Grundlage ist eine Befragung von 105 Fachkräften im Rahmen der internationalen INIS-Studie 2023. Demnach dokumentieren mehr als die Hälfte der Teilnehmer*innen patient*innenzentrierte Maßnahmenziele und Monitoring-Daten regelmäßig. Die eigentliche Bewertung der Behandlungsergebnisse (Outcomes) wird jedoch nur von knapp 40 % der Teilnehmer*innen häufig festgehalten.
Zwar nutzt ein Großteil der Teilnehmer*innen elektronische Patient*innenakten, allerdings meist in Form von Freitext, da standardisierte Begriffe kaum auswählbar sind. Das erschwert Auswertung, Vergleichbarkeit und Qualitätssicherung.
Objektive Daten der Komponenten Körperfunktionen und Aktivitäten werden häufiger erfasst, während Ergebnisse der Komponente Partizipation – etwa Lebensqualität oder Zufriedenheit – kaum berücksichtigt werden.
Als wichtigste Gründe für die Evaluation nennen Praktiker*innen die Kommunikation von Fortschritten sowie die Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen. Führungskräfte betonen vor allem die Verbesserung der Patient*innenversorgung und der Qualität.
Durch die konsequente Einführung einer einheitlichen und strukturierten Dokumentation sowie der systematischen Evaluation von Ergebnissen kann die Wirksamkeit diaetologischer Interventionen künftig messbar und vergleichbar werden.
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