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  • Neu entdeckte Stoffklasse in Kakao sorgt für Furore


Wissenschaftler der Universität Münster konnten gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Eigenschaften für Kakao nachweisen. Dafür verantwortlich ist den Untersuchungen zufolge die Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren.

Die neue Stoffklasse konnte erstmalig 2003 im Rahmen eines Forschungsprojektes der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) in Garching charakterisiert werden. Gefördert aus Mitteln der industriellen Gemeinschaftsforschung (BMWi/AiF) über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI) entschlüsselten Professor Peter Schieberle und Professor Thomas Hofmann, welche Verbindungen in Kakao für Aroma und Geschmack verantwortlich sind und identifizierten dabei unter anderen die neue Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren. Dadurch kann bei der Weiterverarbeitung von Rohkakao eine konstante Produktqualität sichergestellt werden.

Auf der Basis dieser Untersuchungen gelang es nun Professor Thomas Hofmann und Professor Andreas Hensel, Universität Münster, aufzuzeigen, dass Vertreter dieser neuen Stoffklasse weitere physiologische Wirkungen besitzen. So verhindern diese Verbindungen auch, dass sich der bei der Entstehung von Magengeschwüren beteiligte Keim Helicobacter pylori im Magen festsetzen kann. (04.09.06)





Wissenschaftler der Universität Münster konnten gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Eigenschaften für Kakao nachweisen. Dafür verantwortlich ist den Untersuchungen zufolge die Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren.

Die neue Stoffklasse konnte erstmalig 2003 im Rahmen eines Forschungsprojektes der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) in Garching charakterisiert werden. Gefördert aus Mitteln der industriellen Gemeinschaftsforschung (BMWi/AiF) über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI) entschlüsselten Professor Peter Schieberle und Professor Thomas Hofmann, welche Verbindungen in Kakao für Aroma und Geschmack verantwortlich sind und identifizierten dabei unter anderen die neue Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren. Dadurch kann bei der Weiterverarbeitung von Rohkakao eine konstante Produktqualität sichergestellt werden.

Auf der Basis dieser Untersuchungen gelang es nun Professor Thomas Hofmann und Professor Andreas Hensel, Universität Münster, aufzuzeigen, dass Vertreter dieser neuen Stoffklasse weitere physiologische Wirkungen besitzen. So verhindern diese Verbindungen auch, dass sich der bei der Entstehung von Magengeschwüren beteiligte Keim Helicobacter pylori im Magen festsetzen kann. (04.09.06)



Neu entdeckte Stoffklasse in Kakao sorgt für Furore

Wissenschaftler der Universität Münster konnten gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Eigenschaften für Kakao nachweisen. Dafür verantwortlich ist den Untersuchungen zufolge die Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren.Die neue Stoffklasse konnte erstmalig 2003 im Rahmen eines …

Wissenschaftler der Universität Münster konnten gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Eigenschaften für Kakao nachweisen. Dafür verantwortlich ist den Untersuchungen zufolge die Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren.

Die neue Stoffklasse konnte erstmalig 2003 im Rahmen eines Forschungsprojektes der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) in Garching charakterisiert werden. Gefördert aus Mitteln der industriellen Gemeinschaftsforschung (BMWi/AiF) über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI) entschlüsselten Professor Peter Schieberle und Professor Thomas Hofmann, welche Verbindungen in Kakao für Aroma und Geschmack verantwortlich sind und identifizierten dabei unter anderen die neue Stoffklasse der Phenylpropenoyl-Aminosäuren. Dadurch kann bei der Weiterverarbeitung von Rohkakao eine konstante Produktqualität sichergestellt werden.

Auf der Basis dieser Untersuchungen gelang es nun Professor Thomas Hofmann und Professor Andreas Hensel, Universität Münster, aufzuzeigen, dass Vertreter dieser neuen Stoffklasse weitere physiologische Wirkungen besitzen. So verhindern diese Verbindungen auch, dass sich der bei der Entstehung von Magengeschwüren beteiligte Keim Helicobacter pylori im Magen festsetzen kann. (04.09.06)

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Veröffentlicht: 04.09.2006

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