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Die südamerikanische Pflanze Stevia rebaudiana stand im Mittelpunkt eines vierjährigen Forschungsvorhabens: Wissenschaftler der Universität Hohenheim untersuchten in Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Wintersteiger GmbH und der Universität Algarve (Faro, Portugal), inwieweit die Pflanze innerhalb der EU angebaut werden kann.

Grund für das Interesse der Forscher an Stevia rebaudiana sind die süßen, kalorienarmen Blätter, die kein Karies verursachen und darüber hinaus für Diabetiker geeignet sind. In ihrem Aussehen erinnert die Pflanze an Pfefferminze.

Seit ungefähr 30 Jahren wird die Stevia-Süße in Japan genutzt, dennoch gab die EU wegen fehlender toxikologischer Untersuchungen bisher kein Grünes Licht für die EU-weite Nutzung. Auch fehlen noch wissenschaftliche Daten auf den Gebieten der Lebensmitteltechnologie und der Ernährungswissenschaft. Agrartechnische, agrarsoziologische und wirtschaftliche Aspekte sind ebenfalls noch zu klären.

Das von der EU-Kommission geförderte Hohenheimer Forschungsspektrum bietet die Möglichkeit, alle diese Fragen auch im Zusammenhang der Nahrungsmittelkette zu untersuchen. Daher hoffen die Forscher, gegen Ende dieses Jahres der EU-Kommission ein umfassendes Forschungskonzept vorlegen zu können.

In einigen Jahren, so vermuten die Wissenschaftler, könnte die Pflanze in den südlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine wirtschaftliche Bedeutung als Ersatz für den Tabakanbau erlangen. Sollte die EU-Kommission die Subventionen für den Tabakanbau komplett streichen, könnte der Anbau von Stevia rebaudiana eine wirtschaftliche Alternative sein. 03.07.02





Die südamerikanische Pflanze Stevia rebaudiana stand im Mittelpunkt eines vierjährigen Forschungsvorhabens: Wissenschaftler der Universität Hohenheim untersuchten in Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Wintersteiger GmbH und der Universität Algarve (Faro, Portugal), inwieweit die Pflanze innerhalb der EU angebaut werden kann.

Grund für das Interesse der Forscher an Stevia rebaudiana sind die süßen, kalorienarmen Blätter, die kein Karies verursachen und darüber hinaus für Diabetiker geeignet sind. In ihrem Aussehen erinnert die Pflanze an Pfefferminze.

Seit ungefähr 30 Jahren wird die Stevia-Süße in Japan genutzt, dennoch gab die EU wegen fehlender toxikologischer Untersuchungen bisher kein Grünes Licht für die EU-weite Nutzung. Auch fehlen noch wissenschaftliche Daten auf den Gebieten der Lebensmitteltechnologie und der Ernährungswissenschaft. Agrartechnische, agrarsoziologische und wirtschaftliche Aspekte sind ebenfalls noch zu klären.

Das von der EU-Kommission geförderte Hohenheimer Forschungsspektrum bietet die Möglichkeit, alle diese Fragen auch im Zusammenhang der Nahrungsmittelkette zu untersuchen. Daher hoffen die Forscher, gegen Ende dieses Jahres der EU-Kommission ein umfassendes Forschungskonzept vorlegen zu können.

In einigen Jahren, so vermuten die Wissenschaftler, könnte die Pflanze in den südlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine wirtschaftliche Bedeutung als Ersatz für den Tabakanbau erlangen. Sollte die EU-Kommission die Subventionen für den Tabakanbau komplett streichen, könnte der Anbau von Stevia rebaudiana eine wirtschaftliche Alternative sein. 03.07.02



Naturreine, kalorienarme Pflanzensüße

Die südamerikanische Pflanze Stevia rebaudiana stand im Mittelpunkt eines vierjährigen Forschungsvorhabens: Wissenschaftler der Universität Hohenheim untersuchten in Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Wintersteiger GmbH und der Universität Algarve (Faro, Portugal), …

Die südamerikanische Pflanze Stevia rebaudiana stand im Mittelpunkt eines vierjährigen Forschungsvorhabens: Wissenschaftler der Universität Hohenheim untersuchten in Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Wintersteiger GmbH und der Universität Algarve (Faro, Portugal), inwieweit die Pflanze innerhalb der EU angebaut werden kann.

Grund für das Interesse der Forscher an Stevia rebaudiana sind die süßen, kalorienarmen Blätter, die kein Karies verursachen und darüber hinaus für Diabetiker geeignet sind. In ihrem Aussehen erinnert die Pflanze an Pfefferminze.

Seit ungefähr 30 Jahren wird die Stevia-Süße in Japan genutzt, dennoch gab die EU wegen fehlender toxikologischer Untersuchungen bisher kein Grünes Licht für die EU-weite Nutzung. Auch fehlen noch wissenschaftliche Daten auf den Gebieten der Lebensmitteltechnologie und der Ernährungswissenschaft. Agrartechnische, agrarsoziologische und wirtschaftliche Aspekte sind ebenfalls noch zu klären.

Das von der EU-Kommission geförderte Hohenheimer Forschungsspektrum bietet die Möglichkeit, alle diese Fragen auch im Zusammenhang der Nahrungsmittelkette zu untersuchen. Daher hoffen die Forscher, gegen Ende dieses Jahres der EU-Kommission ein umfassendes Forschungskonzept vorlegen zu können.

In einigen Jahren, so vermuten die Wissenschaftler, könnte die Pflanze in den südlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine wirtschaftliche Bedeutung als Ersatz für den Tabakanbau erlangen. Sollte die EU-Kommission die Subventionen für den Tabakanbau komplett streichen, könnte der Anbau von Stevia rebaudiana eine wirtschaftliche Alternative sein. 03.07.02

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Veröffentlicht: 03.07.2002

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