
Online-Shopping ist u. a. wegen des Transports weniger nachhaltig. © AnnaFrajtova / iStock / Thinkstock
Die 16 Themenbereiche reichen von Essen und Trinken über Mode und Textilien bis hin zu nachhaltigen Geldanlagen. Mit dem aktualisierten Angebot trägt der RNE, Beratungsgremium der Bundesregierung, der zunehmenden Bedeutung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen Rechnung.
Zusätzlich erläutert der Nachhaltige Warenkorb 38 ausgewählte Nachhaltigkeits-Siegel im Hinblick auf ökologische und auch soziale Aspekte, vom Siegel für „Kontrollierte Natur-Kosmetik“ über die Biosiegel der EU und der großen Erzeugerverbände bis hin zum Siegel für umwelt- und klimafreundliches Reisen.
Neu sind unter anderem Tipps zum Online-Einkauf. Auch wenn durch Online-Käufe zum Beispiel die Anfahrt mit dem Auto entfällt: Grundsätzlich ist Online-Shopping weniger nachhaltig, als selbst in einem Geschäft einkaufen zu gehen. Insbesondere Retouren ziehen einen hohen Transport- und Verpackungsaufwand nach sich (über 200 Millionen Retouren verzeichnet der Onlinehandel jährlich in Deutschland).
Wer online bestellt, sollte also zur Lieferung möglichst zuhause sein oder eine alternative Lieferadresse in der Nachbarschaft benennen, denn der letzte Kilometer ist der aufwendigste für die größtenteils unterbezahlten Paketfahrer und verursacht hohe CO2-Emissionen.
Weitere Informationen:
Der Ratgeber ist im Netz, als Broschüre und als kostenlose App für Android, iOS und WindowsPhone erhältlich.
Wissenschaftlich wird das Angebot durch die imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH begleitet.





