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  • Neue Daten zu Krebs in Deutschland


Im Jahr 2010 sind in Deutschland 252 400 Männer und 224 900 Frauen an Krebs erkrankt. Am häufigsten sind bei Männern Prostata- (65 830) und Lungenkrebs (35 040), Frauen sind am häufigsten von Tumoren der Brustdrüse (70 340) und des Darms (28 630) betroffen. Diese und weitere Ergebnisse enthält die 9. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“ (Herausgeber: Robert Koch-Institut [RKI] und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland [GEKID], Erscheinungsrhythmus: alle 2 Jahre).

Als ergänzendes Angebot des RKI ist ab sofort unter www.krebsdaten.de auch eine Datenbank mit individueller Abfragemöglichkeit verfügbar, die jährlich aktualisiert wird.

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen hat zwischen 2000 und 2010 bei Männern um 21 %, bei Frauen um 14 % zugenommen. Dies liegt im Wesentlichen an der steigenden Zahl älterer Menschen im Rahmen des demografischen Wandels. Die altersstandardisierten Erkrankungsraten zeigen, dass es ohne diese demografische Veränderung bei Männern keine Zunahme von Krebsfällen geben würde.

Bei Frauen wäre es nur zu einem Anstieg um etwa 7 % gekommen. Hierbei handelt es sich weniger um einen tatsächlichen Anstieg des Krebsrisikos als um einen auch international häufig beobachteten Effekt der Einführung des Mammographie-Screenings. Er ist darauf zurückzuführen, dass zumindest in der Anfangsphase eines solchen Programms mehr Tumoren, v. a. Frühstadien des Brustkrebs, entdeckt werden. Für 2014 ist damit zu rechnen, dass etwa eine halbe Mio. Menschen (davon ca. 236 000 Frauen) an Krebs erkranken. Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Pressemeldung vom 16.12.2013 (22.01.14)



© Erwin Wodicka/BilderBox.com
© Erwin Wodicka/BilderBox.com


Im Jahr 2010 sind in Deutschland 252 400 Männer und 224 900 Frauen an Krebs erkrankt. Am häufigsten sind bei Männern Prostata- (65 830) und Lungenkrebs (35 040), Frauen sind am häufigsten von Tumoren der Brustdrüse (70 340) und des Darms (28 630) betroffen. Diese und weitere Ergebnisse enthält die 9. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“ (Herausgeber: Robert Koch-Institut [RKI] und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland [GEKID], Erscheinungsrhythmus: alle 2 Jahre).

Als ergänzendes Angebot des RKI ist ab sofort unter www.krebsdaten.de auch eine Datenbank mit individueller Abfragemöglichkeit verfügbar, die jährlich aktualisiert wird.

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen hat zwischen 2000 und 2010 bei Männern um 21 %, bei Frauen um 14 % zugenommen. Dies liegt im Wesentlichen an der steigenden Zahl älterer Menschen im Rahmen des demografischen Wandels. Die altersstandardisierten Erkrankungsraten zeigen, dass es ohne diese demografische Veränderung bei Männern keine Zunahme von Krebsfällen geben würde.

Bei Frauen wäre es nur zu einem Anstieg um etwa 7 % gekommen. Hierbei handelt es sich weniger um einen tatsächlichen Anstieg des Krebsrisikos als um einen auch international häufig beobachteten Effekt der Einführung des Mammographie-Screenings. Er ist darauf zurückzuführen, dass zumindest in der Anfangsphase eines solchen Programms mehr Tumoren, v. a. Frühstadien des Brustkrebs, entdeckt werden. Für 2014 ist damit zu rechnen, dass etwa eine halbe Mio. Menschen (davon ca. 236 000 Frauen) an Krebs erkranken. Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Pressemeldung vom 16.12.2013 (22.01.14)



Neue Daten zu Krebs in Deutschland

Im Jahr 2010 sind in Deutschland 252 400 Männer und 224 900 Frauen an Krebs erkrankt. Am häufigsten sind bei Männern Prostata- (65 830) und Lungenkrebs (35 040), Frauen sind …

Im Jahr 2010 sind in Deutschland 252 400 Männer und 224 900 Frauen an Krebs erkrankt. Am häufigsten sind bei Männern Prostata- (65 830) und Lungenkrebs (35 040), Frauen sind am häufigsten von Tumoren der Brustdrüse (70 340) und des Darms (28 630) betroffen. Diese und weitere Ergebnisse enthält die 9. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“ (Herausgeber: Robert Koch-Institut [RKI] und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland [GEKID], Erscheinungsrhythmus: alle 2 Jahre).

Als ergänzendes Angebot des RKI ist ab sofort unter www.krebsdaten.de auch eine Datenbank mit individueller Abfragemöglichkeit verfügbar, die jährlich aktualisiert wird.

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen hat zwischen 2000 und 2010 bei Männern um 21 %, bei Frauen um 14 % zugenommen. Dies liegt im Wesentlichen an der steigenden Zahl älterer Menschen im Rahmen des demografischen Wandels. Die altersstandardisierten Erkrankungsraten zeigen, dass es ohne diese demografische Veränderung bei Männern keine Zunahme von Krebsfällen geben würde.

Bei Frauen wäre es nur zu einem Anstieg um etwa 7 % gekommen. Hierbei handelt es sich weniger um einen tatsächlichen Anstieg des Krebsrisikos als um einen auch international häufig beobachteten Effekt der Einführung des Mammographie-Screenings. Er ist darauf zurückzuführen, dass zumindest in der Anfangsphase eines solchen Programms mehr Tumoren, v. a. Frühstadien des Brustkrebs, entdeckt werden. Für 2014 ist damit zu rechnen, dass etwa eine halbe Mio. Menschen (davon ca. 236 000 Frauen) an Krebs erkranken. Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Pressemeldung vom 16.12.2013 (22.01.14)

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Veröffentlicht: 22.01.2014

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