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  • Niedrige Lebensmittelpreise gefährden Qualität


Man könnte sich im Schlaraffenland wähnen. Zwar fliegen den Verbrauchern in Deutschland noch nicht die gebratenen Tauben in den Mund, aber die Lebensmittelpreise sind so niedrig wie selten. Nur 11 % des Einkommens müssen heute für Nahrungsmittel ausgegeben werden, Mitte der Sechziger Jahre waren es noch gute 40 %, von der damalig sehr eingeschränkten Sortimentsvielfalt einmal ganz zu schweigen.

„Verbraucherherz, was willst Du mehr", möchte man ausrufen. Und doch lohnt sich eine nähere Betrachtung, denn dabei muss doch irgendeiner oder irgendetwas auf der Strecke bleiben. Die Skepsis ist angebracht. Das sah man schon an den Protesten der Milchbauern im Sommer 2009, die pressewirksam lieber ihre Milch in den Ausguss gossen, als sie für einen Preis zu verkaufen, der weit unter den Produktionskosten liegt.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurde vor allem der Preisverfall für die Produzenten von Nahrungsmitteln beklagt. „Wer Lebensmittel nur über den Preis kauft, der untergräbt langfristige, ehrliche Qualitätsarbeit", stellte zum Beispiel Gerd SONNLEITNER fest, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Verbrauchern sei das Gefühl für angemessene Nahrungsmittelpreise teils verloren gegangen.

Auch Jürgen ABRAHAM, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beklagte den Preisverfall. Zwar erzielte die Ernährungsindustrie 2009 einen Umsatz von stattlichen 149,8 Mrd. €, was aber gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6,5 Mrd. € bedeutet. ABRAHAM kokettierte angesichts dieser Zahlen mit einem für seine Klientel unfreiwilligen Konjunkturprogramm für Verbraucher in der Wirtschaftskrise. Auf der Grünen Woche warnten alle Beteiligten vor langfristigen Qualitätseinbußen bei Lebensmitteln, wenn die Preisspirale sich weiter nach unten dreht.

Bundesernährungsministerin Ilse AIGNER betonte: „Wenn nur noch der niedrigste Preis regiert, geht das nicht nur zu Lasten der Landwirte sondern auch früher oder später zu Lasten der Qualität und damit der Verbraucher". Ist also der Verbraucher daran Schuld, wenn es immer weniger Bauern gibt und bald vielleicht auch weniger gute Lebensmittel?
Was macht der Verbraucher, wenn die Lebensmittelpreise steigen? Das war zuletzt im Frühjahr 2008 der Fall und eine Umfrage ergab eindeutig, dass man dann lieber zum Discounter geht, um Geld zu sparen.

Und genau auf die Handelskonzerne scheinen sich alle anderen Beteiligten nun als Schuldige eingeschossen zu haben. So findet DBV-Präsident SONNLEITNER, dass die zwölf Preissenkungsrunden der Lebensmitteldiscounter im vergangenen Jahr der gesamten Wertschöpfungskette geschadet haben und sieht ein „ungleiches Kräfteverhältnis zwischen Lebensmitteleinzelhandel, Ernährungsindustrie und Bauern". Er fordert politische Werkzeuge, um die Preise nicht nur für die fünf größten Handelskonzerne sondern auch für die Betriebe transparent zu machen. Ideelle Unterstützung gibt es aus den Reihen der Bundesregierung. Bundesministerin AIGNER sieht die Preise zwar gegenwärtig wieder etwas anziehen, beobachtet aber auch den „zum Teil immer rücksichtsloseren Wettbewerb der großen Discounter" mit wachsender Besorgnis. Quelle: aid (05.02.10)





Man könnte sich im Schlaraffenland wähnen. Zwar fliegen den Verbrauchern in Deutschland noch nicht die gebratenen Tauben in den Mund, aber die Lebensmittelpreise sind so niedrig wie selten. Nur 11 % des Einkommens müssen heute für Nahrungsmittel ausgegeben werden, Mitte der Sechziger Jahre waren es noch gute 40 %, von der damalig sehr eingeschränkten Sortimentsvielfalt einmal ganz zu schweigen.

„Verbraucherherz, was willst Du mehr", möchte man ausrufen. Und doch lohnt sich eine nähere Betrachtung, denn dabei muss doch irgendeiner oder irgendetwas auf der Strecke bleiben. Die Skepsis ist angebracht. Das sah man schon an den Protesten der Milchbauern im Sommer 2009, die pressewirksam lieber ihre Milch in den Ausguss gossen, als sie für einen Preis zu verkaufen, der weit unter den Produktionskosten liegt.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurde vor allem der Preisverfall für die Produzenten von Nahrungsmitteln beklagt. „Wer Lebensmittel nur über den Preis kauft, der untergräbt langfristige, ehrliche Qualitätsarbeit", stellte zum Beispiel Gerd SONNLEITNER fest, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Verbrauchern sei das Gefühl für angemessene Nahrungsmittelpreise teils verloren gegangen.

Auch Jürgen ABRAHAM, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beklagte den Preisverfall. Zwar erzielte die Ernährungsindustrie 2009 einen Umsatz von stattlichen 149,8 Mrd. €, was aber gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6,5 Mrd. € bedeutet. ABRAHAM kokettierte angesichts dieser Zahlen mit einem für seine Klientel unfreiwilligen Konjunkturprogramm für Verbraucher in der Wirtschaftskrise. Auf der Grünen Woche warnten alle Beteiligten vor langfristigen Qualitätseinbußen bei Lebensmitteln, wenn die Preisspirale sich weiter nach unten dreht.

Bundesernährungsministerin Ilse AIGNER betonte: „Wenn nur noch der niedrigste Preis regiert, geht das nicht nur zu Lasten der Landwirte sondern auch früher oder später zu Lasten der Qualität und damit der Verbraucher". Ist also der Verbraucher daran Schuld, wenn es immer weniger Bauern gibt und bald vielleicht auch weniger gute Lebensmittel?
Was macht der Verbraucher, wenn die Lebensmittelpreise steigen? Das war zuletzt im Frühjahr 2008 der Fall und eine Umfrage ergab eindeutig, dass man dann lieber zum Discounter geht, um Geld zu sparen.

Und genau auf die Handelskonzerne scheinen sich alle anderen Beteiligten nun als Schuldige eingeschossen zu haben. So findet DBV-Präsident SONNLEITNER, dass die zwölf Preissenkungsrunden der Lebensmitteldiscounter im vergangenen Jahr der gesamten Wertschöpfungskette geschadet haben und sieht ein „ungleiches Kräfteverhältnis zwischen Lebensmitteleinzelhandel, Ernährungsindustrie und Bauern". Er fordert politische Werkzeuge, um die Preise nicht nur für die fünf größten Handelskonzerne sondern auch für die Betriebe transparent zu machen. Ideelle Unterstützung gibt es aus den Reihen der Bundesregierung. Bundesministerin AIGNER sieht die Preise zwar gegenwärtig wieder etwas anziehen, beobachtet aber auch den „zum Teil immer rücksichtsloseren Wettbewerb der großen Discounter" mit wachsender Besorgnis. Quelle: aid (05.02.10)



Niedrige Lebensmittelpreise gefährden Qualität

Man könnte sich im Schlaraffenland wähnen. Zwar fliegen den Verbrauchern in Deutschland noch nicht die gebratenen Tauben in den Mund, aber die Lebensmittelpreise sind so niedrig wie selten. Nur 11 …

Man könnte sich im Schlaraffenland wähnen. Zwar fliegen den Verbrauchern in Deutschland noch nicht die gebratenen Tauben in den Mund, aber die Lebensmittelpreise sind so niedrig wie selten. Nur 11 % des Einkommens müssen heute für Nahrungsmittel ausgegeben werden, Mitte der Sechziger Jahre waren es noch gute 40 %, von der damalig sehr eingeschränkten Sortimentsvielfalt einmal ganz zu schweigen.

„Verbraucherherz, was willst Du mehr”, möchte man ausrufen. Und doch lohnt sich eine nähere Betrachtung, denn dabei muss doch irgendeiner oder irgendetwas auf der Strecke bleiben. Die Skepsis ist angebracht. Das sah man schon an den Protesten der Milchbauern im Sommer 2009, die pressewirksam lieber ihre Milch in den Ausguss gossen, als sie für einen Preis zu verkaufen, der weit unter den Produktionskosten liegt.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurde vor allem der Preisverfall für die Produzenten von Nahrungsmitteln beklagt. „Wer Lebensmittel nur über den Preis kauft, der untergräbt langfristige, ehrliche Qualitätsarbeit”, stellte zum Beispiel Gerd SONNLEITNER fest, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Verbrauchern sei das Gefühl für angemessene Nahrungsmittelpreise teils verloren gegangen.

Auch Jürgen ABRAHAM, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beklagte den Preisverfall. Zwar erzielte die Ernährungsindustrie 2009 einen Umsatz von stattlichen 149,8 Mrd. €, was aber gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6,5 Mrd. € bedeutet. ABRAHAM kokettierte angesichts dieser Zahlen mit einem für seine Klientel unfreiwilligen Konjunkturprogramm für Verbraucher in der Wirtschaftskrise. Auf der Grünen Woche warnten alle Beteiligten vor langfristigen Qualitätseinbußen bei Lebensmitteln, wenn die Preisspirale sich weiter nach unten dreht.

Bundesernährungsministerin Ilse AIGNER betonte: „Wenn nur noch der niedrigste Preis regiert, geht das nicht nur zu Lasten der Landwirte sondern auch früher oder später zu Lasten der Qualität und damit der Verbraucher”. Ist also der Verbraucher daran Schuld, wenn es immer weniger Bauern gibt und bald vielleicht auch weniger gute Lebensmittel?
Was macht der Verbraucher, wenn die Lebensmittelpreise steigen? Das war zuletzt im Frühjahr 2008 der Fall und eine Umfrage ergab eindeutig, dass man dann lieber zum Discounter geht, um Geld zu sparen.

Und genau auf die Handelskonzerne scheinen sich alle anderen Beteiligten nun als Schuldige eingeschossen zu haben. So findet DBV-Präsident SONNLEITNER, dass die zwölf Preissenkungsrunden der Lebensmitteldiscounter im vergangenen Jahr der gesamten Wertschöpfungskette geschadet haben und sieht ein „ungleiches Kräfteverhältnis zwischen Lebensmitteleinzelhandel, Ernährungsindustrie und Bauern”. Er fordert politische Werkzeuge, um die Preise nicht nur für die fünf größten Handelskonzerne sondern auch für die Betriebe transparent zu machen. Ideelle Unterstützung gibt es aus den Reihen der Bundesregierung. Bundesministerin AIGNER sieht die Preise zwar gegenwärtig wieder etwas anziehen, beobachtet aber auch den „zum Teil immer rücksichtsloseren Wettbewerb der großen Discounter” mit wachsender Besorgnis. Quelle: aid (05.02.10)

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Veröffentlicht: 05.02.2010

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