberkulose, Mycobacterium (M.) paratuberculosis, sicher abzutöten. Das BgVV hält es daher für sinnvoll, diesen Hinweisen nachzugehen.

Der Erreger der Rinderparatuberkulose steht in Verdacht, die Entstehung der chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn beim Menschen zu begünstigen. Da vermutet wird, dass die Übertragung des Erregers hauptsächlich auf alimentärem Wege erfolgt, hätte ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung beim Rind und der beim Menschen tiefgreifende Folgen für das bestehende Sicherheitskonzept bei der Milchgewinnung und -verarbeitung. Kontaminierte Milch wäre dann eine Hauptquelle für die Verbreitung des Paratuberkelbakteriums. In die Milch können die Erreger beim Melkvorgang durch Verunreinigung mit fäkalen Ausscheidungen gelangen; dieser Weg ist auch bei optimaler Milchhygiene nicht ganz zu vermeiden.

Daher ist es nach Auffassung des BgVV notwendig, über neue Bekämpfungsstrategien und Vorsorgemaßnahmen in den Tierbeständen nachzudenken sowie konkrete Anhaltspunkte über einen Zusammenhang von M. paratuberculosis mit Morbus Crohn zu erhalten, bevor aufwändige Schutzmaßnahmen von Seiten der Humanmedizin bzw. Lebensmittelüberwachung ergriffen werden.

Mycobacterium paratuberculosis

Nach kürzlich publizierten Untersuchungen der Bundesanstalt für Milchforschung, Kiel, reicht eine Kurzzeiterhitzung auf 72–75 °C für 15–30 s (Pasteurisierung) offenbar nicht aus, um den Erreger der Rinderparatuberkulose, Mycobacterium (M.) paratuberculosis, …

Nach kürzlich publizierten Untersuchungen der Bundesanstalt für Milchforschung, Kiel, reicht eine Kurzzeiterhitzung auf 72–75 °C für 15–30 s (Pasteurisierung) offenbar nicht aus, um den Erreger der Rinderparatuberkulose, Mycobacterium (M.) paratuberculosis, sicher abzutöten. Das BgVV hält es daher für sinnvoll, diesen Hinweisen nachzugehen.

Der Erreger der Rinderparatuberkulose steht in Verdacht, die Entstehung der chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn beim Menschen zu begünstigen. Da vermutet wird, dass die Übertragung des Erregers hauptsächlich auf alimentärem Wege erfolgt, hätte ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung beim Rind und der beim Menschen tiefgreifende Folgen für das bestehende Sicherheitskonzept bei der Milchgewinnung und -verarbeitung. Kontaminierte Milch wäre dann eine Hauptquelle für die Verbreitung des Paratuberkelbakteriums. In die Milch können die Erreger beim Melkvorgang durch Verunreinigung mit fäkalen Ausscheidungen gelangen; dieser Weg ist auch bei optimaler Milchhygiene nicht ganz zu vermeiden.

Daher ist es nach Auffassung des BgVV notwendig, über neue Bekämpfungsstrategien und Vorsorgemaßnahmen in den Tierbeständen nachzudenken sowie konkrete Anhaltspunkte über einen Zusammenhang von M. paratuberculosis mit Morbus Crohn zu erhalten, bevor aufwändige Schutzmaßnahmen von Seiten der Humanmedizin bzw. Lebensmittelüberwachung ergriffen werden.

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Veröffentlicht: 01.01.2000

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